Windows 7: Schnellstartleiste wiederherstellen

windowsIn Windows 7 ist die, aus Windows XP bekannte, Schnellstartleiste nicht mehr existent, allerdings auch nicht verloren, denn mit wenigen Handgriffen, kann man sie zurückholen.

  1. Klicke mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Taskleiste und wähle “Symbolleisten/Neue Symbolleisten” aus.
  2. rufe den Ordner “%USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch” aufDiesen Ordner wählen und mit OK bestätigen. Ab sofort steht die gewohnte Schnellstartleiste wieder zur Verfügung. Die etwas unschöne Bezeichnung “Quick Launch” des Ordners kann abgeschaltet werden: mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf der Schnellstartleiste klicken und “Titel anzeigen” deaktivieren.

Möglicherweise ist der Ordner “AppData” nicht sichtbar. In diesem Fall bitte folgende Schritte durchführen:

  1. Klicken Sie im Windows-Explorer auf “Organisieren/Ordner- und Suchoptionen” und wechseln Sie auf das Register “Ansicht”.
  2. Navigieren Sie dann im Bereich “Erweiterte Einstellungen” zu “Versteckte Dateien und Ordner” und aktivieren Sie dort “Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen”.

Windows 7: Ruhezustand aktivieren (“suspend to disc”)

windowsIn der Standardeinstellung von Windows 7 ist der Ruhezustand deaktiviert. Um diesen zu aktivieren, müssen einfach nur die folgenden Schritte durchgeführt werden.

Folgende Klicks machen um zum richtigen Einstellungsfenster zu kommen:
Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Energiesparplaneinstellungen ändern -> Erweiterte Energiesparplaneinstellungen ändern

Dort im Fenster unter “Energie sparen” die Einstellung für “Hybriden Standbymodus zulassen” auf “NEIN” stellen.

Ruhezustand – “Blinde” Geduld ist gefragt

Der Ruhezustand unter Windows 7 hat keine grafische Ausgabe mehr, d. h. der Monitor schaltet direkt ab, der Rechner läuft aber noch etwas weiter, bis alle Daten aus dem RAM sauber auf die Festplatte geschrieben wurden. Je nach RAM-Menge und Auslastung der Platte kann das gerne mal ein bisschen dauern. Also bitte nicht gleich verzagen, wenn’s mal wieder länger dauert.

Windows 7: Nun doch keine spezielle Europa-Version – Internet Explorer bleibt drin

windowsBleibt alles anders, oder so. Nun wird es doch keine spezielle Europa-Version von Windows 7 geben. Ursprünglich wurde von der EU festlegt, das Microsoft in Europa eine modifizierte Version des Betriebssystems veröffentlichen muss, welche den Internet Explorer als Browser nicht enthält. Zahlreiche Spekulationen und wilde Gerüchte machten danach im Netz die Runde.

In der neuesten Entscheidung teilt Microsoft nun mit, das weltweit die gleiche Version veröffentlicht wird (inklusive IE), und nach der Installtion ein automatisches Softwareupdate dafür sorgt, dass der PC-Benutzer vor die Wahl des Browsers gestellt wird. Technisch soll das so laufen: Stellt das Softwareupdate fest, dass der Internet Explorer als Standardbrowser auf dem System eingerichtet ist, wird dieser nach dem Start eine Auswahlwahlseite präsentieren, auf welcher unterschiedliche, alternative Browser zur Auswahl stehen, einschliesslich Link zum Download.

Aussehen soll das Ganze so:

windows-7-browser-auswahlAuch wenn das die entgültige Entscheidung sein sollte, wird trotzdem die Veröffentlichung der ISO-Prüfsummen für die europäischen Windows 7-Version ad absurdum geführt, denn diese sind nicht mehr gültig, wenn die Europaversion nun in anderer Form erscheint.

Windows 7: Nun vielleicht doch mehrere Browser zur Auswahl?

windowsDie EU macht sich selbst immer unglaubwürdiger, denn plötzlich sind die dortigen Entscheider wieder enorm angetan von der Idee Microsofts, Windows 7 mit mehreren Browsern auf den Markt zu bringen.

Praktisch bedeutet dies, das der Benutzer bei der Installation einen Auswahlbildschirm vorgesetzt bekommt, auf welchem unterschiedliche Browser zur Auswahl stehen.

Welche das sein werden ist bisher nicht bekannt, es ist aber nicht auszuschließen, dass diese Praxis, so sie denn tatsächlich umgesetzt wird (dann übrigens auch in den europäischen Versionen des Betriebssystems, was die gestern veröffentlichen Hashwerte ad absurdum führen würde), nicht noch mehr Streit entfacht, wenn sich ein Browserhersteller “hintergangen” fühlt, weil sein Produkt möglicherweise nicht zur Auswahl bereit gestellt wird.