Der tägliche Rechtschreibwahnsinn der deutschen Presse

Seit vielen Jahren sammeln eifrige Menschen im Internet Dokumente, die sprachliche Fehler aufzeigen. Die bekanntesten Begriffe, die in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen, sind das Deppen-Apostroph und das Deppen-Leerzeichen. Seit Mai 2012 wird diese Liste um die Bezeichnung “Deppenpunkte” ergänzt.

www.deppenpunkte.de beschäftigt sich primär mit dem sprachlichen Element der Auslassungspunkte, sekundär mit Apostroph- und Leerzeichen-Fehlern, Akzent-Fehlern sowie neuerdings auch mit dem häufig falsch benutzten “Email” statt “E-Mail”. Die interessantesten Fehlgriffe der deutschen Presse werden regelmäßig in Bildform veröffentlicht.

Was sind Auslassungspunkte: Die Typografie bezeichnet Auslassungspunkte als Ellipse. Auslassungspunkte werden gesetzt, wenn Teile eines Wortes oder eines Satzes ausgelassen werden.

Es gelten zwei grundsätzliche Regeln:

  1. Wird ein Wortteil ersetzt, wird die Ellipse ohne Leerzeichen direkt an den letzten Buchstaben angefügt: »Was hast du ge…«
  2. Wird ein Satzteil ausgelassen, steht ein Leerzeichen zwischen dem letzten Wort des Satzes und der Ellipse: »Wieso hast du …«

Als Betreiber der Seite sage ich: “Man kann sich darüber streiten, ob es nötig ist, falsch gesetzte Auslassungspunkte zu besprechen, immerhin sorgen sie im Kontext nicht für Sinnveränderung von Texten, wie es die sogenannten “Deppen-Leerzeichen” tun. Als Autor bin ich trotzdem der Meinung, diesem Nischenelement der deutschen Sprache eine Internetseite zu widmen. Die Fehler sind nicht selten, aber unauffällig, in regelmäßigen Abständen werden an dieser Stelle neue Exemplare veröffentlicht.”

Es geht grundsätzlich und definitiv nicht darum, Autoren und Urheber der gesammelten Texte und Fehler bloßzustellen oder zu beleidigen. Auf www.deppenpunkte.de werden aus diesem Grund nur die reinen Fehlerquellen in Bildform gezeigt und ausdrücklich keine einzelnen Personen oder gar Namen genannt.

Am Ende für dich.

Liebe Franziska,

zu lange ist es her, dass wir Worte gewechselt haben. An jedem Tag der letzten sechs Jahre schwirrte deine Einstellung zum Leben in mir herum. Jeden Tag habe ich mich an dich erinnert, an den Sommerregen von damals, an deine Freude, an die Pläne, an alles was wir geteilt haben und ausser uns niemand kennt.

In vielen Stunden hast du Trost gespendet, inspiriert, schlechte Laune vertrieben. Das heute veröffentlichte Buch ist dir gewidmet. Ich danke dir von ganzem Herzen.

Ich vermisse dich!

Die Tradition des Notizheftes

Mein Winsor & Newton ist fast voll. Im Dezember 2001 als Geschenk erhalten und platzsparend (ergänzt durch Zettel und Post-Its) über die letzten neun Jahre gefüllt, bildete es die Arbeitsgrundlage für mein erstes und mein drittes Buch (das zweite entstand komplett digital).

Da Winsor & Newton-Notizbücher nicht auf Zuruf zu bekommen sind (das A3 Visual Art ist super!), war die heutige Begegnung mit Salvado, einem kleinen Laden in der Erfurter Innenstadt, der dem Kopf einer Hundertschaft von Designstudenten entsprungen sein könnte, bezogen auf das Warensortiment, ein echter Glücksfall.

Glücklicherweise gab es eine eigene Ecke für Kalender, Bücher und Blöcke der Art, abseits vom normalen Bürobedarf. Das zweite Gute war, dass die sehr beliebten, aber eigentlich gar nicht so revolutionären Moleskine nicht im Sortiment waren, dafür aber ungezählt viele andere Produkte, unter anderem von PaperBlanks.

Für die Autorenarbeit zu Hause oder im Büro habe ich mir ein “Midi” (handgefertigt und in faux-Leder eingeschlagen) gekauft.

Für den Alltag, als “immer dabei”-Notizbuch habe ich eine kleine Taschenversion eines Derivat des Standard-Moleskine (schwarz geprägt, eingeschlagen, abgerundete Ecke und schwarzer Verschlussgummi/Lesezeichenband) gefunden und direkt gekauft, weil es super platzsparend ist, etwa 100 Seiten hat und verdammt preiswert war.

Weitere Alternativen für Interessierte:

Von Arne kam der Tipp, für das Filou von Brunnen:
http://www.brunnen.de/de/de/buero_zuhause/Produktdetails_1111_171.html

Wilhelm kauft in Frankreich von “bloc bureau” und mag den “country” (Über-Kopf-Abreißblock in 105 x 148).

Hier jeweils ein Foto des “Winsor & Newton” und dem Moleskine-Derivat. Unten ist das “Midi” von PaperBlanks.

Viel Zeit vergangen, aber es geht weiter

Vielen Dank für die zahlreichen Meinungen, Kritiken und Anregungen. Ich habe lange Zeit selbst nicht daran geglaubt, das Projekt zum Abschluss zu bringen.

Es waren schöne vier Jahre, sehr spannende Jahre mit vielen Veränderungen, aber eines ist nun sicher: das zweite Buch kommt. Angepeilter Veröffentlichungstermin ist der 24.12.2009, der Titel steht momentan nicht nicht fest, wohl aber der Inhalt. Dieser hat sich geformt, ist erwachsener geworden und wird autobiografisch die aktuellsten Höhen und Tiefen meines Lebens darstellen. Seid gespannt.