Snow Leopard: Wenn nach der Installation das Festplatten-Icon auf dem Desktop fehlt.

Nach einer Neuinstallation von Snow Leopard und der Benutzung eines neuen Profils, wird auf dem Desktop das Icon der Systemfestplatte nicht mehr angezeigt. Diese Einstellung scheint nun Standard zu sein, lässt sich aber ganz einfach ändern:

Finder – Einstellungen – “Diese Objekte auf dem Schreibtisch anzeigen”. Dort kann man die Festplatte anklicken und somit das Icon wieder aktivieren.

Es war ein komisches Gefühl, als der Desktop nach der Installation quasi leer war.

Erster fieser Bug in Snow Leopard: Beim Kopieren bleibt Finder hängen

Der erste grobe Bug in Apples aktueller Betriebssystemversion 10.6 (Snow Leopard) hat mich eben kalt erwischt.

Beim Kopieren von Fotos (von einer SD-Card auf die Festplatte) blieb der Finder beim “Kopieren vorbereiten” hängen und lief in eine Endlosschleife.

finder-haengt-beim-kopieren

Das System ließ sich mit keiner der bekannten Möglichkeiten wieder Reanimieren. Zugriff auf die SD-Card war erfolglos, da sie sich gerade in einer laufenden Aktion befand. Das Auswerfen der SD-Card führt zu keinem Ergebnis. Das Neustarten des Finder half nichts, das System war Festgefahren und einzig ein harter Systemreset (Powerbutton 3 Sekunden drücken bis das Gerät abschaltet) brachte einen Erfolg. Nach dem Neustart funktionierte das Kopieren beim ersten Versuch problemlos.

P.S. Bei den zu kopierenden Fotos handelt es sich übrigens um die Bilder der Eröffnung des zweiten deutschen Apple Store, vor rund zwei Stunden in Hamburg. Veröffentlichung folgt umgehend hier auf der Seite.

Bericht: Installation OS X (10.6) Snow Leopard und zickender iMac (UPDATE!)

mac-os-x-snow-leopardSeit etwa zwei Wochen plagte meinen iMac eine unglaublich lange Bootzeit, nachdem das Gerät komplett abgeschaltet war. Das was man in vielen Foren liest, nämlich die lange Standzeit des grauen Bildschirms und im Anschluss die teilweise ebenso lange Standzeit des blauen Bildschirms, bis sich der eigentlich Deskop zeigt.

Selbsthilfe mit PRAM-Reset brachte nichts, da dabei eigentlich nichts systemrelevantes zurückgesetzt wird. Meine Hoffnung beruhte nun auf dem heutigen Freitag (28.08.2009). Pünktlich um 10 Uhr machte ich mich auf, in Richtung Gravis Store Hamburg, um die neue OS X-Version 10.6 Snow Leopard zu kaufen. Riesig war die Vorfreude eigentlich nur deswegen, endlich einen Grund für eine komplette Neuinstallation des Systems zu haben, weniger ob der softwaretechnischen Veränderungen des Betriebssystems.

Im Store hatte sich bereits eine Schlange gebildet. Praktischerweise musste man sich nur in diese Einreihen, warten bis man zur Kasse vorgedrungen war. Dort lagen bereits fertig gepackte Tüten mit dem DVD-Paket (Gravis spricht offiziell vom “Update von 10.5″) und einer eigens für die Ladenkette gedrucktem “Snow Leopard Guide” mit zahlreichen, grundlegenden Informationen zum Arbeiten mit OS X (ein nettes Teil übrigens).

Gekostet hat das Tütchen 28,99 Euro, ein fairer Preis für das, was man dafür erhält.

Nachdem SuperDuper! das aktuelle Komplettbackup meiner 10.5.8-Installation hinter sich gebracht hat (auf eine externe Firewire-Platte), legte ich los. Snow Leopard-DVD rein, Startvolumen auf DVD umgestellt, System neu gestartet. Nach üblichen 5 Minuten Bootzeit des Installationsmediums formatierte ich die iMac-interne Festplatte und startete die Installation des neuen Systems (alle unnötigen Dinge wie zusätzliche Druckertreiber und Sprachen habe ich deaktiviert). Als Gesamtgröße der Installation wurden 8,8 GB angezeigt.

Hinweis: Ja, mit dem “Upgrade” für 29,- Euro erhält man tatsächlich ein Komplettsystem. Die DVD ist für eine Neuinstallation auf einer leeren Festplatte geeignet.

Es dauerte etwa 19 Minuten, bis sich das Gerät neu startete. Zum Bedauern passierte danach nicht viel, außer der bekannte graue Bildschirm, allerdings ohne Apfellogo und ohne drehendes Icon. Mehrmalige Reboots endeten gleich. Das Drücken der ALT-Taste während des Boots zeigte auch etwa viermal keine Wirkung. Beim fünften Mal zeigte sich das System gnädig und präsentierte mir zwei Datenträger zur Startauswahl (Festplatte und DVD). Ein Klick auf die Platte startete endlich den ersten Boot des Schneeleoparden.

Bedauerlich war erneut, dass der Boot unglaublich lange dauerte. Nachdem sich dann aber das Installations-Introvideo zeigte kehrte etwas Beruhigung ein. Direkt darauf folgte die Datenübernahme von der externen Festplatte. Ich schloß diese an, wählte mein altes Profil und überliess den Dingen ihren Lauf.

Aus den angezeigten “verbleibenden 34 Minuten” wurden etwa 60. Alles weniger dramatisch.

Logitech-Control-Center-1.0.6-(as-32bit-process)-on-Snow-LeopardNach Abschluss der Datenübernahme war alles wie vorher, zumindest augenscheinlich. Was sofort auffiel: die Zusatzbutton meiner Logitech MX500-Maus funktionierten nicht mehr. Ein Blick in die Systemsteuerung zeigte zwar das “Logitech Control Center” (Version 1.0.7), dieses war jedoch nicht in der Lage die angeschlossene Maus zu erkennen.

Hinweis: Die Version 1.0.6 des Logitech Control Center installieren, diese läuft mit Snow Leopard tadellos, die Maus hat sich komplett konfigurieren lassen, alles ist gut.

Ebenfalls nicht funktionstüchtig: iStatMenu (ein Freewaretool, das zahlreiche kleine Statistiken und Infos in der OS X-Menüleiste anzeigen kann. Ich bin zuversichtlich, dass dafür bald ein Update folgt.

Weitere Software die ich benutze, und die nach dem Upgrade auf 10.6 sauber läuft:

– Adobe Creative Suite 3
– BetterZip
– Colloquy
– Filezilla
– Firefox
– Smultron
– SuperDuper!
– Thunderbird
– Unison
– VLC
– VMWare Fusion
– VueScan

Was nach zahlreichen Neustartversuchen allerdings blieb, war das Problem des sehr langsamen Bootens.

Lösung: Den System Management Controller (SMC) reseten. Das klingt schwierig, ist es aber nicht. Der gesamte Vorgang dauerte etwa eine Minute:

– iMac herunterfahren
– alle angeschlossenen Kabel abziehen
– 15 Sekunden warten
– den Powerbutton für 10 Sekunden gedrückt halten
– das Stromkabel wieder anschließen, auch Tastatur und Maus wieder anschließen
– das System normal einschalten

Das Booten sollte nun wieder so rasant vonstatten gehen, wie man es vom Mac gewohnt ist. Bei mir waren es vor dem SMC-Reset etwa fünf Minuten, direkt nach dem Reset startet das System nun wieder in unter 30 Sekunden bis zum komplett geladenen Desktop.

Das war mein kleiner Erfahrungsbericht des Updates auf Mac OS X Snow Leopard, gepaart mit dem Bootproblem des iMac, welches zwar nichts mit der Neuinstallation zu tun hatte, sich aber trotzdem heute geklärt hat.

UPDATE 1 (03.09.2009):
Seit heute ist die Betaphase von iStat Menus offiziell beendet und Version 2.0.0 öffentlich zugänglich. Diese Version bietet nun volle Snow Leopard-Unterstützung und wartete auf ihren Einsatz auf eurem Mac. Hier der direkte Link zur Seite.

Mac OS X 10.6 + Adobe Creative Suite 3 = No? (UPDATE)

snow-leopard-and-adobe-cs3Vielleicht übertreibt die Überschrift und wir (angesprochen fühlen dürfen sich alle Mac-User, die CS3-Produkte einsetzen) haben Glück.

Adobe stellte kürzlich klar, dass die Kompatibilität von OS X 10.6 Snow Leopard und der Creative Suite 3 nicht sichergestellt ist. Es wurde nicht auf saubere Lauffähigkeit getestet. Sollte sich herausstellen, dass die Creative Suite 3, oder Teile davon, nicht mit Snow Leopard kompatibel sind, wird es keine Updates von Adobe geben, um diesen Umstand zu beheben.

“Apple and Adobe have worked closely together (as always with new OS releases) to test compatibility. As for CS4, everything is good with the exception of auto-updates to Flash panels (which I guarantee you’re not using*) and Adobe Drive/Version Cue (which doesn’t work at the moment on 10.6). CS3 & earlier haven’t been tested.” (Zitat: Adobe Produktmanager John Nack)

Es sieht also für alle Switcher vorerst dunkel aus, selbst mit der Creative Suite 4 ist man nicht komplett auf der sicheren Seite.

UPDATE:
Alles viel zu schwarz gemalt. Adobe hat die CS3 natürlich auch mit Snow Leopard getestet und keine nennenswerten Fehler in der Funktionsweise gefunden. Einzig Photoshop soll ein paar wenige Bugs aufweisen, leider ohne Details. Es wird also alles gut.