Lyrik um Thees Uhlmann (lose Sammlung)

Einfach nur so kam mir gerade in den Sinn, mal zu schauen welche Texte ich in den letzten Jahren geschrieben habe, die direkt oder indirekt Thees Uhlmann einbeziehen.

Die ersten drei wurden im Buch “Nur so am Rand”, ISBN 978-3839119952 (erschienen 2009) veröffentlicht. Das vierte ist bisher unveröffentlicht. In den kommenden Tagen werden noch weitere Stücke veröffentlicht. Es gibt noch ein paar. Um das Pulver nicht direkt komplett zu verschießen, werde ich nach und nach nachlegen.

Alle Texte: (c) Christian Dinse

Gleichen Sachen zu brauchen

Mit dem Fahrrad nach England,
weils mit dem Mofa ja jeder
kann. Noch während ich mir
ausmale, wie Thees schwitzend
seinen Helm immer wieder
abnimmt, schalte ich den
Ventilator ein, richte
ihn aus und lasse den Sommer
Sommer sein.

Weil du Rot siehst

Daniel zu Thees “hier Thees,
das ist für dich, du säufst
doch so gerne”.
So, oder so ähnlich, muss
es gewesen sein,
jedenfalls ist sich der
Blockflöter auch heute noch sicher. Spricht
gerne, liebt Rotwein,
sagt wie alles begann.
Hamburger Jung. Heute Berlin.

Mitleidsapplaus

Man kann sich an der Humboldt-Uni
jetzt anmelden, für ein Seminar
von ihm, das heisst
“Warum die Arctic Monkeys die
Popkultur der westlichen Hemisphere
verändern werden”.
Das leitet er,
da können Leute, die das glauben,
mitmachen.
Verhaltener, Aktionsrealismus
behafteter Zeitraumkulturmist.
Eine Ode auf Thees, du fetzt.

Den Haag

Jetzt ist Frank
auf einmal weg,
die wenigsten haben
ihn bewusst wahrgenommen,
aber er ist eigentlich
nicht ersetzbar, weil
es ohne ihn gar nicht
mehr sein kann, wie
es bisher war.
Und dann habe ich
direkt wieder Tränen
in den Augen, am Tag,
nachdem Thees vom
Platz gegangen ist
und zur Wasserflasche
griff.
Jetzt, wo wir alle
gemeinsam älter geworden
sind, ist eine Trennung
trotzdem nicht einfacher.
Stichwort Nagel.

Mein drittes Buch erscheint im Dezember 2010

Manuskript - Arbeitstitel - Buch 3 - Christian Dinse

Manuskript - Arbeitstitel - Buch 3

Auf dem Weg zum ersten Buch (“Die Zeit ist ein Dieb”, ISBN 978-3833439728, erschienen 2005) vergingen acht Jahre.

Das zweite Buch “Nur so am Rand”, ISBN 978-3839119952 (erschienen 2009) war eine vorgezogene Veröffentlichung, eines unvollständigen Manuskriptes.

Bereits in den letzten Jahren der 1990er Jahren entstanden Texte, die nicht in “Die Zeit ist ein Dieb” passten, und deshalb nie veröffentlicht wurden. “Nur so am Rand” war abermals – in seiner vorliegenden Form – nicht die richtige Umgebung, um die Gesamtheit der zur Veröffentlichung vorgesehen Texte zu vereinen. “Nur so am Rand” hat in seiner Zusammenstellung eine eigene Seele entwickelt, die niemals das hätte aufnehmen können, was mir seit Jahren unter den Nägeln brennt.

In den letzten Wochen hat sich gezeigt, dass mir die Arbeit des Schreibens wieder besser von der Hand geht, der Grundtenor perfekt zu den alten, noch unveröffentlichten Stücken passt. Aus diesem Grund ist vor einigen Tagen die Entscheidung gefallen, im Dezember 2010, nur ein Jahr nach “Nur so am Rand” bereits eine weitere Veröffentlichung anzustreben.

Flickr hat meinen Photostream gesperrt (Update)

Was für ein Quatsch! Die bei Yahoo haben merkwürdige Angewohnheiten. Eine scheint zu sein, Photostreams zu sperren, und nicht einmal so klug zu sein, zu sagen, was der Grund dafür ist. Offenbar gibt es Fotos von mir, die aus irgendeinem Grund den Stein ins Rollen gebracht haben. Der Witz ist allerdings, dass ich auf den Account (für den ich übrigens jedes Jahr Geld zahle, und das bereits seit rund fünf Jahren) schon seit rund einem bis eineinhalb Jahren gar keine Fotos mehr hochgeladen habe.

Wenn das “Problem” nun irgendein Bild ist, dann ist dieses schon jahrelang online, und hat scheinbar nie irgendwen gestört. Noch dazu: wenn Yahoo bzw. die Leute von Flickr schon sperren (bzw. meinen Photostream mit großen Warnungen versehen und meine angelegten Alben anonymisieren, so das man nicht mehr sehen kann, was drin ist), dann sollten sie doch wenigstens so schlau sein, und mir sagen, was diese Sperrung ausgelöst hat, und mich nun nicht tausende von Fotos anschauen lassen, um irgendein Detail zu finden, was stört.

“Beiße nicht die Hand, die dich füttert” kann ich da nur sagen, denn die Trottel verdienen das Geld, welches ich verdiene.

UPDATE 08.08.2010:
Flickr hat reagiert und mein Konto wieder freigegeben. Aktueller Status “save”. Bedeutet, alle Fotos sind wieder öffentlich verfügbar. Stein des Anstoßes war folgendes Foto:

DSC_8048

Hinweis: Man muss nun Flickr-Benutzer sein, und sich einloggen, um das Foto anschauen zu können (hier im Blog wird es automatisch angezeigt). Ein ziemlich intensiver “Jugendschutz”, der natürlich keinen Sinn macht, weil sich jeder, egal welchen Alters, ohnehin frei auf der Seite registrieren kann.

Zum Foto: Es entstand im Gesamtpool von etwa 3000 bis 4000 Fotos am Highfield Festival 2006, und ist als dokumentarischer Teil des Geschehens auf dem Zeltplatz zu betrachten.

Neue Wohnung: Mein erstes Haustier (Update)

Der Umzug ist gut über die Bühne gegangen, die Wohnungseinrichtung ist fertig, der Alltag ist nun eingekehrt und seit heute habe ich mein erstes Haustier, auch wenn es eine sehr verwirrende Geschichte ist.

Seit mehr als drei Stunden sitzt auf meinem Balkongeländer ein Vogel. Könnte eine Amsel sein, aber sein Schnabel ist offenbar (es ist zu dunkel) nicht gelb, also die Art noch nicht bestätigt. Ich habe mich mehrmals längere Zeit auf dem Balkon aufgehalten, z. T. mit einem Abstand zum Piepmatz von nur 30 Zentimetern, aber er fliegt nicht weg.

Das Tier ist am Leben, dreht oftmals seinen Kopf und erfreut sich offenbar an seinem Sitzplatz.

Ich werde morgen Früh berichten, wenn er noch immer da sitzt, sollte er weg sein, dann ist die Geschichte trotzdem erstaunlich und verwirrend zugleich. Sachen gibts.

Update: nächster Morgen (02.08.2010): Der Vogel ist weg.

Filmkritik: Inception

Allgemeiner Hinweis: Lies diesen Text nicht, wenn du den Film noch gesehen hast, es aber tun möchtest. Im Text können Hinweise zur Story vorhanden sein, welche dir die Vorfreude auf den Film vermiesen können, wenn du schon vorher davon weisst.

Wenn Filme wochen- und monatelang vor Start durch die Medien geistern, muss man zwangsläufig davon ausgehen, dass sie nur in seltenen Fällen halten, was sie versprechen. Inception hält nicht, was der Medienrummel versprochen hat und positioniert sich damit neben aktuelle Nullnummern wie 2012 oder Avatar.

Die Idee, eine Technologie zu besitzen, welche ermöglicht, in eigenen oder fremden Träumen aktiv auf das Geschehen einzuwirken, ist nicht neu. Einen Film, in dem all dies Realität ist, hat bisher zwar noch keiner gemacht, aber der erste dieser Sorte hat das Potential des Themas unschön verschossen.

Die meiste Zeit, der rund zweieinhalb Stunden, besteht aus flachen Dialogen, die sich nahezu ausschließlich um den Hauptdarsteller Cobb (Leonardo DiCaprio) drehen, der nicht über den Tod seiner Frau hinwegkommt, den er selbst verursacht hat. Seine Geschichte ist belanglos eingebunden, aber ständig präsent. Viel präsenter als die eigentliche Story des Films, und der Grund, warum der Zuschauer überhaupt von der Möglichkeit der Traumbeinflussung erfährt. Es geht um Industriespionage, genauer um das Ausschalten eines Konkurrenten.

Wieso dieser Teil soweit in den Hintergrund rückt, und am Ende noch nicht einmal eine Auflösung erfährt, bleibt genauso fraglich wie der Umstand, warum “die Bösen” beim Schießen mit ihren Waffen niemals ihre Ziele treffen, obwohl sie z. T. nur 2 Meter entfernt sind. Die schlecht eingebaute Action ist höchstens Lückenfüller und Verschnaufpause, vor dem nächsten belanglosen Gesprächsfetzen.

Die Autoren haben die Idee, durch Träume das Unterbewußtsein von Menschen verändern zu können, gut überlegt, aber stümperhaft umgesetzt. Es geht nur um die seelischen Probleme des Hauptdarstellers, es gibt keinerlei moralische Bedenken gegenüber den Dingen, die gemacht werden. Es wird mehrfach davon geredet, dass in Träumen Dinge möglich sind, die Naturgesetze völlig außen vor lassen, zu sehen bekommt man davon nichts, obwohl technisch heute alles möglich ist. Das nichts gezeigt wird, ist nicht schlimm, aber dass auch die Phantasie des Betrachters niemals angeregt wird, macht die Zeit im Kinosessel unerträglich. Im Trailer zum Film gibt es eine Szene in einer Stadt, deren Boden sich um 90 Grad in die Luft hebt, genau diese Szene bleibt das einzige im Film, was die Bezeichnung “Phantasie” verträgt.

Die eigentlichen Traumszenen sind nichts weiter als simples Filmgeplänkel aus Autofahrten, Schießereien und den erwähnten, langweiligen Dialogen. Christopher Nolan wäre gut beraten gewesen, Co-Autoren ins Boot zu holen, dann wäre aus der Idee vielleicht ein guter Film geworden. Doch nun bleibt Inception nur einer von Herrn Nolans üblichen, belanglosen Werken. Einzig im Jahr 2000 hat er mit “Memento” bewiesen, dass er ein Stück über den Durchschnitt abliefern kann, der Rest ist staubig.

Bewertung:
Die Bewertung von 2/10 Punkten ist Inception nur der Idee zu verdanken, das Thema Traumbeeinflussung in einem Film zu behandeln. Szenenaufbau, schauspielerische Leistung, Dialoge, Musik, Schnitt/Farben sind im Zusammenspiel unterdurchschnittlich und ohne jede Innovation.

Wertung: 2/10

Neue Wohnung: Live-Fotos als Wandschmuck

man kann sich bilder kaufen und an die wand hängen, oder man wählt die individuelle variante und macht die bilder selbst.

charlotte cooper (the subways), adam green und marcus wiebusch (kettcar) sind die ersten, die es hier in rahmen geschafft haben.

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Erstes Testposting vom Google Nexus One – direkt in den Blog

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getippt auf android 2.2, dabei ein foto geschossen und das ganze mobil, direkt in den blog geschickt. läuft ausgezeichnet.

Geotrackr.de: Unterwegs per GPS Routen aufzeichnen, danach online als interaktive Karte veröffentlichen

geotrackr.de-public-beta-online-share-your-gps-filesDie Überschrift bringt schon die wichtigsten Informationen auf den Punkt.

Seit gestern Nacht ist das neue Projekt “Geotrackr.de” in die öffentliche Beta-Phase gestartet. Die Seite bietet die Möglichkeit, per GPS aufgezeichnete Wegstrecken – z. B. mit Stand-alone-Geräten von RoyalTek oder Garmin (u. m.) oder neuzeitlich und handlicher, mit aktuellen Mobiltelefonen von Sony Ericsson, Nokia oder Apple (und anderen) – mit einem Klick online zu veröffentlichen.

Die hochgeladenen Strecken stehen dann sofort auf einer Landkarte (basierend auf Google Maps) unter einem öffentlichen Link zur Verfügung. Zusätzlich werden zur jeweiligen Strecke die wichtigsten Details (Streckenlänge, (Durchschnitts-)geschwindigkeit, Zeit) und sogar, wenn das loggende GPS-Gerät dies unterstützt, ein Höhenprofil (“welche Höhen habe ich auf meiner Tour überwunden) eingeblendet.

Alle gespeicherten Routen können jederzeit Freunden oder Bekannten präsentiert werden, oder per Klick auf deutlich über 200 der bekanntesten “social”-Plattformen (Twitter, Facebook, diverse Link-Services) verteilt werden.

Alle Funktionen von www.geotrackr.de sind komplett kostenlos nutzbar. Um Starten zu können muss man sich einmalig kostenlos registrieren (die Angabe einer E-Mail-Adresse sowie des Vornamens genügt).

Jedem registrierten Benutzer steht ein persönliches Profil zur Verfügung, das mit persönlichen Details (Wohnort, …) bestückt werden kann. Auch ein Profilfoto kann man hochladen.

In der kommenden Ausbaustufe folgen kleine Dinge, die die Benutzer der Seite untereinander vernetzen. Es wird unter anderem möglich sein, anderen Benutzern zu “folgen”, und diese somit auf eine persönliche “Friendlist” zu setzen – ähnlich wie bei Diensten ala Flickr, Twitter oder Facebook.

Wie das Ganze in der Praxis aussieht, kann man sich unter folgendem Link anschauen:

http://www.geotrackr.de/track/1
(Beispiel-Track: “Jogging around the Central Park, NYC”)

Eine runde Sache für alle, die zwar schon länger mit dem Thema GPS-Logging herumexperimentiert haben, sich aber nie so Recht sicher waren, wie man die gespeicherten Informationen sinnvoll verwenden könnte.

Link: http://www.geotrackr.de

iPhone 2G mit GPS-Navigation – es läuft, es ist billig – hier die Anleitung

Lange habe ich überlegt, was ich tun kann, um auch unterwegs (Trekking, Radtour, Geocaching) nicht nur meine aktuelle Route aufzuzuzeichnen, sondern jederzeit in der Lage zu sein, zu sehen, wo ich bin.

Der Markt von GPS-Navigatoren ist voll. Die Geräte (robust usw. mal aussen vor) recht teuer, selbst wenn man sie nur einmal kauft.

Ich habe ein iPhone 2G und als das 3G kam, und GPS mitbrachte, war ich etwas unglücklich, wollte kein neues Gerät kaufen (benutze Mobiltelefone generell ohne Verträge).

Letzte Woche nun, fand ich eine Lösung, deren kritischster Punkt der Jailbreak des iPhone ist. Dafür ist man aber im Anschluss (und es läuft) in der Lage, das iPhone 2G mit aller auf dem Markt erhältlichen GPS-Software zu nutzen.

Das beste daran: gekostet hat mich das Ganze insgesamt nur rund 25,- Euro einmalig.

Man benötigt:

- iPhone 2G mit Jailbreak
- Software: roqyBT (rund 8 Euro als Kaufversion)
- Bluetooth GPS-Empfänger

Die Software roqyBT unterstützt einige am Markt befindliche Bluetooth GPS-Empfänger, einer davon ist der wirklich kleine, leichte und gut bewertete JENTRO BT-GPS-8, welchen ich mit für aktuell 16,95 Euro (Angebot! sonst etwa 30,-) bei Reichelt gekauft habe.

Arbeitsweise von roqyBT:
Das Tool bringt einen eigenen Bluetooth-Treiber mit und nutzt die BT-Schnittstelle des iPhone (das normale Bluetooth kann deaktiviert bleiben, das Programm erzeugt eine eigene Verbindung) und erkennt nach kurzer Zeit den im Umkreis von einigen Metern befindlichen GPS-Empfänger. Reichweite zwischen Bluetoothgerät und iPhone max. der normalen Bluetooth-Reichweite. Da man sein Handy und den Empfänger aber eh bei sich trägt, hat man auch immer problemlos Verbindung. Auch im Auto (iPhone als Navi) ist es kein Problem.

Zum Foto oben:

iPhone und BT-Empfänger als Größenvergleich. Der Empfänger wiegt etwa 30-40 Gramm, und ist mit robustem, matten Gummi ummantelt:

DSC_8683

Hinweis: das Gerät hängt nur zum Laden des internen Akku am USB, für den Betrieb ist das Kabel natürlich nicht nötig

Auf dem Bild zu sehen: die gestartete roqyBT-Software (läuft bei Programmwechsel zu einer beliebigen GPS-Software normal weiter (siehe oben am Display des iPhone das BT-Zeichen); Verbindung zu Satelliten ist auf auf dem Foto gerade nicht vorhanden, ich war so heiss aufs Testen, dass ich nicht warten wollte, mittlerweile kann ich aber sagen: es geht :-)

Links:
http://www.roqy-bluetooth.net/wp/
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=90655

Vielleicht hat dem einen oder anderen mein Bericht etwas geholfen, ich bin nun auf jedenfall noch eine ganze Zeit glücklich mit dem iPhone der ersten Generation.

Geekbench.de abgeschlossen! Nach 464 Tagen ist Schluß.

Heute vor 464 Tagen (27.10.2008) ist Geekbench.de gestartet. Seit 75 Tagen gibt es keine neuen Beiträge mehr.

Ich begann parallel zu Doreen (www.doreen.es) diesen Blog zu betreiben. Ursprünglicher Grund war, herauszufinden, wer von uns beiden schneller nach oben kommt und die besseren Zugriffszahlen generiert. Da www.doreen.es natürlich ungebremst weiterläuft, werden hier keine vergleichbaren Zahlen veröffentlicht, sondern sich im Stillen zurückgezogen. :-)

Hauptthemen von Geekbench.de waren “Hackintosh”, Mac OS-Software und alles was die IT im letzten Jahr an täglichen Dingen bot.

Thema Hackintosh ist für mich seit dem Kauf eines Apple iMac im Mai 2009 erstmal erledigt. Alles andere kann man auf unzähligen anderen Internetseiten aktueller nachlesen, als hier.

Statistik der letzten 464 Tagen:
- 44.360 Seitenzugriffe
- 29.924 Besucher (eindeutige: 25.282)
- 84,46 % neue Besucher (15,54 % wiederkehrende Besucher)

Zugriffsquellen:
Suchmaschinen: 14.591 (48,76 %)
Direkte Zugriffe: 8.043 (26,88 %)
verweisende Webseiten: 7.283 (24,34 %)
sonstiges: Rest

Top 8-Beiträge mit Zugriffszahlen:

UPDATE: iPhone OS 3.1 Jailbreak is here! Finally released for iPhone 2G, (not 3G, 3Gs)
Klicks: 3,170

Nintendo DSi: Simply DS, R4 Revolution und Co. laufen NICHT mehr!
Klicks: 2.919

Domain tv.de gehörte möglicherweise Netzwelt.de, verschwand aber ins Ausland (Update #3)
Klicks: 2.008

Die Domainmafia und die neuen 2-Zeichen-Domains in Deutschland (UPDATE)
Klicks: 1.945

Michael Jackson gestorben.
Klicks: 1.610

Alu-iMac Festplattenwechsel Video-Tutorial
Klicks: 1.537

[Build a Hackintosh] Tipp: Dual-Boot – OS X und Vista/XP und Linux
Klicks: 1.190

Build a Hackintosh: Er lebt! (Einstellungen + Fotos der Installation)
Klicks: 1.122

Highlights
Die Berichte zu den neuen 2-Zeichen-.de-Domains!
Mehrfaches Zerlegen eines iMac 24″ und die Festplatte zu wechseln
FullHD-Videos auf der Xbox360 abspielen (und vom Mac streamen) – Anleitung und Hinweise
Posting zum Ende von Rapboard.de

Das bringt die Zukunft
Abschließend: Vielen Dank an alle Besucher dieser Seite. Sie wird – auf unbestimmte Zeit – weiterhin verfügbar sein.
Mir fehlt nicht die Zeit, die Seite zu betreiben, sondern das Interesse. Es hat sich einiges getan und ein neues Projekt, zum Füllen der Freizeit, ist bereits in aktiver Planung. Sobald etwas Zeigbares verfügbar ist, werde ich an dieser Stelle berichten.

Macht’s gut!

[Wii] New Super Mario Bros. – Videos von Level 2, 3 und dem ersten Schloss

new-super-mario-wii-joshiEs ist endlich da. Lange Zeit stand meine Wii nur beteidigungslos neben dem Fernseher, aber seit heute gibt es endlich wieder einen Grund sie anzuwerfen: New Super Mario Bros. ist da und was soll ich sagen, es macht Spaß. Es ist ein klassischen 2D-Jump’n'Run – von denen es leider nur noch viel zu wenig gibt – mit allen typischen Eigenschaften eines Super-Mario-Spiels. Der Kartenaufbau der einzelnen Welten und die Speicherfunktion (jeweils beim ersten Schloss einer Welt) wurde 1:1 von der DS-Version, die nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, übernommen.

Der Frustfaktor in den 80er/90er-Jahren war, dass man auf Konsolen nicht speichern konnte. Dies ist heute leider, durch den höheren Stromverbrauch der Kisten, und vorallem für schnell demotivierte Spieler nicht mehr machbar und so kann man den Weg, jeweils zur Hälfte/beim Abschluss einer Welt zu speichern, als gut bezeichnen. Um zum Speicherpunkt zu kommen hat man je nach Welt ohnehin jeweils drei bis vier Level und ein Schloss mit Zwischengegner/Endgegner vor sich, von daher wirds im späteren Spielverlauf sowieso nicht mehr einfach.

Ohne großes weiteres Gerede: Ich habe eben die ersten Level gespielt und dabei gefilmt. Hier sind nun für euch die Level 2, 3 und das erste Schloss (Ingame videos):

New Super Mario Bros. Wii – Video 1/2
World 1: Level 2 and Bonus Stage
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New Super Mario Bros. Wii – Video 2/2
World 1: Level 3 and first Castle
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iPhone 2G/3G/3Gs – Jailbreak nun auf allen Modellen möglich, dank Blacksn0w

jailbreak.3.1Mit der Version 3.1 von Apples iPhone-Betriebssystem kamen zwar wenige Neuerungen, dafür aber einige unliebsame Einschränkungen. Es ist von Haus aus mit 3.1 nicht mehr möglich, das Handy als Modem zu benutzen (Tethering). Gerade das ist aber eine vielgenutzte Möglichkeit von Besitzern. Alle ab dato neu ausgelieferten iPhones sind bereits mit 3.1 bestückt, was die Sache bezüglich des Tethering brisant macht. Einige Provider (in Deutschland z. B. T-Mobile) verlangen eine hohe Pauschale pro Monat, welche als Gegenleistung das Tethering wieder ermöglicht, bis zur Softwareversion 3.0 war diese Funktion per Standard für jeden verfügbar.

Es vergingen einige Wochen, Zweifler sagten, es wird wahrscheinlich keine Möglichkeit geben, 3.1 je zu knacken, doch genau das ist nun gelungen.

Blacksn0w ist fertig und die kleine Revolution perfekt. Mit dem Tool ist nun möglich, auf allen erhältlichen iPhone-Modellen einen Jailbreak durchzuführen, und damit jede beliebige SIM-Karte im Telefon zu nutzen.

Positiver Nebeneffekt: Die mit Version 3.1 eingeführte Neuerung des nicht mehr nutzbaren Tethering ist auch vom Tisch! Mit Blacksn0w kann diese Funktion wieder aktiviert werden.

Ältere Artikel zum Thema:
* iPhone OS 3.1 Jailbreak is here! Finally released for iPhone 2G, (not 3G, 3Gs)
* iPhone OS 3.1: Jailbreak für ältere Modelle ist da! (3GS noch nicht!)

Virales Marketing #01: Finsdorf – Juwel der Heide

Möglicherweise hat der eine oder andere in den letzten Wochen diesen schrecklichen Werbespot auf ProSieben gesehen, einige Sekunden sieht man Ausschnitte aus einem Dorf (wirklich unvorteilhaft gefilmt) und am Ende die Einblendung “finsdorf.de”.

Dies hier ist keine News zum Thema und soll nicht aufklärend wirken, sondern nur eine Erinnerung daran sein, dass das Drama um Finsdorf heute Abend beginnt. Die Geschichte um das ruhige Örtchen wird nämlich alsbald vom Kollegen Stromberg aufgemischt. Der Mitarbeiter einer Sorte, die man keinem wünscht. Ab 22:15 Uhr auf ProSieben.

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Europa rüstet auf: .eu-Domains werden internationalisiert (IDN bei EURid)

idn-domains-euridNachdem vor Kurzem in Deutschland die Einführung von Kurzzeichen-Domains mehr oder minder erfolgreich vollzogen wurde, rückt nun EURid die Stühle für die nächste Runde zurecht.

Ab 10.Dezember 2009 wird die EURid (Vergabestelle für .eu-Domains) auch IDN-(Internationalisierte) Domains zur Registrierung zulassen (Erklärung: IDN-Domains sind Domains, die neben ASCII-Zeichen z. B. das schwedische å, das deutsche ü, das rumänische ș oder Zeichen aus dem bulgarischen und griechischen Alphabet enthalten). Welche Vorgaben dabei zu beachten sind und alle weiteren (z. B. ist ß nicht möglich) Informationen zum Thema sind im offiziellen FAQ unter http://www.eurid.eu/de/faq-5 zu finden.

Host Europe nimmt 15,- Euro pro Antrag – ohne Erstattung

Als einer der ersten Provider in Deutschland teilte Host Europe seinen Kunden am Morgen per E-Mail mit, dass ab heute Vormerkungen für IDN-.eu-Domains angenommen werden. Zu beachten und – wenn es jeweils unmittelbar komuniziert wird – ist: “Dementsprechend können wir keine Mehrfach-Nennungen entgegen nehmen. Wurde ein Domainname bereits von einem unserer Kunden vorgemerkt, sind keine weiteren Vormerkungen für diesen Namen möglich.” Pro Auftrag wird eine Gebühr von 15,- Euro fällig, welche nicht zurückerstattet wird, sollte die Domain an einen anderen Interessenten vergeben werden.

Damit befinden wir uns quasi doch wieder im Gleichen Dilemma wie vor zwei Wochen bei der Geschichten rund um die neuen .de-Kurzadressen. Es gibt es sicher auch hier wieder die eine oder andere Meinungsverschiedenheit.

Wahrscheinlich löst das Ganze aber nicht so große Bedenken aus, wie die kürzlich vorgestellte Idee, neue Top-Level-Domains (.中国,.рф, .إمارات) freizugeben, wie hier bei heise berichtet.

Let the games begin!

iPhone und Intel P55-Chipsatz: Synchronisation mit iTunes läuft nicht! (UPDATE)

iphone-p55-sync-problemUPDATE (07.11.2009 17:00 Uhr): Die Firma Gigabyte bietet nun ein BIOS-Update (Beta) an, welches das iPhone-Sync-Problem beheben soll. Von Asus und MSI gibt es bisher noch nichts Neues zum Thema.

Ursprünglicher Artikel:
Die neuen iMacs mit Intels P55-Chipsatz (CPU: i5/i7) stehen kurz vor der Auslieferung, da taucht nun ein ungeahntes und gleichermaßen unschönes Probleme auf.

Die USB-Controller auf P55-Chipsatz-Mainboards laufen nicht mit dem iPhone bzw. dessen Sync-Funktion. Bedeutet: schließt man ein iPhone an einen Rechner (derzeit als Selbstbausysteme verfügbar) mit einem neuen Mainboard, welches den P55-Chipsatz mitbringt, an, so wird von iTunes das iPhone zwar brav erkannt und das Gerät (Akku) auch geladen, jedoch ein Synchronisieren schlägt mit einer Fehlermeldung fehl.

Einzige Lösung bisher:
In das betreffene System einen PCI-USB-Controller einbauen.

Für einen iMac taugt diese Lösung natürlich nicht, also ist nun möglicherweise Apple gefragt, schnell ein Update zu liefern, bevor sich die Probleme noch weiter häufen.

Die Frage die ich mir stelle: Hat sich Intel bei der Entwicklung des Chipsatz nicht exakt an die Spezifikation gehalten bzw. die Abwärtskompatibilität nicht genau im Visier gehabt? Hat möglichweise Apple beim Programmieren der Sync-Steuerung und der Einbindung der Schnittstelle nicht genau gearbeitet oder sich vielleicht – um in der Entwicklungsphase ein Problem zu lösen – mit einem kleinen “dirty coding”-Trick geholfen, um die Sache zum Laufen zu bringen, was sich nun mit einem neuen Chipsatz rächt, da die Sache nie “sauber” programmiert wurde?

FullHD-Videos auf der Xbox360 abspielen (und vom Mac streamen) – Anleitung und Hinweise

hd-videos-mit-der-xbox360-abspielenDer vorliegende Beitrag ist nicht uneigennützig: Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, (Full-)HD-Videos (1280×720, 1920 x 1080, Codec h.264) auf meiner Xbox360 abzuspielen. Mit der Software Connect360 ist es mir seit Monaten möglich, alles was an Multimedia auf meinem iMac liegt (iTunes-Musikbibliothek, iPhoto-Alben, diverse Videodateien) abzuspielen. Auf der Strecke blieben dabei allerdings Dateien, die im bekannten MKV-Format vorliegen. Die Xbox360 unterstützt diese (meist mit h.264 kodierten) Datei-”Container” nicht direkt.

Die Xbox360 unterstüzt seit 2007 jedoch problemlos den Codec h.264 und aufgelöste Videos bis FullHD. Diesen Umstand können wir uns mit wenigen Schritten zu Nutze machen und die im MKV-Container enthaltenen Informationen mit wenigen Klicks “umpacken” und danach wie gewohnt im Wohnzimmer, auf der Xbox360, abspielen.

Hinweis: Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die Arbeit am Mac und die Benutzung einer Xbox360. Für Windows-PCs und Fragen zum Thema, die sich auf die Playstation 3 beziehen, bitte ich, die Internetsuche zu benutzen, da es dafür ausreichend Quellen und Anleitungen gibt.

Folgende Dinge werden benötigt:

- ein Apple-Rechner
- Quicktime Pro 7.x
- MKVTools (Shareware)
- Connect360 (Shareware)
- eine Xbox360-Konsole

Technische Einschränkungen:

- das einzige was zu beachten ist: die Xbox360 unterstützt Videodateien nur bis zu einer Gesamtgröße von 4,00 GB

Auf Grund der technischen Einschränkung werde ich hier zuerst zeigen, wie man MKV-Dateien, die größer als 4,00 GB sind, teilt. Wenn ihr MKV-Dateien habt, die von sich aus kleiner als 4,00 GB sind, könnte ihr den Schritt 1 überspringen, und direkt mit Schritt 2 starten.

Schritt 1: MKV-Dateien (größer als 4,00 GB) teilen

Zum Teilen von MKV-Dateien verwendet man am besten das Programm MKVTools.

mkvtools-screenshot

Erklärung des Screenshots

Punkt 1: Wählt die zu teilende MKV-Datei hier aus
Punkt 2: hier wird die Größe der einzelnen Teile eingestellt (z. B. “3600″ MB) sorgt in jedem Fall dafür, dass die Teile klein genug sind, damit die Xbox360 sie abspielen kann – wenn eure Ursprungsdatei z. B. 4700 MB groß ist, werdet ihr mit der Einstellung von “3600″ zwei Dateien erhalten, eine mit 3600 MB Größe, die zweite mit 1100 MB.
Punkt 3: Mit dem Klick auf “Split” startet das Programm damit, die ausgewählte MKV-Datei zu teilen. Gespeichert werden die Teile in den selben Ordner, in dem die Ursprungsdatei liegt. Im Test auf einem iMac 24″ (Core2Duo 2,8GHz und 3GB RAM) dauerte das Teilen einer 4700 MB großen Datei etwa fünf Minuten – also eine sehr erträgliche Zeit.

Schritt 2: MKV-Dateien “umpacken”, damit sie auf der Xbox360 abgespielt werden könnenDas “Umpacken” einer MKV-Datei in eine MPEG4-Datei geht ziemlich schnell, da wir lediglich das “Container”-Format der Videodatei ändern, aber nicht ihren eigentlichen Inhalt. Genau gesagt heisst das: das Video liegt bereits kodiert als h.264 vor (jedoch verpackt in einen MKV-”Container”) und die Xbox360 kann kann h.264-kodierte Videos abspielen, kann allerdings kein MKV verarbeiten. Das einzige was also zu tun ist: die Videodatei von MKV befreien und in einen neuen “Container” packen, den die Xbox360 versteht. Im Beispielfall ist das MPEG4.

In einem kurzen Video zeige ich was zu tun ist, danach folgt die Erklärung:

http://www.vimeo.com/7240452

So wirds gemacht: mit Quicktime 7 Pro die gewünschte MKV-Datei öffnen. Es dauert eventuell ein wenig, bis die Datei komplett eingelesen ist. Im Anschluss daran mit einem

  • Klick auf “Ablage” und “Exportieren” das Exportfenster öffnen
  • dort unter Exportieren “Film -> MPEG-4″ wählen
  • auf “Optionen” klicken
  • bei Dateiformat “MP4″ wählen
  • auf der Reiterkarte “Video” bei Videoformat “Durchreichen” auswählen

Durchreichen bedeutet, das eigentlich Format des Videos, nämlich h.264, bleibt gleich, nur die “Verpackung” werden wir ändern.

  • auf der Reiterkarte “Audio” sollte bereits “AAC” als Format gewählt sein, wenn ja, einfach alles belassen wie es voreinstellt ist
  • auf der Reiterkarte “Streaming” sind keine Einstellungen nötig
  • auf “OK” klicken
  • im wieder erscheinenden Exportfenster den Name der neuen Datei eingeben (oberer Rand) und dort die Endung “.m4v” angeben (original stand dort “.mkv”)
  • ein letzer Klick auf “Sichern” startet das Umwandeln (“umpacken”) des Videos

Der Vorgang des “Umpackens” geht in der Regel recht Schnell über die Bühne, auf dem vorliegenden Testsystem (iMac, Core2Duo 2,8 GHz, 3 GB RAM) hat eine Testdatei mit knapp 2 GB etwa vier Minuten gedauert.

Schritt 3: HD-Video auf der Xbox360 abspielen

Die fertig erzeugte M4V-Datei kann nun wie gewohnt mit Hilfe von Connect360 auf die Xbox360 gestreamt werden.

Viel Vergnügen beim Schauen!

Domain tv.de gehörte möglicherweise Netzwelt.de, verschwand aber ins Ausland (Update #3)

netzwelt-twitterUpdate #1 (24.10.2009 23:00 Uhr): Key-Systems (der Provider, über den die Domain tv.de registriert wurde) hat sich heute in einem Statement über die Kommentarfunktion von Geekbench.de zu dem Fall zu Wort gemeldet und die Sache erklärt (Details am Ende dieses Beitrags). Ob es sich dabei tatsächlich um einen Kommentar von Key-Systems handelt kann nicht mit Sicherheit gesagt werden.

Update #2 (25.10.2009 15:55 Uhr): Ganz “clean” scheint die Geschichte um “tv.de” offenbar doch nicht gelaufen zu sein, wenn man z. B. der spanischen Internetseite “encontrado.es” glaubt, auf der man nach Einwohnern von Spanien suchen kann. Dort offenbart sich, dass an der Anschrift, auf die tv.de (vgl. mit Denic.de) übertragen wurde, eine Person wohnt, die den gleichen Nachnamen trägt, wie der Geschäftsführer von Key-Systems (dem Provider über den tv.de registriert wurde). Details unten im Beitrag.

Update #3 (27.10.2009) Mittlerweile hat sich auch der Geschäftsführer zur Sache geäußert (siehe Kommentar unten) und auf transparentes und Vorgehen bei der Registrierung der Domain tv.de hingewiesen.

Focus und Netzwelt berichteten vor einigen Stunden von der Kuriosität, rund um die beliebteste Domain tv.de, die am 23.10.2009 als eine von rund 19.000 neu zu registrierenden Domains unter der Endung .de freigegeben wurde. Bisher war es unter .de nicht möglich, Domains zu registrieren, die kürzer als drei Zeichen sind. Überraschend wurde vor einer Woche bekannt gegeben, dass ab dem 23.10.2009 diesem Umstand ein Ende gemacht wird, und ab diesem Tag auch Adressen im ein- und zwei-zeichigen Bereich zur Verfügung stehen. Ebenso ist es dann möglich, reine Ziffer-Domains zu registrieren.

Welche Probleme es im Vorfeld der Freigabe der neuen Domains gab und wie die Vergabe der neuen Domains geregelt und technisch realisiert wurde (“Vorregistrierung”) wird in den Beiträgen “Die Domainmafia und die neuen 2-Zeichen-Domains in Deutschland” und “Von Mafiamethoden, Domaingrabbern und kaltem Kaffee” dargestellt.

Nun aber zum kuriosen Fall der Domain tv.de:
http://www.michaelfriedrichs.de/zoff-um-tv-de-key-systems-und-netzwelt-streiten-sich-um-die-domain/

Wie man sieht, hat der Person, die gestern Abend in der auf Sedo.de stattgefundenen Auktion den Höchstpreis für die Domain tv.de geboten hat, dieser Umstand nichts gebracht. Warum, ist hier nachzulesen, denn unzähliche DENIC-Mitglieder (Provider) konnten für beliebige Domains Vorbestellungen entgegen nehmen. Wer tatsächlich den Zuschlag erhielt, klärte sich erst heute Morgen ab 9 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem die Registrierung der neuen Domains offiziell gestartet wurde.

Der Fall “tv.de” zeigt allerdings auch sehr eindrucksvoll, wie sich Provider eine goldene Nase verdient haben, indem sie Kunden “Prioritäten-Startplätze” verkauft haben, ohne überhaupt zusichern zu können, dass damit tatsächlich ein Erfolg erzielt wird.

Update (24.10.2009 23:00 Uhr):
Wie Key-Systems nun in einem Statement hier auf Geekbench.de (Kommentar siehe unten) darstellt, hat nicht Netzwelt zuerst, sondern ein anderer Kunde des Providers schon zeitlich früher eine Registrierungsanfrage für tv.de abgegeben. Somit wurde diesem Kunde die Domain zugeteilt. Der Fall des “erster in der Prioritätenliste” und “zuerst nach tv.de angefragt” muss also getrennt von einander behandelt werden. Vielen Dank an Key-Systems für die Darstellung der “anderen Seite” des Falles.

Von Mafiamethoden, Domaingrabbern und kaltem Kaffee

domaingrabber-mafiamethoden-kalter-kaffeeEs ist wie es ist. Die Ernüchterung kehrt langsam ein, die verzweifelten Gesichter werden aber vorerst bleiben. Im Beitrag “Die Domainmafia und die neuen 2-Zeichen-Domains in Deutschland” habe ich ja schon die Situation rund um die Vergabemethode der neuen ein- und zwei-zeichigen Domains (+ Zahlendomains) dargestellt.

Das was eigentlich verhindert werden sollte, nämlich das sich ein Hand voll Domaingrabber zum Teil brisante Adressen unter den virtuellen Nagel reißen, ist passiert. Wie genau das Glück – heute Morgen um 9 Uhr zum Start der Registrierung – eine Rolle gespielt hat, oder in wie weit finanzielle Interessen vor allgemeine Gleichberechtigung gestellt wurde, bleibt dahingestellt. Es darf sich gerne jeder selbst eine Meinung bilden.

Ein Beispiel von vielen ist z. B. dieses:

domaingrabber

Aus Gründen des Datenschutzes habe ich die Daten verfremdet, es handelt sich bei der Domain aber um eine bekannte Ziffernfolge. Die erfolgreiche Registrierung dieser Adresse – und noch einer großen Anzahl weiterer – die diesem Unternehmen durch “göttliche Fügung” gelungen zu sein scheint, ist durchaus beachtenswert. Offenbar war man davon selbst so überrascht, dass man umgehend die gesamte Palette der Domains zum Verkauf freigab, und diese Verkaufsgebaren sogar im Bemerkungsfeld, direkt auf der DENIC-Seite platzierte. Werbung at its best, da die WHOIS-Abfrage in diesen Stunden und den kommenden Tagen sicher mehr als häufig aufgerufen wird.

Glückwunsch an alle Erdenker und Drahtzieher der Entscheidung, Kurzdomains möglich zu machen. Die letzten 20 Jahre mit drei-zeichigen Domains waren toll, und es war irgendwie auch ein gutes Gefühl, nicht wie alle anderen zu sein, hier unter .de, sondern konsequent gegen den unnötigen Kurzdomainwahn anzustehen. Eigentlich waren es ja technische Einschränkungen, die eine Registrierung dieser Adressen unmöglich machten. Dass dies nun ausgrechnet in einer Zeit, in der Verkäufe von DSL-Anschlüssen, Hostingpaketen und Domains stagnieren und die Preise im Keller sind, ausgehebelt wird, ist daher nicht überraschend. Es ist natürlich legitim, eine Branche zu beleben, die unter wirtschaftlichem Druck steht. (Anmerkung des Autors: Um die Aussage zu verstehen, ist es von Vorteil, zu wissen, aus welchen Mitgliedern sich die DENIC zusammensetzt).

Wo neuerdings im Bekleidungsfachhandel von “AbJackPrämie” gesprochen wird und die Autoindustrie ihre eigenen Fehler per Schadensbegrenzung mit Steuergeldern bezahlt bekommt, darf man heute auch mal fluchs vom Konjunkturpaket für Domaingrabber sprechen. Ist ja alles nur Spaß.

Die Musikindustrie und die Filmindustrie sind ja schon länger der Buhmann, aber dass man ausgerechnet die Domainbranche nicht auf dem gleichen Zettel hatte, darüber rauchen sogar heute in den Abendstunden noch einige Köpfe, die ihren kalten Kaffee schlürfend eigentlich längst ins verdiente Wochenende wollten.

Die Domainmafia und die neuen 2-Zeichen-Domains in Deutschland (UPDATE)

domain-mafiaEs mag knapp gewesen sein, aber durchaus in Ordnung, dass die DENIC gerade einmal sieben Tag Zeit gab, von der Bekanntgabe bis zur Öffnung der Registrierung. Die ein- und zwei-zeichigen Domains (sowie Domains, die ausschließlich aus Ziffern bestehen) sind nun auch unter .de angekommen. Das bedeutet konkret, dass ab dem 23.10.2009 unter .de auch Domains wie 73.de oder tv.de registriert werden können.

Die extreme Begrenzung der verfügbaren Domains machte in den letzten sieben Tagen das Katz- und Mausspiel perfekt. Als Kunde kann man sich nach dieser Woche sicher sein, bei welchem Domainprovider man gut aufgehoben ist, und welcher die miesen Machspiele um Geld mitspielt und möglicherweise gemieden werden sollte – wenn der eigene Profit über dem Wohl der eigenen Kunden steht. Die Provider sind es nämlich, die aktuell mit “Vorregistrierungen” für zwei-zeichige Domains gelockt haben, dafür aber nicht nur ein ausgefülltes Formular wollen, sondern teilweise Summen im fünfstelligen Bereich (nochmal betont: einzig und allein dafür, dass man eine Vorregistrierung bei diesem Provider einreichen darf).

Das dramatische an diesen “Vorregistrierungen” ist, dass man selbst dann, wenn man nicht geizig war, und die teilweise hohen “Vermittlungssummen” gezahlt hat, die Domain damit in keiner Weise sicher hat und wirklich bekommt.

Erst ab Morgen früh wird die DENIC Registrierungen annehmen, und dann gilt “wer zuerst kommt, malt zuerst”. Wird bedeuten, dass der eine oder andere einen Haufen Geld verbrannt hat, ohne einen Gegenwert zu erhalten.

Schlimmer als der “neue Markt” und die Börsenspiele Ende der 1990er Jahre

Als damals die erste große New Econemy-Welle durch alle Regionen rollte und mit künstlich aufgeblasenen Ideen an der Börse Millionen gemacht wurden, wurde das ganze von den Kritikern schon mit Vorsicht genossen, war jedoch ein bisschen besser gestellt, als die Situation in den letzten 7 Tagen in Deutschland. Wo damals zumindest teilweise hinter den “Mondpreisen” noch Waren standen, wird heuer für nicht viel mehr als Buchstaben-Zahlen-Kombinationen Geld locker gemacht, dass es nur so qualmt.

Einige Beispiel-Domains und ihre heute Abend erzielten “Preise”:

tv.de = rund 260.000 Euro
de.de = rund 150.000 Euro
pc.de = rund 160.000 Euro
dp.de = 123.500 Euro (Stand: 22.10.2009 22:25 Uhr)

Wie oben erwähnt, hat keiner der Bieter, der bei einer der etwa 19.000 neu zu registrierenden Domains (ein- und zwei-zeichige Domains + Ziffern-Domains) heute Abend den Zuschlag erhalten hat, etwas zu feiern. Sicher werden bei dem einen oder anderen die Sektkorken knallen, wohl aber aus Stressabbau des Auktionsabends. Morgen früh ab 9 Uhr wird sich zeigen, wer bei jeder einzelnen, der versteigerten Domains tatsächlich den Zuschlag erhält.

System mit Tücken

Man ist auf einen Provider angewiesen, der DENIC-Mitglied ist. Nur diese Provider können Domains bei der Denic registrieren. Bei einem oder mehreren dieser Provider hatte man die letzten 7 Tage Zeit, eine “Vorregistrierung” für eine der neuen Domains vorzunehmen. Selbstverständlich, da es keinen Abgleich und kein Vorrecht gibt, nehmen unterschiedliche Provider unterschiedliche viele Vorbestellungen für ein und diesselbe Domain an (liegt ja in der Natur der Sache, dass nicht ein einzelner auf die Idee kommt, tv.de zu registrieren).

Wenn die DENIC morgen früh die Registrierung öffnet, haben alle Provider gleichermaßen die Chance, die Voranmeldungen ihrer Kunden zur Registrierung zu übermitteln. Wer die Domain allerdings tatsächlich erhält ist Glückssache, denn nur die erste eingegange Registrierungsanfrage wird von der DENIC akzeptiert und angenommen. Rein theoretisch könnte dadurch einer x-beliebigen Privatperson eine Adresse wie pc.de zufallen und das Unternehmen, das heute Abend sechsstellig dafür auf den virtuellen Tisch gepackt hat ginge leer aus. Geld ist also in einem kurzen Moment am Freitagmorgen nicht alles.

Die Aasgeier stehen Schlange

Heise.de hat es treffend auf den Punkt gebracht: “Nach kurzer Schockstarre begannen sich bereits einen Tag später viele Protagonisten am Domain-Markt die Hände zu reiben. Das Geschachere um die besten Namen ist bereits in vollem Gange, obwohl die Domains noch gar nicht zur Verfügung stehen. Alle wollen ihren Teil vom Kuchen abhaben: Die registrierenden Provider, die Domain-Grabber und die Handelsplattformen. Wenn am Freitag alle hochwertigen Namen vergeben sind, dürfte die Stunde der Rechtsanwälte schlagen, denn dann werden Marken- und Namensinhaber versuchen, ihnen zustehende, aber anderweitig vergebene Domains juristisch einzufordern.”

Warten wir nun also Morgen und dann die kommenden Wochen ab, denn neben den beliebten Domains im zwei-zeichigen Bereich gibt es natürlich auch einige weitere sehr interessante Objekte. Reine Zahlen-Domains sind bereits in anderen Ländern und unter .com sehr verbreitet. Mit etwas Geschick kann man sich daraus einen Nutzen ziehen und mit der richtigen Kombination, die man jetzt zum Start günstig erwirbt, vielleicht schon bald ein gutes Geschäft machen.

Ich persönlich bin dem Run auf bestimmte Domains auch zum Opfer gefallen. Einen Zuschlag habe ich heute Abend auch tatsächlich erhalten. Sollte dies Morgen in einer echten Registrierung enden, werde ich vom stressigen Abend berichten.

UPDATE #1 (23.10.2009 10:35 Uhr)
Nach knapp 1,5 Stunden waren alle Domains (zumindest die interessanten) registriert. Um nicht dem Vorwurf der Benachteiligung ausgesetzt zu sein, bestand heute Morgen für jeden die Möglichkeit offen, per Fax oder persönlich Domainanmeldewünsche bei der DENIC einzureichen. Das dieser Weg langsamer ist und eigentlich unmöglich dazu führen konnte, eine der begehrter Adressen zu erhalten, steht natürlich ausser Frage.

UPDATE #2 (23.10.2009 12:45 Uhr):
In der DENIC-Mailingliste ist ein recht amüsantes Script zu einem fiktiven Theaterstück aufgetaucht. Es trägt den Titel “Das Cenid und die neuen Domains” und kann hier abgerufen werden.

UPDATE #3 (23.10.2009 14:00 Uhr)
Eine Liste der zwei-zeichigen Domains inkl. dem “Domaininhaber”, der die Domain zugesprochen bekamen, ist hier zu finden (alternativ: Mirrorlink). Hinweis: So gut wie alle Domains wurden von DENIC-Mitgliedern registriert und erst im Nachhinein an die eigentlichen Interessenten überschrieben, daher enthält die Liste noch unverhältnismäßig viele gleichlautende Namen. Im Laufe von einigen Stunden/Tagen wird sich das Bild daher extrem ändern. Vielen Dank an den heise-Forum-Benutzer für die Liste.

Windows 7: Schnellstartleiste wiederherstellen

windowsIn Windows 7 ist die, aus Windows XP bekannte, Schnellstartleiste nicht mehr existent, allerdings auch nicht verloren, denn mit wenigen Handgriffen, kann man sie zurückholen.

  1. Klicke mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Taskleiste und wähle “Symbolleisten/Neue Symbolleisten” aus.
  2. rufe den Ordner “%USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch” aufDiesen Ordner wählen und mit OK bestätigen. Ab sofort steht die gewohnte Schnellstartleiste wieder zur Verfügung. Die etwas unschöne Bezeichnung “Quick Launch” des Ordners kann abgeschaltet werden: mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf der Schnellstartleiste klicken und “Titel anzeigen” deaktivieren.

Möglicherweise ist der Ordner “AppData” nicht sichtbar. In diesem Fall bitte folgende Schritte durchführen:

  1. Klicken Sie im Windows-Explorer auf “Organisieren/Ordner- und Suchoptionen” und wechseln Sie auf das Register “Ansicht”.
  2. Navigieren Sie dann im Bereich “Erweiterte Einstellungen” zu “Versteckte Dateien und Ordner” und aktivieren Sie dort “Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen”.

Windows 7: Ruhezustand aktivieren (“suspend to disc”)

windowsIn der Standardeinstellung von Windows 7 ist der Ruhezustand deaktiviert. Um diesen zu aktivieren, müssen einfach nur die folgenden Schritte durchgeführt werden.

Folgende Klicks machen um zum richtigen Einstellungsfenster zu kommen:
Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Energiesparplaneinstellungen ändern -> Erweiterte Energiesparplaneinstellungen ändern

Dort im Fenster unter “Energie sparen” die Einstellung für “Hybriden Standbymodus zulassen” auf “NEIN” stellen.

Ruhezustand – “Blinde” Geduld ist gefragt

Der Ruhezustand unter Windows 7 hat keine grafische Ausgabe mehr, d. h. der Monitor schaltet direkt ab, der Rechner läuft aber noch etwas weiter, bis alle Daten aus dem RAM sauber auf die Festplatte geschrieben wurden. Je nach RAM-Menge und Auslastung der Platte kann das gerne mal ein bisschen dauern. Also bitte nicht gleich verzagen, wenn’s mal wieder länger dauert.

Windows 7: Ab heute weltweit im Handel erhältlich.

windows-7-release-day

OS X: Auf iMac Ruhezustand (“suspend to disc”) statt Stand-by (“suspend to RAM”)

Die Überschrift klingt vielleicht für den einen oder anderne etwas merkwürdig und unverständlich, jedoch ist das Thema ziemlich einfach.

Auf den stationären Rechner von Apple (iMac, Mac Pro) ist standartmäßig wird Funktion “suspend to RAM” ausgeführt, wenn man den Rechner in den “Ruhezustand” versetzt. In der Praxis bedeutet dass, dass wenn ihr die auswählt, der Rechner in etwa 1 – 2 Sekunden ausgeht, und nach einem Tastendruck auf die Tastatur in der gleichen Zeit wieder an geht. Erreicht werden kann dies nur, in dem der aktuelle Systemstand (welche Programme laufen, welche Fenster sind geöffnet) in den Arbeitsspeicher (RAM) des Computers geschrieben wird. Das ist zwar praktisch, sorgt jedoch dafür, dass das System auch dann Strom verbraucht, wenn es ausgeschaltet ist. Auch kann man nicht einfach bei einem im “Ruhezustand” befindlichen Rechner den Netzstecker aus der Steckdose ziehen, denn das würde bedeuten, das der gespeicherte Arbeitsstand verloren geht, und nach dem nächsten Bootvorgang das Betriebssystem komplett neu gestartet wird. Eventuell noch offen gewesene Programme oder Dateien wären dann verloren.

Der beschriebene Fall ist so nur auf dem iMac und dem Mac Pro zu beobachten. Auf den tragbaren Systemen von Apple (MacBooks) wird per Standard etwas anders vorgegangen. Zwar ist dort auch beim Aufruf des “Ruhezustand” zuerst nur der Modus “suspend to RAM” aktiv, wird jedoch – was positiv ist – in einen “suspend to Disc” umgewandelt, wenn der Akku des Gerätes kurz vor einer “Null Prozent-Ladung” steht. Das bedeutet nichts anderes, als dass das OS X auf einem tragbaren Apple-Rechner clever ist, und den Anwender vor Datenverlust schützt. Der aktuelle Arbeitsstand des Systems wird wie gesagt mit dem “Ruhezustand” eingefroren, jedoch wird weiterhin vom System Strom verbraucht. Ein tragbares System ist irgendwann mit seinem zur Verfügung stehenden Strom am Ende und der Rechner sichert den aktuellen Stand, der sich bis dahin im RAM befand, auf die Festplatte. Beim nächsten Einschalten wird es dann länger als gewohnt dauern, jedoch wird man wie gewohnt an der letzten Stelle (geöffnete Fenster, geöffnete Programme) weiterarbeiten können.

Da einem stationärer Rechner (iMac, Mac Pro) in der Regel niemals der Strom ausgeht, da dieser immer an einer Steckdose angeschlossen ist (Stromausfall usw. mal aussen vor gelassen), wird die “suspend to Disc”-Funktion dort nie angewendet. Das ganze ist ziemlich Schade, denn mit der standardmäßigen “suspend to RAM”-Methode wird auch im ausgeschalteten Zustand Strom verbraucht. In meinem persönlichen Fall ist es sogar hin und wieder so (zumindest unter 10.5 war das der Fall), dass der Rechner wie von Geisterhand nachts aufwachte, ohne dass man das wollte.

Viel geredet, hier nun das Fazit dieses Beitrags: Es gibt auch für iMac und Mac Pro die Möglichkeit, den “suspend to Disc”-Modus zu aktivieren. Möglich ist dies mit einem kleinen Tool namens “Smart Sleep” (von Patrick Stein). Das Tool ist zwar offiziell nur für die MacBooks geschrieben worden, funktioniert jedoch auch sehr gut mit dem iMac (ich habe es gerade getestet).

suspend_to_discNach der Installation steht unter “Systemeinstellung” ein neues Icon namens “SmartSleep” zur Verfügung. Um den “suspend to Disc”-Modus dauerhaft (immer wenn “Ruhezustand” gewählt wird) zu aktivieren, muss dort bei “Current sleep state” lediglich “hibernate only” gewählt werden. Es gibt noch zwei weitere Modi, diese werden dort aber bestens erklärt und müssen hier nicht nochmal Thema sein. – Ab dem Moment der dortigen Auswahl wird nun immer, wenn man “Ruhezustand” auswählt, der “suspend to Disc”-Modus benutzt. Klarerweise wird dann für das Abschalten des Rechners etwas mehr Zeit (in meinem Fall rund 6 Sekunden) benötigt, statt zuvor etwa 1 – 2 Sekunden. Beim Einschalten das Gleiche (Eingeschaltet werden muss dann mit dem Powerknopf des Macs, mit einem lässigen Druck auf die Tastatur funktioniert das dann nicht mehr, da der Rechner – wie gesagt – komplett abgeschaltet ist).

Ich bin in jedem Fall unheimlich glücklich darüber, dieses Tool gefunden zu haben und werde es in den kommenden Tagen regelmäßig beim Abschalten des Rechners nutzen und beobachten, ob alles so funktioniert, wie es soll. Technisch läuft es, ob sich im Arbeitsablauf irgendwelche Schwierigkeiten ergeben, kann nur die Zeit zeigen. In ein paar Tagen werde ich wieder berichten.

iPhone OS 3.1: Jailbreak für ältere Modelle ist da! (3GS noch nicht!)

jailbreak.3.1Das iPhone-Dev-Team hat gestern eine aktualisierte Version ihrer Software PwnageTool (3.1) bereitgestellt, um nun auch das OS 3.1 des iPhone zu “öffnen”.

Zu beachten gilt, dass von der momentanen Version noch nicht alle iPhone-Modelle unterstützt werden!

WICHTIG! Bitte lest ganz genau unter dem genannten Link nach, was derzeit möglich ist und was nicht! Geekbench übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung der verlinkten Software. Alle Informationen sind jederzeit dem iPhone-Dev-Team-Blog zu entnehmen!

Aktuell lassen sich folgende Geräte entsperren:

- SIMLock-freie/Provider-freie iPhone 3G
- iPhone 2G (iPhone “first generation”)
- iPod Touch 1G (“original iPod touch”)

Folgende Geräte werden derzeit noch nicht unterstützt:

- iPod touch 2G (Alternative siehe Link)
- iPod touch 3G

Link: aktuelle Informationen zu PwnageTool 3.1 und Download (für Mac OS X)

Snow Leopard: Adobe CS3 – Produktaktivierung unter Snow Leopard geht nicht?

cs3-snow-leopard-no-activationEin Leser von Geekbench.de hat kürzlich vom Problem berichtet (Link: siehe Kommentar), dass sich die Adobe CS3-Produkte, nach einer Neuinstallation unter Apple OS X 10.6 Snow Leopard nicht mehr ordnungsgemäß aktivieren lassen sollen. Als Referenz nennt er einen Adobe-Mitarbeiter, der ihm dieses Problem bestätigt hat. Gibt es noch mehr Menschen, die genau mit diesem Problem konfrontiert wurden? Betroffene Personen, die diesen Umstand bestätigen können, können sich gerne hier melden.

Die Internetsuche in den üblichen Quellen (Webseiten, Blogs) brachte bisher keine weiterführenden Informationen oder Diskussionen zu diesem Thema ans Tageslicht, wodurch grundsätzlich erstmal davon auszugehen ist, dass es sich um einen Einzelfall handelt, der nicht auf ein direkt zurückzuführendes Problem mit Adobe Software und 10.6 hindeutet.

Ein Link zu Problemen mit der Produktaktivierung von Adobe CS3-Programmen unter OS X:

cnet: Possible fix for Adobe CS3 activation issues

iTunes 9: Automatischer Import von Musik/Videos

itunes-auto-importSeit gestern Abend ist iTunes 9, und damit der neu gestaltete iTunes Store und App Store verfügbar. Ein kleines Feature in iTunes 9, über das bisher eher selten berichtet wird, ist folgendes:

Im Verzeichnis “~/Music/iTunes/iTunes Music/” gibt es einen Ordner namens “Automatisch zu iTunes hinzufügen” oder “Automatically Add to iTunes”, je nach Spracheinstellung von OS X.

Für den Fall, das eure iTunes-Library in einem anderen Ordner liegt (bei mir z. B. auf einer externen Festplatte), so befindet sich dieser Ordner dort, und nicht im Standardverzeichnis.

UPDATE: iPhone OS 3.1 Jailbreak is here! Finally released for iPhone 2G, (not 3G, 3Gs)

Snow Leopard: Top 10 Tipps und Tricks für Snow Leopard

top-10-tipps-und-tricks-fuer-snow-leopard

Quick look at Opera 10

Giles Turnbull von Cult of Mac zeigt kurz die neue Oberfläche des gerade veröffentlichten Opera 10 und hat Recht, mit dem was er sagt. Opera ist schon einige Jahre lang als guter Browser zu bezeichnen, doch jetzt, mit der neuen Oberfläche und zeitgemäßen Features, sieht man ihm dieses “gut sein” auch an. Sehr schön.

http://www.vimeo.com/6400559

Snow Leopard: Ausführlicher technischer Bericht veröffentlicht (lesenswert!)

ars-reviewDie netten Menschen von Arstechnica haben einen ausführlichen Bericht zur neuen OS X-Version 10.6 Snow Leopard veröffentlicht.

Für jeden, der echtes Interesse an den Verändungen des Systems hat, findet in dem 23-seitigen-Werk alle Antworten detailiert beschrieben. Der gesamte Text ist mit Grafiken und Screenshots gespickt, um Erstens auflockernd und Zweitens aussagekräftig und nachvollziehbar zu sein.

Vielen Dank an Arstechnica!

Link:
Mac OS X 10.6 Snow Leopard: the Ars Technica review