Archive for Juni, 2009

FUCK CAPITALISM! Michael Jackson crap merchandise you “really need” :-(

Samstag, Juni 27th, 2009

Crap everywhere. Right after 24 hours you can buy crappy t-shirts and really “cheap” CD-collection boxes! Fuck capitalism!

Siehe auch folgenden Beitrag (mit Videos):
http://www.geekbench.de/2009/06/26/michael-jackson-gestorben/
(“wie das Internet plötzlich verrückt spielte”)

http://www.vimeo.com/5348323

Wenn sich der Admin in den Fuß schießt …

Freitag, Juni 26th, 2009

caution_adminEs ist wie jeden Tag, nur meistens klappen selbst die harmlosen Administrationsaufgaben Freitag am Wenigsten. Diese Statistik unterschreibt sicher jeder, der sich in diesem Job austoben darf, oder dies mal getan hat.

Ein Beispiel von 1817:
Auf einer Apollo unter DomainOS mal rasch die Sourcen per nfs gemountet, und weils ja nur für ’mal eben’ war, das nach /tmp gemountet.
Tage später - die Kisten sind ja alle durchgelaufen - neu gebootet … Alles in /tmp wurde gnadenlos plattgemacht, ob mount oder nicht. Zum Glück gabs eine funktionierende Sicherung.

Ein Beispiel von 7eggert:
Bei einem Kunden habe ich mal eine Geschichte gehört: Es wurden im Serverraum zwei Stromkreise verlegt, einer mit USV, einer ohne. Die USV war ein großer Schrank mit ordentlich viel Gewicht, kein kleines Office-Gerät. Beim nächsten Stromausfall hat sich die USV bewährt: Die Admins hatten immer noch die Möglichkeit, Kaffe zu kochen. Schöner wäre es gewesen, wenn der Elektriker nicht die Stromkreise verwechselt hätte, dann wären die Server weitergelaufen …

Wo Putzfrauen Stecker ziehen, Alarmanlagen täglich zur gleichen Zeit fehl auslösen (wei ein Drucker per Cronjob automatisch Statistiken ausdruckt und im Sichtbereich des Bewegungsmelders steht) und wo es oft Kabel gibt, die kein Ende haben und T-Stecker nicht von Leuten benutzt werden, die wissen was sie tun.

Noch rund 150 weitere dieser Kurzgeschichten aus dem täglichen IT-Leben von Admins gibt’s hier auf heise.de. Das möglicherweise beste und amüsanteste Freitagsthema der letzten Monate, dazu noch real und ungeschminkt.

Link:
alle Beiträge zu diesem Thema gibt’s hier im heise.de-Forum

P.S. auch durch solchen Quatsch passieren die merkwürdigsten Dinge:
kbuttons

Michael Jackson gestorben.

Freitag, Juni 26th, 2009

// 00:11 MEZ
Bisher nur ein Gerücht aus einer Quelle. Es wäre ziemlich schlimm, wenn jemand eine Schlagzeile macht, die sich am Ende als unwahr herausstellt, nur um Klicks zu bekommen.

//Update 00:13 MEZ
- Twitter down, wegen des großen Ansturms
- weiterhin, auf den großen News-Seiten dieser Welt, nur der Bericht zur Einlieferung ins Krankenhaus

//Update 00:21 MEZ
- CBS updated to “dead”, auch die L.A. Times schreibt dies nun
- CNN sendet die ersten Specials

Am 25. Juni 2009 um 14:26 Uhr PDT (23:26 Uhr MESZ) starb Michael Jackson, im Alter von 50 Jahren, im Ronald Reagan UCLA Medical Center in Los Angeles an Herzversagen.

Mein Kommentar:
Ich sass gestern Abend arbeitsbedingt am Rechner und programmierte, als im IRC-Fenster von einem Kollege der erste Kommentar auftauchte – danach nahm es wie eine Lawine seinen Lauf.

Er ist, wie Millionen anderer Menschen auch, in einer Familie groß geworden, in der Toleranz und Liebe nicht ganz oben auf der Liste standen. Leider kann man Menschen in dieser Situation oft nicht helfen. Ihre seelischen Qualen kann man ihnen nicht mehr abnehmen, sie sind für ihre Leben geprägt.

Er findet nun endlich die Ruhe, die er im Leben nie hatte. Würdigen wir ihn für seinen Einfluss auf die Tanz- und Musikszene der 1980er und 1990er Jahre!

http://www.vimeo.com/5328979 http://www.vimeo.com/5329123

Image Gallery – The Moments Michael Jackson died
YouTube Preview Image

Twitter.com down by dead of Michael Jackson
http://www.vimeo.com/5333652

The shocking news everywhere
http://www.vimeo.com/5333026

Links:
Erläuterung zu Traffic Spikes auf Wikipedia im Zusammenhang mit der Meldung

//Update: FUCK CAPITALISM
http://www.vimeo.com/5348323

Apple WWDC 2009: Ein Highlight – Exchange-Unterstützung

Montag, Juni 8th, 2009

Die WWDC ’09 Eröffnungspräsentation ist in vollem Gange, die diversen angebotenen Live-Streams und Liveticker sind am Brodeln und überhaupt dreht die Welt, wie gewöhnlich zum Apple-Event, völlig durch.

Viel Spektakuläres wird für die allgemeine IT-Welt nicht raus kommen, dennoch gibt es einen Punkt, der Potential hat und über den berichtet werden sollte.

Exchange.

Mail, iCal und das Adressbuch sind fortan (ab OS 10.6 Snow Leopard – ab September 2009 erhältlich) fit für Exchange. Sehr viele Firmen setzen diese Lösung der E-Mail-, Daten- und Termin”verwaltung” ein – ab Herbst wird es vernünftig möglich sein, auch Macs ins Netzwerk zu integrieren.

Gerne hätte ich noch von weiteren Highlights berichtet, leider sie die anderen Neuigkeiten aber alle samt Mac-spezifisch und werden bereits jetzt an anderen Stellen im Netz ausführlicher behandelt, als ich es könnte.

Perfekte Kunden/Rechnungs-Lösung für Klein-Unternehmer: Invoice 3

Samstag, Juni 6th, 2009

Meine Suche nach einem Rechnungsprogramm für Mac OS X

Anforderungen:

- saubere, einheitliche Oberfläche
- integrierte Kundenverwaltung
- Erstellung von Rechnungen
- Artikelstamm auf Basis von “Lager”-Artikeln
- die Möglichkeit, in erstellten Rechnungen auf die MwSt. zu verzichten
- einen einfachen Formulareditor, um Druckvorlagen selbst zu gestalten
- günstiger Preis, bis 99,- Euro


Funktion die nicht erwünscht ist:
- Rechnungen/Produkterstellung auf Grundlage einer laufenden Bearbeitungszeit (sehr viele Programme für OS X, die in der Lage sind, Rechnungen zu erstellen, arbeiten als so genannte “Zeiterfassung+Abrechnung”-Programme (diese Funktionalität ist für mich nicht relevant)


Der Test

Angebotene Programme am Markt
Es sind viele unterschiedlichen Programme zum gestellten Problem am Mark erhältlich. Sehr viele davon in englischer Sprache, ohne die Möglichkeit, Bezeichnungen auf Ausdrucken umzubenennen, oder generell ohne die Möglichkeit, Druckvorlagen zu bearbeiten. Diese fallen alle samt aus dem Test raus.

Zeiterfassung + Abrechnung
Ein sehr großer Teil der angebotenen Programme, auch deutschsprachig, bietet ausschliesslich die Möglichkeit, Rechnungen auf Grundlage von erfassten Arbeitszeiten – z. B. “Projekt A, Arbeitszeit 4:30 h, Preis …” zu erzeugen. Für mich sind diese alle samt wertlos, da sie oft auch nicht in der Lage sind, eine einfache Möglichkeit zu bieten, ein Produkt anzulegen und diesem einen festen Preis zu zuweisen.

Deaktivieren der Steuer (auch auf aus Ausdrucken)
Für mich als Person mit einem Kleingewerbe ist es absolut nötig, Rechnungen ohne ausgewiesene Steuer zu erstellen. Immerhin sind einige Programme in der Lage, die Steuer zwar zu deaktivieren, allerdings sind auf den Rechnungsausdrucken, die diese Programme erzeugen, Dinge wie z. B. “Steuer 0,00″ zu lesen, was für ein in Deutschland geführtes Kleingewerbe nicht akzeptabel ist, da die Gesetze eindeutig definiert sind, und keine Steuer (auch keine Nullsteuer) erwähnt werden darf.

Zum Glück gibt es für solche Fälle die Möglichkeit, mit einem integrierten Vorlagen-Editor, die Druckvorlagen so zu bearbeiten, dass sie keine Zellen/Zeilen mehr enthalten, die eine Steuer erwähnen. So schön die Möglichkeit ist, so schade ist es, dass nur wenige Programme eine Edit-Funktion integriert haben.

Fazit – deutschsprachige Programme sind rar, aber eines hat überzeugt
Ich habe in den letzten 5 Tagen etwa 25 Programme getestet. Auf einige bin ich in Internetforen aufmerksam geworden, viele habe ich über die Seite MacUpdate entdeckt. Die Mehrzahl der Programme war international. Eines konnte man auf Deutsch umstellen, allerdings gab es dann das Problem, das Hinweise und Eingabemasken nicht mehr in die vorgegeben Fenster passten, da die deutschsprachigen Texte wohl länger waren, als ihre englischen Originale.

Der Markt der deutschsprachigen Programme ist rar. Es gibt aufgeblähte Lösungen voller Schnick-Schnack, die für Kleinunternehmer unerschwinglich sind, aber es gibt – und das ist nun endlich der positive Teil dieses Tests – ein Programm, das alle gestellten Anforderungen erfüllt und noch dazu, erschwinglich ist.

Die Lösung aller Probleme: Invoice 3 (getest wurde die Sharewareversion)
Es scheint zu schön um wahr zu sein, aber alle meine Anforderungen werden erfüllt.
Es gibt eine einheitliche, gut zu verstehende Oberfläche (Einarbeitungszeit 2 h, danach war ich mit den wichtigsten Dingen vertraut). Größter Vorteil ist, dass das Programm deutschsprachig ist.

Die Artikel- und Kundenverwaltung ist simple und absolut ausreichend. Es wäre innerhalb der Artikelverwaltung sinnvoll, die Möglichkeit zu haben, eine Kurz- und Langbezeichnung eingeben zu können. In der getesteten Version gibt es ein Feld für den Artikelname, was in meinem Fall (“Erstellung von Briefvorlage”, …) ausreicht.

Der Vorlagen-Editor ist leicht verständlich und man hat in kurzer Zeit eine eigene Rechnungsvorlage erstellt.

Eine interessante Funktion ist die Möglichkeit eine “wiederkehrende Rechnung” zu erstellen. So spart man sich die Arbeit, jeden Monat aufs Neue, einem Kunden die Rechnung für ein “Webhosting” zu erstellen. Noch zu Testen wäre an dieser Stelle, wie sich wiederkehrende Rechnungen verhalten, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt den Preis eines Artikels/einer Dienstleistung im Artikelstamm verändert (in der Regel sollte der Preis auf der ursprünglichen Rechnung erhalten bleiben und sich nicht verändern).

Ein feines Stück Software zu einem erschwinglichen Preis von 79 Euro.

Link zum Anbieter:
http://www.kedisoft.com/invoice/