Archive for the ‘Apple® Mac OS X-Software’ Category

Die 3 wichtigsten Tools für Mac OS X-Benutzer

Posted on the Oktober 5th, 2008 under Apple® Mac OS X-Software by

Es geht um Systemsicherheit und Backups. Hier sind die drei (meiner Meinung nach)
wichtigsten Tools, die auf keinem OS X-System fehlen sollten.

Inhalt:

1. SuperDuper! (Die bessere Alternative zu Time Machine) – 27,95 USD (etwa 20,- Euro)
2. SMARTReporter (warnt vor Festplattenfehlern, bevor Sie passieren) – kostenlos
3. OnyX (säubert und repariert die Systemdateien/-struktur ) – kostenlos

SuperDuper!

Der einzige Vorteil von Time Machine ist, dass es gratis bei Leopard (OS 10.5) dabei ist. In der Praxis bewährt sich das Konzept nicht, ausser das die Optik OK ist. Ich habe bereits erlebt, dass sich Time Machine Backup-Dateien nicht mehr öffnen liesen. Ausserdem ist mir schleierhaft, wie ich, wenn das System mal unbrauchbar geworden ist, auf normalem Wege (ohne ein anderes/neu installiertes OS X) wieder an die Daten kommen soll.

Beste Alternative: SuperDuper! Das Tool erstellt, von einem bestimmten Laufwerk eine exakte 1:1 Kopie auf einen anderen Datenträger. Dabei hat man mehrere Möglichkeiten. Ich nutze den Weg des “Smart Update”, das bedeutet, dass meine Backupfestplatte bei jedem Backup auf den exakt selben Stand gebracht wird, in der sich meine Systemplatte befindet. Bedeutet praktisch, dass nur diese Sachen kopiert werden, die auf der Systemplatte tatsächlich verändert wurden/neu hinzukamen. Dateien, die auf der Systemfestplatte nicht mehr vorhanden sind, werden, sollten Sie auf dem Backuplaufwerk noch da sein (da sie im vorherigen Backup mit kopiert wurden) nun dort ebenfalls gelöscht, um das Backup auf den exakt gleichen Stand wie das Originallaufwerk zu bringen.
Dies ist natürlich nur eine Option unter vielen, selbstverständlich kann man alles sichern, was man möchte und auch dauerhaft behalten.

Die Bedienung von SuperDuper! ist sehr einfach. Man wählt die zu sichernde Festplatte und dazu die Festplatte, auf die gesichert werden soll, stellt die Art des Backups ein und klickt auf Start.
Es gibt auch eine “Schedule”-Funktion, sprich, eine automatische Backupfunktion. Man kann Stunden- oder Tage-genau einstellen, wann das Backup von selbst loslegen soll.

Links:
Screenshots vom Programm
Download und weitere Informationen

SMARTReporter

Seit einigen Jahren sind Festplatten mit dem S.M.A.R.T.-”System” ausgestattet (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology). Das bedeutet, dass sich die Festplatten ständig selbst überwachen und jede Unstimmigkeit oder Auffälligkeit, die die Strukur und Datensicherheit gefährden könnte, melden. Hat man kein Tool, welches diesen S.M.A.R.T.-Status prüft (in der Regel passiert dies mindestens einmal beim Booten des Rechners), so erfährt man möglicherweise nichts von bevorstehenden Problemen.
Als ich vor ein paar Jahren für eine bekannte Computer-Handelskette gearbeitet habe (inklusive Werkstatt), kam es hin und wieder vor, dass Kunden über nicht selbstverschuldeten Datenverlust klagten, weil ihre Festplatten, altersbedingt, Defekte aufwiesen, die zu teilweisem oder (im härtesten Fall) totalem “Vergessen” der darauf gespeicherten Daten führten.

Ein Tool, welches selbstständig den S.M.A.R.T.-Status von Festplatten überwacht und Unstimmigkeiten meldet, hätte diese Menschen möglicherweise dafür sensibel und aufmerksam gemacht, dass etwas Negatives bevorstehen könnte.

Für Max OS X gibt es so ein Tool. Es heißt SMARTReporter.

Links:
Screenshots zum Programm
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OnyX

-Text folgt-

Links:
Screenshots zu OnyX
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iStat menus – erweiterter Kalender in der Menüleiste von OSX

Posted on the September 14th, 2008 under Apple® Mac OS X-Software by

Nach dem Umstieg von Windows zu OSX hat mich gestört, dass es – beim Klick auf die Uhrzeit in der oberen Menüleiste – nur das aktuelle Datum angezeigt hat, aber nicht viel mehr. Ich vermisste dort einen Kalender mit Wochen-, Monat- und Jahresangabe (wenn möglich auch zum Durchklicken um frühere/spätere Zeitpunkte angezeigt zu bekommen.

Dies alles geht nun auch mit Tiger/Leopard. Möglich macht dass das geniale Tool “iStat menus” von iSlayer.com.

Die Nutzung als reinen Uhrzeit/Kalenderersatz (klickt auf das Foto oben, um ein Livebild zu sehen) wird dem Ding als Beschreibung eigentlich nicht gerecht, denn es gibt noch eine Menge weiterer Informationen, die ihr euch von dem Programm (in der Menüleiste) anzeigen lassen könnt, um diese immer im Blick zu haben.

Folgende Sachen lassen sich anzeigen:

- CPU-Auslastung) in 7 verschiedenen Anzeigenmodi
- RAM-Auslastung (frei/belegt) (4 verschiedene Anzeigemodi)
- Festplattenauslastung (4 Anzeigemodi)
- Netzwerkauslastung
- Lüfterstatus (CPU/HDD und sonstige)
- Temperaturen (z. B. CPU)
- Bluetooth-Status und/oder zusätzlich Batteriestand von kabellosen Mäusen/Tastaturen
- Datum/Uhrzeit in vielen verschiedenen Darstellungsformen

Vorteil zu iStat pro für’s Dashboard: man hat die Informationen direkt im Blick

Schlagt jetzt zu und holt euch dieses nützliche Extra für euer System. Nach der Installation gibts in den “Systemeinstellungen” unter “Sonstiges” einen eigenen Eintrag für iStats menus.

VirtualBox – Linux unter OSX unter Windows

Posted on the September 13th, 2008 under Apple® Mac OS X-Software by

Traumhaft gelöst bekommt man seine Cross-Browser-Tests, wenn man sein vorhandenes Betriebssystem mit VirtualBox ausstattet. Mit dem Programm ist es problemlos möglich, unter OSX ein Windows, unter Windows ein Linux oder unter egal welchem dieser Systeme eins der jeweils anderen zu benutzen.
Das Ganze funktioniert in der Praxis so, dass man einen “virtuellen PC” erstellt, Größe für dessen “virtuelle” Festplatte und RAM festlegt. Nach dem Start dieses “PCs” kann man einfach ein beliebiges anderes Betriebssystem installieren, ohne das am Hauptsystem eine Veränderung vorgenommen wird. Alles läuft in einem praktischen Fenster.
In meinem Fall ist dieses Teil deshalb so praktisch, weil ich unter OSX arbeite, aber hin und wieder einen echten Internet Explorer benötige, um erstellte Webseiten (CSS und ähnliches) auf korrekte Funktion zu testen.

HandBrake – DVD-Ripper für OSX und Windows

Posted on the September 13th, 2008 under Apple® Mac OS X-Software by

HandBrake hat mein Leben auf dem Mac erleichtert. Das Programm ist in kurzer Zeit heruntergeladen und gestartet. Man hat nicht viel mehr zu tun, als

1. die Quelle (die eingelegte DVD) auszuwählen
2. zu bestimmen, welche Kapitel (alle oder einzelne Bereiche, z. B. Kapitel 3 – 6) man “rippen” möchte
3. die Qualität und die Komprimierungsart des zu erstellenden Films einzustellen


Vorteile der Software:

- kostenlos
- schnell
- mit wenigen Klicks zu einem guten Ergebnis

Nachteile der Software:
- wenn man die Nummer der Kapitel, die man rippen möchte, nicht kennt, ist es schwierig, die richtigen auszuwählen, da es keine “Vorschau”-Funktion gibt, mit der man kurz ins gewählte Kapitel hineinschauen könnte
- man kann nur einzelne Kapitel oder einen Kapitelbereich wählen, es ist aber z. B. nicht möglich, in einem Durchgang Kapitel 3, 5 und 8 zu rippen

http://handbrake.fr/

edit:
mit der Version unter Windows war es mir nicht möglich, das gleiche Ergebnis zu erziehlen, da das Programm immer mit einer Fehlermeldung den Dienst verweigerte (etwas sowas wie “prüfen Sie ob es sich um eine geschützte DVD handelt”) – wieso es unter OSX dieses Problem nicht gibt, ist unklar, wichtiger ist: dort funktioniert es gut