Nach rund 10 Jahren: Logitech hat Einsicht gezeigt – ich habe endlich eine neue Maus

Ein etwas provokativer Titel, dessen bin ich mir bewusst. Die Geschichte ist aber fast so eine endlose, wie die von Duke Nukem Forever und Chinese Democracy.

Am 17. September 2001 veröffentliche Logitech die grandiosen Mäuse MX 500 und MX 700. Hier der Test von Computerbase. Die MX 500 kabelgebunden, die MX 700 schnurlos. Ich habe mich damals für die MX 500 entschieden und diese Entscheidung bis heute nicht bereut. Beide Modelle sind neben einer rechten und linken Maustaste (und dem üblichen Scrollrad) mit zwei Daumentasten ausgestattet, die ermöglichen, beim Surfen, im Browserfenster jeweils zur vorherigen Seite – und wenn das getan wurde – wieder zur folgenden Seite zu wechseln.

Im Laufe der Arbeit gewöhnt man sich sehr schnell an diese zusätzlichen Tasten und ist an anderen Arbeitsplätzen häufig enttäuscht, wenn es diese nicht gibt.

Daumentasten haben viele – aber fast keine scrollt per Knopfdruck 

Daumentasten haben mittlerweile die meisten Mäuse auf dem Markt und das ist nicht das besondere an der MX 500 und MX 700 gewesen. Das für mich spannende waren zwei weitere Tasten, jeweils eine über und eine unter dem Scrollrad platziert. Diese beiden Tasten ermöglichten, analog zum Scrollrad, das Hoch- und Herunterscrollen inerhalb einer Internetseite, einer PDF, eines Textdokuments oder ähnlichem. Ihre Funktion erfüllt dabei exakt die des Scrollrads, hat nur den Vorteil, dass man nicht ständig mit dem Finger nachgreifen muss (zum Drehen), sondern lässig den Knopf drückt und das Scrollen nach oben oder unten läuft fortlaufend.

Mir ist absolut klar, dass so eine Funktion eigentlich unnötig ist, vielleicht sogar unsinnig ist und dem normalen Arbeiten eigentlich keine Vorteile bringt. Was die beiden Knöpfe in all den Jahren allerdings in mir trainierten, ist Faulheit. Ich benutzte das Scrollrad so gut wie gar nicht mehr, stattdessen nur noch diese Knöpfe.

Nun trug sich zu, dass meine MX 500 älter wurde, und Ende 2007 eigentlich hätte ersetzt werden sollen. Typisch Produktzyklus war es damals allerdings nicht mehr möglich, eine neue MX 500 zu kaufen. Auch die MX 700 gab es nicht mehr. Dummerweise hatte Logitech gar keine Maus mit diesen beiden Zusatztasten mehr im Programm. Dumm gelaufen.

Lichtblick: MX 518

Mitte 2008 kam dann ein Nachfolgemodell namens MX 518 in den Handel. Was für ein Glück, sie hatte diese Zusatztasten. Trotzdem wurde die MX 518 ein Nichtkauf, denn ihr Oberflächendesign (siehe Foto hier) war hässlich. Das alleine wäre zu verschmerzen gewesen, schlimmer war, dass ich mittlerweile von Windows zu OS X gewechselt war, und es nicht möglich war, die Zusatztasten der MX 518 innerhalb dieses Betriebssystems zu benutzen. Mit der äusserlich gleichen MX 500 war dies – mit der Zusatzsoftware Logitech Control Center – unter OS X nie ein Problem.

Die Jahre vergingen. Zwischenzeitlich erfuhr die Software STEERMOUSE (Alternative zum Logitech Control Center) einige Updates und war im Laufe der Zeit dazu in der Lage, die gewünschten Zusatztasten der MX 518 zu benutzen. Was blieb war das unschöne Design der Maus.

Und weil man über 600 Worte verlieren kann, nur um über eine Maus zu sprechen, jetzt endlich das …

Fazit

Seit Ende 2011 ist eine neue Maus namens Logitech G400 auf dem Markt. Sie wird lt. Verpackung als “verbesserte MX 518″ beworben. Das eigentlich lustige an dem Modell ist, dass sie nahezu genauso aussieht, wie die über zehn Jahre vorher veröffentlichte MX 500. Die Verarbeitung macht einen minderwertigeren Eindruck, ich bezweifle, dass sie die nächsten zehn Jahre so übersteht wie meine geliebte MX 500, aber: ich habe heute eine gekauft, sie mit STEERMOUSE konfiguriert und nutze sie nun genauso wie die MX 500 zuvor.

Hakelige Tasten

Die G400 ist billiger und unwertiger verarbeitet als die MX 500. Die Daumentasten funktionieren hakeliger und das Oberflächenmaterial fühlt sich preiswerter an. Man würde abwertend einfach Plastikbomber sagen.

Ein Bild

Hier ein Foto der MX 500 (links) und der neuen G400 (rechts). Ich werde sie mal ein bis zwei Tage benutzen und dann entscheiden, ob sie zurück ins Geschäft wandert und die MX 500 weiter ihren Dienst tun soll, oder ob sie ein würdiger Ersatz ist.

e-plus-Feindlichkeit unangebracht: Ein Selbsttest mit D1, o2 und e-plus.

Noch immer halten sich die Meinungen, dass e-plus-Netz sei schlechter als die Konkurrenz. Beim Blick auf die Netzausbau-Karten aller Anbieter (D1, Vodafone, e-plus/base, o2) zeigt sich allerdings eine theoretische Ebenbürtigkeit, was reinen Netzempfang (zum Telefonieren) angeht. Auch die Datenübertragung ist jeweils fast flächendeckend möglich.

In Abhängigkeit von dicken oder ungüstig gezogenen Wänden innerhalb von Gebäuden kommt es bei allen Anbietern zu Schwächen. Das jeweilige Mobiltelefonmodell spielt eine ebenso große Rolle, wie ein aktiviertes 2G/3G-Netz oder eine komplett abgeschaltete Datenübertragung.

o2oje

Ich habe die letzten Jahre mit o2, D1 und e-plus (aktuell) verbracht, wohne in einem kernsanierten Haus mit moderner Ausstattung, allerdings auch mit fies-isolierenden Wänden im Bezug auf Mobilfunkempfang. Es ist auch im Winter ohne großartiges Heizen warm und kuschelig (gut!), aber mit dem o2-Netz war das bisher so eine Sache (schlecht!). Das Telefon zeigte im o2-Netz (3G deaktiviert) zwar immer einige Bälkchen an, aber diese nutzten nichts, um einen Anruf vernünftig zu führen (der Gegenüber verstand mich nicht; Gespräche brachen einfach ab; Anrufe wurden hier nicht signalisiert, sondern der Anrufer direkt zur Mailbox durchgestellt). Der obligatorische Gang auf den Balkon sorgte teilweise für Abhilfe. Datenübertragung war nur auf dem Balkon möglich.

o2-Kundenservice spricht von Einzelfällen

Es wäre nicht schlimm, hätten die Probleme beim Verlassen des Hauses aufgehört, leider setzten sie sich auch an der frischen Luft fort (und da war alles von der idyllischen Dorfregion in Niederbayern bis zu Mobilfunkhochburgen wie Hamburg und Berlin dabei).

Und weil diese Probleme selbstverständlich immer nur als Einzelfälle abgetan wurden, muss es Zufall sein, dass Matthias aus Berlin mit seiner Seite wir-sind-einzelfall.de einen Nerv bei genervten o2-Kunden getroffen hat.

Über den Tellerrand schauen lohnt sich

Im D1-Netz besserte sich diese Situation gewaltig. Bequemes Telefonieren auf dem Sofa oder am Schreibtisch, bequemes E-Mail-Versenden oder Terminkalender (Cloud) pflegen, war endlich machbar. Als Netzanbieter habe ich T-D1 beiseite gelassen und Congstar als gewählt, der als direkte Tochter das gleiche Netz nutzt, einem als Kunde aber erspart, lange Vertragslaufzeiten auf sich zu nehmen.

Tarifinfos Congstar (D1) und Simyo (e-plus)

Congstar, D1-Netz, 9 Cent je Min./SMS, Surfflat für 9,90 Euro/monatlich mit 200 MB Traffic, der bei Erreichen dafür sorgt, dass die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s – für den restlichen Monat – gedrosselt wird. Die Traffic-Begrenzung ist unschön, Tethering erlauft Congstar laut Vertrag grundsätzlich nicht.

Aus dem Grund bin ich nun zu Simyo gewechselt (E-Plus-Netz – ebenfalls in einem 9-Cent-Tarif, 9 Cent/Min, 9 Cent/SMS). Eine monatliche Grundgebühr gibt es hier, wie bei Congstar, ebenfalls nicht. Für ebenfalls 9,90 Euro gibt es eine Surfflat, allerdings mit fairen 1000 MB Traffic, bevor gedrosselt wird. Für ein Smartphone mit normaler Nutzung aller Onlinedienste ein faires Angebot.

Gründe für ständigen Netzwechsel

1. Von o2 wollte ich zwingend wegen der obigen Probleme weg.
2. Ins D1-Netz bin ich gewechselt, weil es den Ruf genießt, dass “beste Netz” zu sein.

Warum ich jetzt (habe es in den letzten Jahren nie in Erwägung gezogen) im e-plus-Netz hänge ist einfach gesagt. Für mich funktioniert e-plus genauso, wie oben die Beschreibung zu D1. Surfen/Telefonieren zuhause geht problemlos. Telefonieren mit e-plus funktioniert auch in großen verwinkelten Gebäuden und im Keller. Telefonieren mit e-plus funktioniert auch auf der Straßenseite gegenüber im Supermarkt.

Was macht e-plus das aber besser als das D1-Netz?

Bin ich im D1-Netz angemeldet und betrete den genannten Supermarkt, bricht das Netz auf ein Minimum zusammen. Telefonieren mit D1 nicht möglich. Der Supermarkt ist nicht das einzige Gebäude, wo sich dieses Phänomen beobachten und reproduzieren lässt. Mit e-plus musste ich mir (entgegen aller Gerüchte und Meinungen) bisher nie Gedanken machen, wo und wie ich mein Telefon benutze, es funktioniert einfach wie gewollt.

Derzeit setze ich die Congstar- (d1) und die Simyo-SIM-Karte (e-plus) noch im Parallelbetrieb ein. Gleiche Kosten, gleiche Abrechnung. Mittelfristig wird sich zeigen, ob sich die Erfahrungen fortsetzen.

iPhone: Tethering gratis (ohne Jailbreak) bei Simyo

Ich habe bereits bei meiner letzten größeren Mobiltelefon-Anschaffung (Google Nexus One, Februar 2010) auf ein frei kaufbares Modell gesetzt. Der Vorzug damals: das gewählte Modell (Android-Referenzgerät) ermöglichte problemlose Android-Updates (2.1 -> 2.2 -> 2.3 habe ich innerhalb von 1,5 Jahren mitmachen dürfen). Zweiter großer Pluspunkt war die Möglichkeit des Tethering (blödes Kunstwort, dass eine altbekannte Funktion bezeichnet, die ermöglicht, ein Mobiltelefon mit Datentarif als “Modem”/”Router” für einen Laptop zu nutzen, wenn man unterwegs auf diesem Gerät einen Internetzugang benötigt).

Ein iPhone mit Vertrag steht diesem zweiten Punkt entgegen, weil vor einigen Jahren Apple den Netzanbietern in die Hände spielte und auf deren Bitte diese Tethering-Funktion im iPhone zu sperren und nur gegen einen zusätzlichen Obolus wieder frei zu geben. Vorreiter für dieses Modell war und ist in Deutschland T-Mobile.

Kürzlich bin ich vom Google Nexus One wieder zu einem iPhone gewechselt. Alle Funktionen die ich benötige ermöglicht ein 3GS ausgezeichnet, darum fiel meine Wahl auf dieses Gerät. Im November 2011 (etwa sechs Wochen nach dem Release des iPhone 4s) kaufte ich für 369,- Euro brutto bei Apple (direkt im Apple Store) ein freies iPhone 3GS.

Vorteile liegen auf der Hand:

  • freie Netzwahl
  • kein SIM-Lock/Provider-Lock
  • kein Branding irgend eines Anbieters
  • keine Einschränkung innerhalb eines Mobilfunkvertrages

Als Netzanbieter wählte ich zuerst meinen bestehenden (congstar, D1-Netz, 9 Cent je Min./SMS, Surfflat für 9,90 Euro/monatlich mit 200 MB Traffic, der bei Erreichen dafür sorgt, dass die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s – für den restlichen Monat – gedrosselt wird). Die Traffic-Begrenzung ist unschön, Tethering erlauft congstar laut Vertrag grundsätzlich nicht.

Aus dem Grund bin ich nun zu Simyo gewechselt (E-Plus-Netz – welches mittlerweile hervorragend ausgebaut ist, ebenfalls in einem 9-Cent-Tarif, 9 Cent/Min, 9 Cent/SMS). Eine monatliche Grundgebühr gibt es hier, wie bei congstar, ebenfalls nicht. Für ebenfalls 9,90 Euro gibt es auch eine Surfflat, allerdings mit fairen 1000 MB Traffic, bevor gedrosselt wird. Für ein Smartphone mit normaler Nutzung aller Onlinedienste ein faires Angebot.

Größter Pluspunkt bei Simyo: Tethering ist ausdrücklich gestattet!

Nach der Eingabe der Simyo-Zugangsdaten (zur Nutzung des mobilen Datentarifs) ins iPhone 3GS war ich online. Nach einem Neustart des Gerätes ploppte dann plötzlich in den Einstellungen -> Netzwerk der Punkt “Personal Hotspot”/”Persönlicher Hotspot” auf, was mir nun – wie früher unter Android auf dem Google Nexus One – ermöglicht, den Datentarif meines Mobiltelefons auch unterwegs auf dem Laptop zu nutzen, wenn zum Surfen/E-Mail-Schreiben/sonstiges ein großer Bildschirm und eine richtige Tastatur zum Arbeiten praktischer sind.

Fazit:
Tethering für 0,00 Euro Grundgebühr mit dem iPhone kein Problem.  Zum üblichen Arbeiten ersetzt das iPhone damit das Nexus One problemlos.

iPhone (iOS 5.0.1) mit Google statt iCloud synchronisieren

Als Android-Aussteiger und iOS-(Wieder-)Einsteiger möchte ich auf gleichem Weg arbeiten können, nämlich meine Kontakte und meinen Kalender weiterhin synchron mit dem Telefon, dem Rechner zu Hause, dem Laptop und den Google-Onlinetools halten.

Da ich bis auf weiteres nicht auf mein (weiterhin) vorhandenes Android-Phone (Google Nexus One) verzichten will, und dieses natürlich parallel zum iPhone 3GS auf dem aktuellen Stand haben möchte, lag es nahe, auf iCloud zu verzichten, und die Google-Dienste zum Datenabgleich zu benutzen.

Google selbst bietet eine ausgezeichnete, bebilderte und deutschsprachige Anleitung für iPhone-Benutzer an.

Im Laufe der Einrichtung anhand dieses Tutorials wird man jedoch an den Punkt kommen, und folgende Meldung auf dem iPhone-Display erhalten:

“Google Sync wird auf Ihrem Gerät nicht unterstützt.”

Dies klingt erstmal so, als müsse man aufgeben. Im gleichen Moment stellt man sich aber die Frage, was Google dazu bewegt, eine Anleitung zu schreiben, die am Ende gar nicht zum Ziel führt. Daher hier der Tipp, wie die Einrichtung abgeschlossen werden kann:

Direkt unter der Meldung, das Geräte würde nicht unterstützt, gibt es einen Link “Sprache wechseln”. Diesen klickt man an, wählt “Englisch” aus und schon kann man die Synchronisationseinstellungen problemlos fortsetzen.

Aus welchem Grund in der deutschsprachigen Version die irreführende Nachricht ausgegeben wird, weiß wohl nur Google selbst.

Nach zwei Jahren von Android zurück zu iOS.

Text in Arbeit

Zwei Jahre danach: Erfahrungen mit Android (Update)

Lebe jetzt erfolgreich, seit knapp zwei Jahren mit einem Google Nexus One, was den Vorteil hat, immer direkt, als erstes Telefon, die aktuellen Android-Updates zu bekommen. Soweit so gut, habe mich angepasst bzw. die Arbeitsweise (hatte zuvor, bis Ende 2009 – ein iPhone erster Generation) an das Telefon und seine Möglichkeiten.

Heute ist alles kein Problem mehr. Syncronisieren mit dem Macbook und dem iMac, Kontakte, E-Mails, Backups, Termine, Notizen, Fotos, Musik. Alles läuft super, aber es bleibt dennoch immer das Gefühl, dass es nicht zu 100% ideal läuft.

Die Lernkurve war recht steil, aber der erfolgreiche Einsatz von Software zum Synchronisieren diverser Dinge (Termine, Kontakte, E-Mails) war nicht einfach per Fingerschnipsen getan, sondern mit Sucherei verbunden. Viel Testen, viele Demoversionen von Programmen ausprobieren. Ich kaufte einige Software, das Thema zog sich einige Wochen/Monate hin, bis alles wirklich zu jeder Zeit ideal lief. Das Synchronisieren mit Windows-Rechnern, die ich im Laufe der Arbeit benutzte, erforderte spezielle Aufmerksamkeit.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Android ist eine 100 % Empfehlung, wenn man technisch interessiert und ein Stück weit versiert ist. Leute, die die Android-Telefone einfach nur so nutzen, wie sie sind, sind sicher auch glücklich. Gerade die problemlose Integration von Google-Diensten klappt gut, bzgl. Kontakten und Terminen (aus Backup-Gründen).

Der Android-Store ist Klasse, das Softwareangebot riesig und viele Dinge, die beim Apple AppStore Geld kosten, gibt es für Android gratis und in vielen verschiedenen Versionen.

Was bleibt ist allerdings das Problem der Android-Updates, denn ohne ein Referenzgerät, wie dem Nexus One hat man das Problem, vom jeweiligen Gerätehersteller abhängig zu sein, und Updates z. T. nie zu bekommen. Android 2.2 und Android 2.3 mag vom Name unbedeutend klingen, macht aber einen riesigen Unterschied.

Aus diesem Grund werde ich, weil ich sowieso einen Zweitvertrag bzw. ein Zweithandy brauche, im September oder Oktober 2011 (UPDATE: im November 2011 war es soweit) ein iPhone nehmen (zusätzlich zum Nexus One, denn das gebe ich nie und nimmer her). Trotz der schönen Erfahrungen mit dem Nexus vermisse ich die “aus einem Schliff”-Zeit mit dem iPhone und der absolut nahtlosen Integration in meine vorhandene Mac-Hardware.

Einschränkungen Apples hin oder her, wenn es mir zu bunt werden sollte, gibt es immer auch für die Geräte die Jailbreak-Option, aber heute gibt es, bedingt durch Freunde, Arbeit und rare Freizeit einfach nur noch den Wunsch, Geräte wie eben Handys als Unterstützung der täglichen Aufgaben zu sehen. Dazu ist es nötig, dass sich zu jedem Zeitpunkt das erledigen lässt, was ansteht, ohne eventuelle Macken, Softwarefrickelei und dergleichen. Nicht, dass es nicht immer wieder schön ist, rumzuspielen, aber an einem bestimmten Punkt fehlt dafür leider die Zeit.

Darum in ein paar Wochen wieder mal vertrauensvoll auf Apple setzen und der Schritt zu einem aktuellen iPhone gehen. Wenn man es nicht probiert, verpasst man vielleicht ein gutes Arbeitsgerät.

Kämpfen.

Es lohnt sich immer zu kämpfen. Um Freunden zu helfen, um Kinder zu schützen, um gestrandeten Tieren das Leben zu retten. Es lohnt sich auch bei Regen die Pflanzen auf dem Balkon zu gießen, sie bedanken sich strahlend. Ein energischer Flügelschlag wird zur Rettung für den Sperling, der den Fängen der Schleiereule entkommt, ihrer Nahrungsaufnahme einen Strich durch die Rechnung macht, aber unterm Strich vier seiner eigenen Art durch ebendiese beim Erwachsenwerden unterstützt. Die Stiere in Pamblona haben gar kein Interesse daran, die Menschen in den Straßen zu verletzten, sie wollen sich aber auch nicht einfach für perfide Belustigung ausnutzen lassen, stattdessen kraftvoll rebellieren und auf die Hörner nehmen, was die letzten Stunden bieten. Die Luft trägt ein Gefühl von Selbstlosigkeit, Spaß und Ausbruch. Die Kraft, eine kleine Revolte anzuzetteln, zum Schaffen einer kleiner Insel – in mitten des großen Meeres Leben – ist spürbar. Es geht aber gar nicht um Stierkampf und Hetzjagd. Es geht auch nicht um Gartenbau. Das sind alles nur Analogien. Es geht um viel Profaneres, um Softdrinks, Kippenausdrücken an Verhandlungstischen und Gerechtigkeitsempfinden. Es geht um Ehrlichkeit und um menschliche Fehlentscheidungen. Es geht um Kapitalismus und Kapitalfehler. Viereinhalb Jahre David gegen Goliath und heute erreicht der Stein aus der Schleuder sein Ziel günstig. 1587 Tage ausgenutzt, viele Wochen finaler Schlagabtausch und an einem zufälligen Montag die Entscheidung. Der Erfrischungsriese tänzelt und kippt kopfüber. Das Monster ist angezählt. Aufbäumen, Versuche aufrichtig zu wirken, trotz triefender Wunde und geheucheltem Betroffenheitsgestammel. David reicht die Hand zur Güte und mit Siegerlächeln. Goliath reicht ein Säckchen Gold, die Friedenspfeife, die geschichtlich hier nichts zu suchen hat. David lacht, akzeptiert, inhaliert und pustet Kreise in die Luft. Hält kurz inne, betrachtet den Schauplatz, hüpft mit verstauchtem Arm – vorbei an Gänseblümchen – zurück in sein Dorf und legt sich schlafen. Morgen ist Mittwoch, wie immer.

Damals beim Open Flair, und heute

Meine Eindrücke vom Open Flair Festival im allgemeinen, habe ich vor einigen Jahren aufgeschrieben. In jedem Jahr treffen die Aussagen immer noch den Geist der Veranstaltung, ein wirklich schöner Umstand. Durch mein Eintauchen in die deutschsprachige Poetry-Slam-Szene gibt es in diesem Jahr eine zusätzliche Beziehung zu Eschwege, denn die hessischen Landesmeisterschaften 2011 finden im Rahmen des Open Flair statt.

Open Flair Festival

“Jedes Herz ist ein revolutionäre Zelle”

Fuß raus aus dem Bus und da. Fury in the Slaughterhouse, so Jungs aus Hannover, die erst die 80er fast gänzlich vorbei ziehen lassen, dann mit Überzeugung aufspringen und doch noch was ausprobieren. Als englischsprachige Deutschrockband, mitten drin, in dieser deutschen Revolution, stehen sie beim Open Flair auf der Bühne.

Die kleine Revolte

Dieser Ort Eschwege, den ich niemals besucht hätte, niemals hätte besuchen können, wären Menschen nicht auf die Straße gegangen. Was ich damals über diese Menschen dachte, geistert auch beim Open Flair in meinem Kopf herum. Die Luft trägt ein Gefühl von Selbstlosigkeit, Spaß und Ausbruch. Die Kraft, eine kleine Revolte zum Schaffen einer kleiner Insel in mittem des großen Meeres namens “Jahr”, ist spürbar. Es wirkt ehrlicher, als andere Inseln, auf denen ich unterwegs war. Die anderen, die goldverziert blendend versuchen, abzulenken vom eindeutig kapitalistischen Hintergedanke. Der Mensch als Melkvieh steht in deren Statistiken nur als Randnotiz unter dem Punkt Beschaffungsstrategie.

Als Mensch beim Open Flair wirkst du wichtig und beachtet. Was so liebenswürdig ist, ist der Zustand, dass es keine Schubladen gibt. Jeder Mensch, groß oder klein, bekommt seine Ecke, seine Art der Unterhaltung und seine Möglichkeit, sich zu entfalten. Ein Wochenende mit Kunst, Musik, Lagerfeuerromantik und anspruchsvollen Worten. Für Kinder ein Ort zum Ausprobieren und fast grenzenlosem Tollen und für Eltern ein Ort mit Abwechslung und Kräfte sammeln.

Seit 1985 findet in Eschwege das Open Flair Festival statt. Die Planung und Durchführung passiert unter der Federführung des Arbeitskreis Open Flair e.V., was neben dem jährlich zu spürenden Gefühl vor Ort, auch auf dem Papier beweist, dass es um Menschen geht und nicht ausschließlich um schnöden Mammon, wie bei der Konkurrenz.

Was diesmal passiert

Im Jahr 2011 sind als musikalische Künstler u. a. Jupiter Jones, Die Fantastischen Vier, Dropkick Murphys, Rise Against und The Sounds dabei. Insgesamt treten 55 Bands auf. Neben der Musik spielen im Bereich Kleinkunst zahlreiche Künstler in die Herzen der Zuschauer. Drei von acht sind z. B. Bernd Gieseking & Gerlis Zillgens, Kai Spitzl, Badesalz.
Und weil Stillstand müde macht, wird diesem Umstand mit reichhaltigem Rahmenprogramm zusätzlich entgegen gewirkt. Mit ESPOLANJA führen Schülerinnen und Schüler ein Theaterstück auf. Nicht irgendeins, denn es ist selbst geschrieben, geprobtes und in Eigenregie entstanden. Für die ganz kleinen gibt es Puppentheater, für die etwas größeren, Zauberei, Akkrobatik und mit “Mathe magica” in unzähligen Experimenten die Möglichkeit, anzufassen, zu knobeln und zu staunen, was mit Mathematik möglich ist.

Alles in allem gibt es neben der Musik über zwanzig weitere Stationen und Veranstaltungen, die zum Mitmachen und Mitlachen einladen.

Poetry-Slam: Hessische Landesmeisterschaft 2011

Wem das alles noch nicht reicht, der kann sich beim Hessenslam (die hessischen Landesmeisterschaften im Poetry Slam) von 32 Poeten unterhalten lassen. Die besten qualifizieren sich für die deutschsprachigen Meisterschaften im Oktober 2011 in Hamburg.

Mein drittes Buch: Und sein Titelgeber.

Am 18. Mai 2011 hat sich der Kreis geschlossen. Die Zahl 24 spielt in meinen Veröffentlichungen eine große Rolle. Die Neueste “Weil die Zeit sich so beeilt” (ISBN: 978-3842352766) erschien am 24.04.2011.

Deshalb war es nur richtig und wichtig, vierunzwanzig Tage später den Mann zu treffen, der Jahre vorher ein Lied geschrieben hat, dessen Name jetzt zum Buchtitel wurde.

Olli Schulz’ Song “Weil die Zeit sich so beeilt” birgt in sich Erinnerung, Verstandensein, Motivation und Kraft für neue Wege, ohne sich aufzudrängen oder belehrend zu sein. Nicht grundlos also, habe ich diese sechs Worte als Titel gewählt.

Letzten Mittwoch haben wir uns in Erfurt getroffen, ausgetauscht und ein Foto gemacht, das den angesprochenen Kreis perfekt schließt.

Olli Schulz mit der 1. Auflage von "Weil die Zeit sich so beeilt", am 18.05.2011 in Erfurt.

JIBLAND: Bald on air! Erste TV-Spots geschnitten.

In Dänemark startet in kurzer Zeit ein neues Format namens JIBLAND, maßgeblich vorangetrieben und beeinflusst von Maggie.

Bei JIBLAND dreht sich alles um Freestyle-Snowboarding, Freeski, Inlineskating und artverwandte Sportarten. Das Team hinter dem Projekt ist motiviert, klar strukturiert, gut vernetzt und ständig auf Achse um neues Material zu drehen. Primär in Wintersporthallen in Europa, sekundär in Skateparks in Dänemark, Deutschland und drum herum.

Jibland brings you freestyle news from Denmark and around the world in form of TV EPISODES. The main goal of JIBLAND is to spread sports such us freestyle skiing, snowboarding, skateboarding, inline skating among youngsters and attract more riders and fans through fun, entertaining, and passionate movies.

Letzte Woche habe ich erste Trailercuts für JIBLAND gemacht. Ja schon klar, ich bin nicht der geborene Cutter.

YouTube Preview Image

weitere off-beat-cuts: http://www.christiandinse.de/events/2011/05/01/jibland-first-tv-spot/

Jetzt, wo die Snowboardsaison in den letzten Zügen liegt (Beste Grüße, Mammoth und Mt. Hood!) werden eben die Hallen aktiviert. Und weil ja auch endlich Sommer wird, bekommen die Streetevents endlich wieder die nötige Aufmerksamkeit. So sieht’s aus!

Mein drittes Buch: Da ist es nun.

Ich spare mir viele Worte und zeige hier nun einfach drei Bilder von heute Abend.


Um eine vergrößerte Ansicht zu sehen, einfach auf das jeweilige Bild klicken.

Am Ende für dich.

Liebe Franziska,

zu lange ist es her, dass wir Worte gewechselt haben. An jedem Tag der letzten sechs Jahre schwirrte deine Einstellung zum Leben in mir herum. Jeden Tag habe ich mich an dich erinnert, an den Sommerregen von damals, an deine Freude, an die Pläne, an alles was wir geteilt haben und ausser uns niemand kennt.

In vielen Stunden hast du Trost gespendet, inspiriert, schlechte Laune vertrieben. Das heute veröffentlichte Buch ist dir gewidmet. Ich danke dir von ganzem Herzen.

Ich vermisse dich!

Mein drittes Buch: Offizieller Veröffentlichungstermin: JETZT!

Liebe Familie, Freunde, Leser, Helfer, Lektoren und Verlagsmitarbeiter,

heute erscheint mein drittes Buch “Weil die Zeit sich so beeilt” (ISBN: 978-3842352766) und ist nun ab sofort im gesamten Buchhandel erhältlich.

Ich danke jedem einzelnen von euch für die Unterstützung und dem Schaffen von Möglichkeiten. Danke für viele Jahre, für viele Ratschläge, für Gespräche, für lange Nächte.

Die Arbeit ist getan, jetzt ist es da.

Mein drittes Buch “Weil die Zeit sich so beeilt” – jetzt beim Buchhandel gelistet

Amazon.de-Autorenseite “Christian Dinse” online

Unter der Adresse http://www.amazon.de/-/e/B004WVSO9W ist ab sofort eine Informationsseite über mich und meine Bücher online. Vielen Dank an Amazon.

Buch 3: Die Internetseite ist online

Unter der Adresse http://www.weildiezeitsichsobeeilt.de ist nun die Internetseite für “Weil die Zeit sich so beeilt” zu finden. Für Presse und andere Interessierte ist die Möglichkeit, ein Rezensionsexemplar anzufordern, integriert.

Ausserdem ist jetzt auch die Facebook-Seite online und freut sich über eure “Likes”.

Buch 3: Die Norakorrektur

Weil die Arbeit ja mittlerweile getan ist, ist nun Zeit, auch mal ein paar interessante Fotos der Arbeit zu veröffentlichen. Nora hat die Korrekturen gemacht und kam auf die Idee, mal zu gucken, ob meine kleine Stadtwohnung in der Lage ist, die gedruckten Seiten zu händeln. Hat geklappt, seht selbst.

Auf dem Boden liegt das komplette Buch “Weil die Zeit sich so beeilt”, auf DIN A4 mit jeweils zwei Buchseiten auf einem Blatt. Es fehlt in den Ausdrucken noch das Vorwort und unten rechts das Nachwort, ansonsten handelt es sich um die abschließende Auflage 1, die in drei Tagen eeendlich in den Druck geht.

Zum besser sehen, einfach auf das Bild klicken.

Buch 3: Das Cover

Hier der fast finale Coverentwurf für “Weil die Zeit sich so beeilt”.

Entwurf: Christian Dinse
Coverfoto: Christophe Papke

Eine größere Ansicht erscheint beim Klick.

Buch 3: Alternative Titel

Auch “Weil die Zeit sich so beeilt” hatte in den letzten Jahre verschiedene Arbeitstitel. Einige davon möchte ich hier kurz nennen (alphabetisch).

  • Die Idylle hier drin und das Böse da draußen
  • Ein überraschender Blick aufs Leben
  • Entsetzlich ersetzbar
  • Geschichten tragen stets ein anderes Kleid
  • Hamburg
  • Platz im Schatten
  • Und nichts ist beliebig
  • Von wegen

Buch 3: Produktion startet kommende Woche

Nachdem ich vor drei Tagen mitteilen durfte, dass der Inhalt fertig gestellt ist, darf bereits heute die Fertigstellung des Buchblocks vermeldet werden. Das Lektorat hat ganze Arbeit geleistet und die letzten Kanten ausgebügelt.

Kommende Woche wird die Produktion anlaufen. Was für ein Tag!

Buch 3: Der Inhalt ist fertig, der Titel ändert sich erneut

Man wacht morgens auf, beschäftigt sich sofort wieder mit dem zuletzt vor dem Schlafengehen getanen. So läuft das seit etwa vier Monaten in meinem Kopf. Täglich und täglich und täglich.

Jetzt aber wird etwas Ruhe einkehren, denn mit stolzem Grinsen kann ich heute verkünden: Der Inhalt meines dritten Buches ist fertig gestellt und bereit für die Aufarbeitung zum fertigen Buchblock.

Im Gesamtkonzept der anstehenden Veröffentlichungen gibt es allerdings eine letzte finale Veränderung. Am 24.04.2011 erscheint “Weil die Zeit sich so beeilt” (ISBN: 9783842352766). Ursprünglich sollte das Buch unter dem Namen “Die Idylle hier drin und das Böse da draußen” veröffentlicht werden, welches nun zum Titel für das vierte Buch wird (VÖ 2013).

Ich habe mich entschieden, Inhalte neu zu strukturieren und einen Großteil der geschriebenen Texte der letzten Monate von der bevorstehenden Veröffentlichung auszuschließen. Ausserdem wird das bevorstehende Buch gänzlich auf Kapitel verzichten. Kapitel schränken ein, Kapitel wollen interpretiert werden und werden interpretiert. Ich möchte Interpretationen ausschließen. Kapitel unterbrechen den Lesefluss und trennen Inhalte voneinander.

Rahmendaten zum dritten Buch:

  • Titel: Weil die Zeit sich so beeilt
  • Untertitel: Liebesgedichte aus dreizehn Jahren
  • Seitenzahl: 96
  • ISBN: 9783842352766
  • Format: 12 x 19 cm, Softcover, Taschenbuch
  • Veröffentlichung: 24.04.2011

Ich freue mich auf die bevorstehende Lektorarbeit, auf die Einhaltung des anvisierten Termins und bedanke mich bei allen Unterstützern, Lesern und Tippgebern der letzten Jahre. Ohne euch wäre Stillstand.

Erste Details zu meiner USA-Reise

Los geht’s in Frankfurt/Main, über London nach Atlanta/Georgia.

Von dort mit einem Mietwagen Richtung Westen. Erster Zwischenstopp wird Douglasville/Georgia sein.

Nach anfänglicher Aklimatisierung und einer Nacht im Motel geht es ab dem zweiten Tag dem Ziel (Alabama) entgegen. Der nächste längere Aufenthalt wird dann auch schon in Oxford/Alabama sein.

Weitere Details folgen demnächst.


Für Diana

Fünf Jahre und ein Tag sind keine lange Zeit. Beweis dafür ist, dass wir ohne nachzudenken Worte wechseln konnten, als wäre nur ein Wochenende vergangen.

IPv6 auf meinen Domains ab sofort aktiviert

Ohne jetzt groß ins Detail zu gehen, was IPv6 genau ist – das könnt ihr hier nachlesen – wird hiermit feierlich vermeldet (wenn das wirklich ein Grund zum Feiern ist), dass ab sofort alle meine Domains neben dem üblichen IPv4 auch per IPv6 erreichbar sind:

PING christiandinse.de: 56 data bytes
64 bytes from 2a01:488:42:1000:50ed:8421:3c:3362: icmp_seq=0. time=33.1 ms
64 bytes from 2a01:488:42:1000:50ed:8421:3c:3362: icmp_seq=1. time=30.6 ms
64 bytes from 2a01:488:42:1000:50ed:8421:3c:3362: icmp_seq=2. time=30.5 ms
64 bytes from 2a01:488:42:1000:50ed:8421:3c:3362: icmp_seq=3. time=30.7 ms
64 bytes from 2a01:488:42:1000:50ed:8421:3c:3362: icmp_seq=4. time=30.1 ms

----christiandinse.de PING Statistics----
5 packets transmitted, 5 packets received, 0% packet loss
round-trip (ms)  min/avg/max/stddev = 30.1/31.0/33.1/1.2

Mein drittes Buch – ein kurzer Abriss

Nur mal kurz für’s Archiv ein Foto vom dieswöchigen Haufen Arbeitsmaterial. Es ist richtig angenehm zu Schreiben, wenn man Papier und Stift benutzt. Beim zweiten Buch diente mir nur mein Laptop (auch um zu Testen, ob es komplett ohne Papier möglich ist, ein Buch fertig zu stellen) als Hilfe, und das schränkte schon arg ein. Kurz in der Mittagspause, an der Ampel oder in der Bahn ein paar Notizen machen, ist nicht so einfach zu bewerkstelligen, wie mit Zettel und Bleistift.

Buch 3 - Mitten in der Arbeit

Das Foto ist momentan absichtlich unscharf, um nicht schon jetzt Details zu zeigen, die erst am 24. April 2011 veröffentlicht werden.

Mein drittes Buch – Kapitelaufteilung

Unter folgendem Link sind nähere Details zu meinem dritten Buch zu finden:
http://www.christiandinse.de/verlag/2010/12/buch-3-kapitelaufteilung/

Mein drittes Buch – aktueller Stand und neuer Termin

Von den anvisierten 100 Seiten sind seit heute Morgen 49 fertig. Das bedeutet, dass die erste Hälfte der Arbeit, und damit der schwerste Teil, getan ist.

Der Titel für mein drittes Buch steht noch nicht fest, wohl aber der neue Veröffentlichungstermin. Das Buch wird am 24. April 2011 erscheinen.

Fixie-Selbstbau: Die Transformation des Franzosen

Das aktuelle Projekt, im Grunde wie die Jungfrau zum Kinde, ist ein Peugeot-Rennrad (Team-Festina). Entdeckt haben wir das vor etwa einer Woche bei einem alt eingesessenen Fahrradhändler in der Erfurter Innenstadt. Nachdem mehrere Personen Interesse angemeldet hatten, ein eigentlich gesichterter Kauf aber nicht zu Stande kam, haben wir uns kurzentschlossen das Ding selbst gekrallt.

Erster Schritt, nach einer kompletten Grundreinigung aller Einzelteile, wird der Lenkerumbau sein. Auf jedenfall Straight soll er sein. Die nötigen Teile sind bereits auf dem Weg:

Informationen zum Vorbau:

Material Aluminium poliert
Schaftmaß 22,2 mm
Lenkermaß 25,4 mm
Länge 170 mm
Länge (Vorbau) 80 mm
Gewicht 370 Gramm

Der Lenkerbügel ist ein ebenfalls aus Aluminium gefertigter Rohling mit einer 6°-Biegung. Gefunden in der MTB-Kramkiste. Aktuelle Länge 560 mm, wird vor der Montage gekürzt.

Die Bremshebel sind ebenfalls “das erste, was greifbar war” und eigentlich nur als Alibi mit abgebildet. Das Bike wird bei Lenkermontage zuerst mit beiden Bremsen ausgestattet bleiben, und später, beim Umbau auf Singlespeed und Fixie (Kombination ist geplant) von den beiden Dingern befreit.

Fixie-Selbstbau: Rahmen, Gabel und Felgen sind da.

Der Weg von der Idee zum fertigen Fahrrad führt über wenige Einzelteile. Mit der Unterstützung von Kennern der Szene entsteht im Herbst 2010 mein erstes Fixie.

Beim Rahmen, wie bei allen anderen Teilen, kann man zwischen einem Taschengeld und dem Wert eines Kleinwagens eine beliebige Summe investieren, je nach Vorliebe. Mir geht es nicht um High-Tech aus Carbon, aber vom “Kult”-Charakter italienischer 1970er-Rennrädern möchte ich beim ersten Projekt auch nicht zehren, nicht zuletzt auf Grund des Gewichtes und der z. T. vielen Vorarbeit, die man in einen Rahmen mit Vorgeschichte investieren muss, um ihn in einen guten Ausgangszustand zu bringen. Was mir bisher als Gebrauchtware angeboten wurde, war nicht zufriedenstellend.

Ich habe mich daher für einen neuen, voll geschweißten Rahmen aus Aluminium (7005-Legierung), von Kinesis, entschieden. Kinesis ist ein führender Hersteller von Fahrrad-Rahmen und -Gabeln, ansäßig in Taiwan und den USA. Eine große Anzahl von Markenherstellern lassen ihre Rahmen und Gabeln bei Kinesis fertigen. Mein Model wurde direkt ohne Zwischenstation von ihnen gekauft und kommt somit ohne Rahmendekor und -beschriftung, was ein Umlackieren auf Schwarz erspart. Er wiegt 1,70 kg. Alle anderen Daten stehen in folgender Tabelle:

Rahmenhöhe Mitte Tretlager bis Ende Sattelrohr 540 mm
Sattelstützenmaß 27,2 mm
Kettenstrebenlänge 428 mm
Steuerrohrlänge 110 mm
Steuersatzmaß 1″ Steuersatz
Umwerfer 31,80 mm
Tretlagermaß 70mm Breite für BSA-Innenlager-Gewinde (Standard)
Steuerrohrwinkel 68,8 Grad
Sitzwinkel 71,7 Grad
für Radgröße 28″ (Standard)

Bei der Gabel setze ich auf eine durchschnittliche CroMo (A-Head), passend zum Rahmen im 1″ Steuersatz-Format. Gewicht: rund 600 Gramm.

Maß für 1″ Steuersatz
Schaft 250 mm (ohne Gewinde)
Aufbau 37,5 cm

Als Felgen kommt ein Satz Shimano WH-R500 zum Einsatz. Ein preiswertes und hochwertig verarbeitetes Felgenset. Die hintere Felge hat 24 (gekreuzt), die vordere Felge 20 Speichen (Radial, gradlinig). Die Felgen wiegen im Set 1900 Gramm, sind beide mit dem üblichen “Bremsabsatz” versehen. Mindestens die vordere wird im Laufe der Fertigung des Rades zum Lackierer wandern.

Ein erstes Foto vom Rahmen, inklusive der Laufräder (ohne Mantel/Schlauch) und Gabel:


Aktuelles Gewicht: 4200 Gramm.

Im nächsten Schritt folgen Gabellager und Tretlager, Kurbel (42 oder 48 Zähnen), Pedale, Sattelstange, Sattel und vorallem Vorbau und Lenker.

Die Zeit ist ein Dieb

“Dass man beste Freunde war ist leider keine Garantie, dass es immer so bleibt. Freundschaften und Beziehungen sind keine Einbahnstraßen und wenn die gegenseitigen Bedürfnisse nicht mehr erfüllt werden, die Ansichten und Werte nicht mehr übereinstimmen, hilft auch das Ganze gemeinsam Erlebte nicht weiter.”

Peter und Stephan, für alle, die es verstehen