Archive for the ‘Android, iPhone, iTunes’ Category

e-plus-Feindlichkeit unangebracht: Ein Selbsttest mit D1, o2 und e-plus.

Samstag, November 26th, 2011

Noch immer halten sich die Meinungen, dass e-plus-Netz sei schlechter als die Konkurrenz. Beim Blick auf die Netzausbau-Karten aller Anbieter (D1, Vodafone, e-plus/base, o2) zeigt sich allerdings eine theoretische Ebenbürtigkeit, was reinen Netzempfang (zum Telefonieren) angeht. Auch die Datenübertragung ist jeweils fast flächendeckend möglich.

In Abhängigkeit von dicken oder ungüstig gezogenen Wänden innerhalb von Gebäuden kommt es bei allen Anbietern zu Schwächen. Das jeweilige Mobiltelefonmodell spielt eine ebenso große Rolle, wie ein aktiviertes 2G/3G-Netz oder eine komplett abgeschaltete Datenübertragung.

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Ich habe die letzten Jahre mit o2, D1 und e-plus (aktuell) verbracht, wohne in einem kernsanierten Haus mit moderner Ausstattung, allerdings auch mit fies-isolierenden Wänden im Bezug auf Mobilfunkempfang. Es ist auch im Winter ohne großartiges Heizen warm und kuschelig (gut!), aber mit dem o2-Netz war das bisher so eine Sache (schlecht!). Das Telefon zeigte im o2-Netz (3G deaktiviert) zwar immer einige Bälkchen an, aber diese nutzten nichts, um einen Anruf vernünftig zu führen (der Gegenüber verstand mich nicht; Gespräche brachen einfach ab; Anrufe wurden hier nicht signalisiert, sondern der Anrufer direkt zur Mailbox durchgestellt). Der obligatorische Gang auf den Balkon sorgte teilweise für Abhilfe. Datenübertragung war nur auf dem Balkon möglich.

o2-Kundenservice spricht von Einzelfällen

Es wäre nicht schlimm, hätten die Probleme beim Verlassen des Hauses aufgehört, leider setzten sie sich auch an der frischen Luft fort (und da war alles von der idyllischen Dorfregion in Niederbayern bis zu Mobilfunkhochburgen wie Hamburg und Berlin dabei).

Und weil diese Probleme selbstverständlich immer nur als Einzelfälle abgetan wurden, muss es Zufall sein, dass Matthias aus Berlin mit seiner Seite wir-sind-einzelfall.de einen Nerv bei genervten o2-Kunden getroffen hat.

Über den Tellerrand schauen lohnt sich

Im D1-Netz besserte sich diese Situation gewaltig. Bequemes Telefonieren auf dem Sofa oder am Schreibtisch, bequemes E-Mail-Versenden oder Terminkalender (Cloud) pflegen, war endlich machbar. Als Netzanbieter habe ich T-D1 beiseite gelassen und Congstar als gewählt, der als direkte Tochter das gleiche Netz nutzt, einem als Kunde aber erspart, lange Vertragslaufzeiten auf sich zu nehmen.

Tarifinfos Congstar (D1) und Simyo (e-plus)

Congstar, D1-Netz, 9 Cent je Min./SMS, Surfflat für 9,90 Euro/monatlich mit 200 MB Traffic, der bei Erreichen dafür sorgt, dass die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s – für den restlichen Monat – gedrosselt wird. Die Traffic-Begrenzung ist unschön, Tethering erlauft Congstar laut Vertrag grundsätzlich nicht.

Aus dem Grund bin ich nun zu Simyo gewechselt (E-Plus-Netz – ebenfalls in einem 9-Cent-Tarif, 9 Cent/Min, 9 Cent/SMS). Eine monatliche Grundgebühr gibt es hier, wie bei Congstar, ebenfalls nicht. Für ebenfalls 9,90 Euro gibt es eine Surfflat, allerdings mit fairen 1000 MB Traffic, bevor gedrosselt wird. Für ein Smartphone mit normaler Nutzung aller Onlinedienste ein faires Angebot.

Gründe für ständigen Netzwechsel

1. Von o2 wollte ich zwingend wegen der obigen Probleme weg.
2. Ins D1-Netz bin ich gewechselt, weil es den Ruf genießt, dass “beste Netz” zu sein.

Warum ich jetzt (habe es in den letzten Jahren nie in Erwägung gezogen) im e-plus-Netz hänge ist einfach gesagt. Für mich funktioniert e-plus genauso, wie oben die Beschreibung zu D1. Surfen/Telefonieren zuhause geht problemlos. Telefonieren mit e-plus funktioniert auch in großen verwinkelten Gebäuden und im Keller. Telefonieren mit e-plus funktioniert auch auf der Straßenseite gegenüber im Supermarkt.

Was macht e-plus das aber besser als das D1-Netz?

Bin ich im D1-Netz angemeldet und betrete den genannten Supermarkt, bricht das Netz auf ein Minimum zusammen. Telefonieren mit D1 nicht möglich. Der Supermarkt ist nicht das einzige Gebäude, wo sich dieses Phänomen beobachten und reproduzieren lässt. Mit e-plus musste ich mir (entgegen aller Gerüchte und Meinungen) bisher nie Gedanken machen, wo und wie ich mein Telefon benutze, es funktioniert einfach wie gewollt.

Derzeit setze ich die Congstar- (d1) und die Simyo-SIM-Karte (e-plus) noch im Parallelbetrieb ein. Gleiche Kosten, gleiche Abrechnung. Mittelfristig wird sich zeigen, ob sich die Erfahrungen fortsetzen.

iPhone: Tethering gratis (ohne Jailbreak) bei Simyo

Donnerstag, November 24th, 2011

Ich habe bereits bei meiner letzten größeren Mobiltelefon-Anschaffung (Google Nexus One, Februar 2010) auf ein frei kaufbares Modell gesetzt. Der Vorzug damals: das gewählte Modell (Android-Referenzgerät) ermöglichte problemlose Android-Updates (2.1 -> 2.2 -> 2.3 habe ich innerhalb von 1,5 Jahren mitmachen dürfen). Zweiter großer Pluspunkt war die Möglichkeit des Tethering (blödes Kunstwort, dass eine altbekannte Funktion bezeichnet, die ermöglicht, ein Mobiltelefon mit Datentarif als “Modem”/”Router” für einen Laptop zu nutzen, wenn man unterwegs auf diesem Gerät einen Internetzugang benötigt).

Ein iPhone mit Vertrag steht diesem zweiten Punkt entgegen, weil vor einigen Jahren Apple den Netzanbietern in die Hände spielte und auf deren Bitte diese Tethering-Funktion im iPhone zu sperren und nur gegen einen zusätzlichen Obolus wieder frei zu geben. Vorreiter für dieses Modell war und ist in Deutschland T-Mobile.

Kürzlich bin ich vom Google Nexus One wieder zu einem iPhone gewechselt. Alle Funktionen die ich benötige ermöglicht ein 3GS ausgezeichnet, darum fiel meine Wahl auf dieses Gerät. Im November 2011 (etwa sechs Wochen nach dem Release des iPhone 4s) kaufte ich für 369,- Euro brutto bei Apple (direkt im Apple Store) ein freies iPhone 3GS.

Vorteile liegen auf der Hand:

  • freie Netzwahl
  • kein SIM-Lock/Provider-Lock
  • kein Branding irgend eines Anbieters
  • keine Einschränkung innerhalb eines Mobilfunkvertrages

Als Netzanbieter wählte ich zuerst meinen bestehenden (congstar, D1-Netz, 9 Cent je Min./SMS, Surfflat für 9,90 Euro/monatlich mit 200 MB Traffic, der bei Erreichen dafür sorgt, dass die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s – für den restlichen Monat – gedrosselt wird). Die Traffic-Begrenzung ist unschön, Tethering erlauft congstar laut Vertrag grundsätzlich nicht.

Aus dem Grund bin ich nun zu Simyo gewechselt (E-Plus-Netz – welches mittlerweile hervorragend ausgebaut ist, ebenfalls in einem 9-Cent-Tarif, 9 Cent/Min, 9 Cent/SMS). Eine monatliche Grundgebühr gibt es hier, wie bei congstar, ebenfalls nicht. Für ebenfalls 9,90 Euro gibt es auch eine Surfflat, allerdings mit fairen 1000 MB Traffic, bevor gedrosselt wird. Für ein Smartphone mit normaler Nutzung aller Onlinedienste ein faires Angebot.

Größter Pluspunkt bei Simyo: Tethering ist ausdrücklich gestattet!

Nach der Eingabe der Simyo-Zugangsdaten (zur Nutzung des mobilen Datentarifs) ins iPhone 3GS war ich online. Nach einem Neustart des Gerätes ploppte dann plötzlich in den Einstellungen -> Netzwerk der Punkt “Personal Hotspot”/”Persönlicher Hotspot” auf, was mir nun – wie früher unter Android auf dem Google Nexus One – ermöglicht, den Datentarif meines Mobiltelefons auch unterwegs auf dem Laptop zu nutzen, wenn zum Surfen/E-Mail-Schreiben/sonstiges ein großer Bildschirm und eine richtige Tastatur zum Arbeiten praktischer sind.

Fazit:
Tethering für 0,00 Euro Grundgebühr mit dem iPhone kein Problem.  Zum üblichen Arbeiten ersetzt das iPhone damit das Nexus One problemlos.

iPhone (iOS 5.0.1) mit Google statt iCloud synchronisieren

Montag, November 21st, 2011

Als Android-Aussteiger und iOS-(Wieder-)Einsteiger möchte ich auf gleichem Weg arbeiten können, nämlich meine Kontakte und meinen Kalender weiterhin synchron mit dem Telefon, dem Rechner zu Hause, dem Laptop und den Google-Onlinetools halten.

Da ich bis auf weiteres nicht auf mein (weiterhin) vorhandenes Android-Phone (Google Nexus One) verzichten will, und dieses natürlich parallel zum iPhone 3GS auf dem aktuellen Stand haben möchte, lag es nahe, auf iCloud zu verzichten, und die Google-Dienste zum Datenabgleich zu benutzen.

Google selbst bietet eine ausgezeichnete, bebilderte und deutschsprachige Anleitung für iPhone-Benutzer an.

Im Laufe der Einrichtung anhand dieses Tutorials wird man jedoch an den Punkt kommen, und folgende Meldung auf dem iPhone-Display erhalten:

“Google Sync wird auf Ihrem Gerät nicht unterstützt.”

Dies klingt erstmal so, als müsse man aufgeben. Im gleichen Moment stellt man sich aber die Frage, was Google dazu bewegt, eine Anleitung zu schreiben, die am Ende gar nicht zum Ziel führt. Daher hier der Tipp, wie die Einrichtung abgeschlossen werden kann:

Direkt unter der Meldung, das Geräte würde nicht unterstützt, gibt es einen Link “Sprache wechseln”. Diesen klickt man an, wählt “Englisch” aus und schon kann man die Synchronisationseinstellungen problemlos fortsetzen.

Aus welchem Grund in der deutschsprachigen Version die irreführende Nachricht ausgegeben wird, weiß wohl nur Google selbst.

Nach zwei Jahren von Android zurück zu iOS.

Sonntag, November 20th, 2011

Text in Arbeit

Zwei Jahre danach: Erfahrungen mit Android (Update)

Freitag, August 26th, 2011

Lebe jetzt erfolgreich, seit knapp zwei Jahren mit einem Google Nexus One, was den Vorteil hat, immer direkt, als erstes Telefon, die aktuellen Android-Updates zu bekommen. Soweit so gut, habe mich angepasst bzw. die Arbeitsweise (hatte zuvor, bis Ende 2009 – ein iPhone erster Generation) an das Telefon und seine Möglichkeiten.

Heute ist alles kein Problem mehr. Syncronisieren mit dem Macbook und dem iMac, Kontakte, E-Mails, Backups, Termine, Notizen, Fotos, Musik. Alles läuft super, aber es bleibt dennoch immer das Gefühl, dass es nicht zu 100% ideal läuft.

Die Lernkurve war recht steil, aber der erfolgreiche Einsatz von Software zum Synchronisieren diverser Dinge (Termine, Kontakte, E-Mails) war nicht einfach per Fingerschnipsen getan, sondern mit Sucherei verbunden. Viel Testen, viele Demoversionen von Programmen ausprobieren. Ich kaufte einige Software, das Thema zog sich einige Wochen/Monate hin, bis alles wirklich zu jeder Zeit ideal lief. Das Synchronisieren mit Windows-Rechnern, die ich im Laufe der Arbeit benutzte, erforderte spezielle Aufmerksamkeit.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Android ist eine 100 % Empfehlung, wenn man technisch interessiert und ein Stück weit versiert ist. Leute, die die Android-Telefone einfach nur so nutzen, wie sie sind, sind sicher auch glücklich. Gerade die problemlose Integration von Google-Diensten klappt gut, bzgl. Kontakten und Terminen (aus Backup-Gründen).

Der Android-Store ist Klasse, das Softwareangebot riesig und viele Dinge, die beim Apple AppStore Geld kosten, gibt es für Android gratis und in vielen verschiedenen Versionen.

Was bleibt ist allerdings das Problem der Android-Updates, denn ohne ein Referenzgerät, wie dem Nexus One hat man das Problem, vom jeweiligen Gerätehersteller abhängig zu sein, und Updates z. T. nie zu bekommen. Android 2.2 und Android 2.3 mag vom Name unbedeutend klingen, macht aber einen riesigen Unterschied.

Aus diesem Grund werde ich, weil ich sowieso einen Zweitvertrag bzw. ein Zweithandy brauche, im September oder Oktober 2011 (UPDATE: im November 2011 war es soweit) ein iPhone nehmen (zusätzlich zum Nexus One, denn das gebe ich nie und nimmer her). Trotz der schönen Erfahrungen mit dem Nexus vermisse ich die “aus einem Schliff”-Zeit mit dem iPhone und der absolut nahtlosen Integration in meine vorhandene Mac-Hardware.

Einschränkungen Apples hin oder her, wenn es mir zu bunt werden sollte, gibt es immer auch für die Geräte die Jailbreak-Option, aber heute gibt es, bedingt durch Freunde, Arbeit und rare Freizeit einfach nur noch den Wunsch, Geräte wie eben Handys als Unterstützung der täglichen Aufgaben zu sehen. Dazu ist es nötig, dass sich zu jedem Zeitpunkt das erledigen lässt, was ansteht, ohne eventuelle Macken, Softwarefrickelei und dergleichen. Nicht, dass es nicht immer wieder schön ist, rumzuspielen, aber an einem bestimmten Punkt fehlt dafür leider die Zeit.

Darum in ein paar Wochen wieder mal vertrauensvoll auf Apple setzen und der Schritt zu einem aktuellen iPhone gehen. Wenn man es nicht probiert, verpasst man vielleicht ein gutes Arbeitsgerät.