Archive for November, 2008
Zehn neue Funktionen in WordPress 2.7
Kurz und schmerzlos für Euch erklärt. Fotos zu den einzelnen Punkten folgen.
1. Batch-Editing (mehrere Artikel auf einmal Bearbeiten)
Bedeutet kurz und knapp, dass man für mehrere Artikel gleichzeitig die Kategorie ändern, Tags angeben oder die Kommentarfunktion (an/aus) anpassen kann.
2. Individuell angepasst “Neuen Beitrag schreiben/ändern”-Seiten (Modular edit/write pages)
Es wird möglich, nur noch die Elemente/Optionen anzeigen zu lassen, die wirklich benötigt werden (z. B. nur das Überschriftfeld, das Textfeld und das Tag-Feld. So kann man für technisch unversierte Autoren endlich Ordnung reinbringen.
3. Kommentare auf einzelne Seiten verteilen (Paginated comments)
Ein Muss für Blogs, in denen häufig sehr viele Kommentare auflaufen. Es wird möglich, die Kommentare an sich, auf Seiten zu verteilen. So kann man festlegen, dass bspw. nur jeweils 20 Kommentare pro Artikel gleichzeitig angezeigt werden, die restlichen kann man dann – ebenfalls in 20er Paketen – einfach durchklicken
4. Schnell-Bearbeitung (Quick Edit)
Unter “Post > Edit” und “Pages > Edit” hat man mit einem Klick Zugriff auf alle Einstellungen eines Artikels/einer Seite und kann dies sehr einfach ändern (Tags, Status, Autor, Passwort, Kategorie). Das einzige was man in diesem Modus nicht ändern kann, ist der eigentliche Text des Artikels/der Seite – dafür gibts aber weiterhin die übliche Bearbeitungsseite.
5. Quick Press
Man kann direkt auf dem Dashboard (Startseite nach dem Einloggen als Admin/Autor) einen Beitrag verfassen (Felder für Titel, Text und Tags) sind vorhanden. Eine Kategorie kann man dort nicht wählen. Die Funktion soll dazu dienen, zwischendurch schnell und problemlos Ideen oder sonstiges nieder zu Schreiben, was sonst möglicherweise in Vergessenheit geraten könnte.
6. Dashboard “Entwürfe”-Erinnerung (Recent drafts in Dashboard)
Auf dem Dashboard werden in einem Bereich alle Beiträge angezeigt die in “Entwürfe” liegen und noch nicht fertig bearbeitet sind. Und ja … man wird natürlich pausenlos daran erinnert, was man noch zu tun hat
7. Antworten auf Kommentare schreiben (Reply to comments from the administration area)
Direkt aus dem Adminbereich heraus, kann man nun als Administrator oder Autor auf gepostete Kommentare in Beiträgen antworten. Sehr praktisch!
8. Angepasste Ansicht der “Neuen Artikel schreiben”-Seite
Show/Hide modules and columns (“Screen Options”)
Man kann per Klick eine Einstellungsleiste aufklappen lassen und dort anhand von Häkchensetzen bzw. -entfernen, festlegen, welche Objekte/Elemente auf der Seite angezeigt werden sollen. Im Prinzip die praktische Umsetzung der oben genannten Funktion Nummer 2.
9. Gepinnte Beiträge (Sticky posts)
In Internetforen Gang und Gebe, per Plugin auch jetzt schon WordPress, aber mit Version 2.7 als Standardfunktion. Beiträge pinnen, d.h. diese bleiben immer an oberster Stelle (“Home”-Seite oder Kategorieseite) stehen. Alles was danach gepostet wird, wird sich direkt darunter – wie gewohnt – einreihen. Prima, um allgemeine Ankündigungen oder sonstige wichtigen Dinge anzuzeigen.
10. Nach Themen zusammengefasste Kommentare (Threaded comments)
Bringt noch mehr Ordnung in die Kommentare eines Artikels, denn es wird endlich Realität, dass Kommentare, ähnlich wie in einem Diskussionsforum) strukturiert darstellt und zusammengefasst werden.
11. Neues Dashboard-Layout
Kein neues Feature, aber dennoch erwähnenswert.
Ein bisschen Ironie schwingt schon in der Überschrift mit, aber das mit gutem Grund. So wurde die Anklage gegen den Polizisten, der vor einigen Monaten den Mitschnitt eines Notruf-Telefonates ins Internet stellte, fallengelassen.
Die Anzeige lautete auf Verletzung des Dienstgeheimnisses. Die zuständige Justiz ist nun allerdings zu der Entscheidung gekommen, das dieser Vorwurf nicht haltbar sei: “als der Beamte den Mitschnitt verschickt hat, war er bereits einem großen Personenkreis bekannt”. “Den Erstverteiler haben wir nicht ermitteln können”, ergänzte der Sprecher.
So einfach ist das also in Deutschland. Es verschwimmt quasi der Tatbestand der Verletzung und driftet in Richtung “nur ein bisschen, aber nicht komplett” es falsch gemacht zu haben.
Wir befinden uns in einem Rechtsstaat, der jedem Bürger die gleichen Rechte zuspricht (vgl. BRD GG § 3 “Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich”).
Was passiert nun, wenn sich ein deutscher Staatsbürger berufen fühlt, Filesharing-Plattformen zu nutzen, und dafür eine Anzeige, schlimmer noch, einen Gerichtsprozess kassiert? Darf sich dieser Bürger dann auf oben geschilderten Fall berufen und sagen “die Daten, die ich online verbreitet habe, waren bereits in unterschiedlichen Quellen über das Internet abrufbar, ich bin nicht der Erstverbreiter, bitte legt den Fall zu den Akten”? (cd/Zitate dpa)
Links zum Thema:
Aktueller Pressebericht von Radio Regenbogen zur Sache
Ein Bericht von Dr. Abdel Mottaleb El Husseini (handelsblatt.de)
“Die USA galten bisher im Jargon der Islamisten, vor allem des iranischen Mullah-Regimes, als “Aschaitan Alakbar”, der “große Satan”. Damit verleihen sie der politischen Auseinandersetzung mit den Amerikanern einen ewigen, unversöhnlichen und religiösen Charakter.”
> kompletten Text lesen
Die Geschichte des Force73.de/Geekbench.de-Hackintosh muss völlig neu möglicherweise neu geschrieben werden.
Ganz so dramatisch ist es zwar nicht, aber dennoch hat sich eine kleine Feinheit bedeutend verändert. Das Mainboard, welches im System läuft ist kein Asus P5W DH Deluxe, sondern nur ein P5W! Ein kleiner Unterschied, vorallem dann, wenn man – wie ich – zuerst garnicht weiß, dass es zwei Versionen gibt.
Bisher die einzigen gefundenen Unterschiede der beiden Versionen: Das DH Deluxe hat Wifi, das “normale” P5W nicht. Da ich kein Wifi benötige, ist mir dieser Unterschied nicht aufgefallen. Zweites Merkmal … ziemlich bedeutend: die Bios-Versionen sind unterschiedlich und gegenseitig nicht kompatibel.
Auf Grund der Tatsache, das Asus aber relativ zeitgleich (August 2008) ein BIOS-Update für beide Boards gebracht hat, ist der Unterschied der Beiden eher gering, wenn nicht sogar bedeutungslos.
Ich habe eben die Hardcore-Variante gewählt, und die Out-of-the-Box-Software von Asus (“ASUS UPDATER”) unter Windows XP benutzt, um das Bios auf die aktuelle Version 0404 zu bringen.
Nach dem Update mussten die üblichen BIOS-Settings wieder hergestellt werden, nach etwa zwei Minuten des Einstellens bootete OS X sauber und problemlos wie zuvor.
Virtualization Mode
Die größte Hoffnung ruht aber nun auf dem “Virtualization Mode”, welches u. a. Parallels Desktop 4 (heute erschienen!) zwingend voraussetzt. Parallels (vor zwei Stunden installierte ich die 14-Tage-Testversion der Version 4.0) weigert sich derzeit noch, die angelegte virtuelle Maschine zu starten, auf Grund der Tatsache, dass der sogenannte “virtualization mode” nicht aktiv sei.
Mit dem aktuellen BIOS-Update (0404) für das Asus P5W (UPDATE: Für das P5W DH Deluxe sollte man mindestens die Bios-Version 2704, vielleicht auch die vorherige 2602 haben, um diese Einstellung nutzen zu können – mir fehlt leider die Info, seit wann dies für das DH Deluxe verfügbar ist) ist diese Einstellung erst seit etwa zwanzig Minuten in meinem System vorhanden, OS X ist leider so nachtragend, und hat es nicht gerne, wenn man nach der Installation bestimmte Einstellungen am BIOS verändert, von daher schiebe ich das noch immer andauernde Problem mit Parallels (trotz aktiviertem “VM-Mode” im BIOS) darauf.
Ich bin derzeit guter Dinge, dass nach einer testweisen Neuinstallation von OS X dieses Problem nicht mehr auftaucht. Wissen tu’ ich es nicht, versprechen kann ich es eben so wenig, nur Hoffen bleibt.
P.S. die “Lesefehler” aus dem Titel schreibe ich mir selbst zu, dafür, dass ich ein P5W anstelle eines P5W DH Deluxe gekauft habe (ausversehen)
Das alte Leid der Medien. Aus dem “When it’s done.”, welches id Software am 27. April 1997 auf der E3 in den Mund nahm, sind mittlerweile elfeinhalb Jahre geworden. Vom – an diesem Tag angekündigten – Spiel Duke Nukem Forever gibt es bisher keine Spur, wenn man von ein paar Screenshots – vor einigen Jahren – absieht.
Etwa genau so, nur viel viel früher als id Software hat Axl Rose mit seinen (damals noch) Mannen begonnen, Musik und Texte für das neue nächste Studioalbum der Band Guns N’ Roses zu erfinden zu schreiben.
Wie man nun, unglaublicherweise, vernehmen kann, wird das Album Chinese Democracy noch dieses Jahr, am 23. November 2008 erscheinen. Noch viel weiter wird dieser Running Gag getrieben, denn hier in Hamburg hängen tatsächlich Werbeplakate dafür an Wänden, jedoch mit dem Releasedatum 22. November 2008. Ein Schelm, wer sich bei der 23 an beliebige historische Veralberungen erinnert.
Nun ist Axl Rose lange nicht mehr, was er mal war, seine Band nur ein Produkt vergangener Tage zu einem Ein-Mann-Projekt verkommen, aber er scheint tatsächlich dem guten alten Duke Nukem gehörig den Arsch zu Versohlen.
Warten wir es ab.

Chinese Democracy - Releaseposter in der Hamburger U-Bahn - Foto: Doreen (www.doreen.es)
Update:
Am 4. Mai 2009 machte eine traurige Meldung die Runde, in der es heißt 3D-REALMS sei Pleite und hat alle Entwickler, die bis zu diesem Zeitpunkt an Duke Nukem Forever gearbeitet haben, entlassen.
In den folgenden Wochen relativierte sich die Meldung ein wenig, wonach 3D-REALMS mit Minimalbesetzung weiter arbeitet und auch zukünftig Spiele unter dem Label “Duke Nukem” entwickelt. Wir dürfen also gespannt sein.