Die 3 wichtigsten Tools für Mac OS X-Benutzer

Es geht um Systemsicherheit und Backups. Hier sind die drei (meiner Meinung nach)
wichtigsten Tools, die auf keinem OS X-System fehlen sollten.

Inhalt:

1. SuperDuper! (Die bessere Alternative zu Time Machine) – 27,95 USD (etwa 20,- Euro)
2. SMARTReporter (warnt vor Festplattenfehlern, bevor Sie passieren) – kostenlos
3. OnyX (säubert und repariert die Systemdateien/-struktur ) – kostenlos

SuperDuper!

Der einzige Vorteil von Time Machine ist, dass es gratis bei Leopard (OS 10.5) dabei ist. In der Praxis bewährt sich das Konzept nicht, ausser das die Optik OK ist. Ich habe bereits erlebt, dass sich Time Machine Backup-Dateien nicht mehr öffnen liesen. Ausserdem ist mir schleierhaft, wie ich, wenn das System mal unbrauchbar geworden ist, auf normalem Wege (ohne ein anderes/neu installiertes OS X) wieder an die Daten kommen soll.

Beste Alternative: SuperDuper! Das Tool erstellt, von einem bestimmten Laufwerk eine exakte 1:1 Kopie auf einen anderen Datenträger. Dabei hat man mehrere Möglichkeiten. Ich nutze den Weg des “Smart Update”, das bedeutet, dass meine Backupfestplatte bei jedem Backup auf den exakt selben Stand gebracht wird, in der sich meine Systemplatte befindet. Bedeutet praktisch, dass nur diese Sachen kopiert werden, die auf der Systemplatte tatsächlich verändert wurden/neu hinzukamen. Dateien, die auf der Systemfestplatte nicht mehr vorhanden sind, werden, sollten Sie auf dem Backuplaufwerk noch da sein (da sie im vorherigen Backup mit kopiert wurden) nun dort ebenfalls gelöscht, um das Backup auf den exakt gleichen Stand wie das Originallaufwerk zu bringen.
Dies ist natürlich nur eine Option unter vielen, selbstverständlich kann man alles sichern, was man möchte und auch dauerhaft behalten.

Die Bedienung von SuperDuper! ist sehr einfach. Man wählt die zu sichernde Festplatte und dazu die Festplatte, auf die gesichert werden soll, stellt die Art des Backups ein und klickt auf Start.
Es gibt auch eine “Schedule”-Funktion, sprich, eine automatische Backupfunktion. Man kann Stunden- oder Tage-genau einstellen, wann das Backup von selbst loslegen soll.

Links:
Screenshots vom Programm
Download und weitere Informationen

SMARTReporter

Seit einigen Jahren sind Festplatten mit dem S.M.A.R.T.-”System” ausgestattet (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology). Das bedeutet, dass sich die Festplatten ständig selbst überwachen und jede Unstimmigkeit oder Auffälligkeit, die die Strukur und Datensicherheit gefährden könnte, melden. Hat man kein Tool, welches diesen S.M.A.R.T.-Status prüft (in der Regel passiert dies mindestens einmal beim Booten des Rechners), so erfährt man möglicherweise nichts von bevorstehenden Problemen.
Als ich vor ein paar Jahren für eine bekannte Computer-Handelskette gearbeitet habe (inklusive Werkstatt), kam es hin und wieder vor, dass Kunden über nicht selbstverschuldeten Datenverlust klagten, weil ihre Festplatten, altersbedingt, Defekte aufwiesen, die zu teilweisem oder (im härtesten Fall) totalem “Vergessen” der darauf gespeicherten Daten führten.

Ein Tool, welches selbstständig den S.M.A.R.T.-Status von Festplatten überwacht und Unstimmigkeiten meldet, hätte diese Menschen möglicherweise dafür sensibel und aufmerksam gemacht, dass etwas Negatives bevorstehen könnte.

Für Max OS X gibt es so ein Tool. Es heißt SMARTReporter.

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Screenshots zum Programm
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OnyX

-Text folgt-

Links:
Screenshots zu OnyX
Download und weitere Informationen

2 Kommentare

  1. Danke für die Infos.
    Sag mal, bei Superduper habe ich jetzt das Smartupdate für 2 externe Festplatten genutzt, also eine Spiegelung meines Macbooks von letzter und vorletzter Woche. Wenn ich jetzt das von vorletzter Woche wieder aktualisieren möchte, klappt das mit Smartupdate? Oder anders: Schaut das Tool jedes mal nach, was die Platte schon an Daten hat, oder nutzt es eine interne Tabelle, die das protokolliert und dann ja aktueller ist, als das Backup der vorletzten Woche? Ist das verständlich?

    Grüße

    • Hallo Henry. Wie genau das Programm das intern regelt, weiß ich zwar nicht, aber was du vorhast geht. Es wird bei Smart einfach immer das Ziellaufwerk in den Zustand der Quelle versetzt. Hoffe, das hilft dir schon als Antwort?

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