Windows 10 Technical Preview 10049 und OpenVPN-Verbindung: Error: There are no TAP-Windows adapters on this system.

Nach dem Update auf Windows 10 Technical Preview Build 10049 kann keine VPN-Verbindung (z. B. zum Unternehmensnetzwerk) mehr hergestellt werden.

Die VPN-Verbindung wird mit einem Fehler abgebrochen, der im Logfile wie folgt lautet:

There are no TAP-Windows adapters on this system.

Zum Glück gibt es Menschen wie Ásgeir Halldórsson, der relativ schnell die Lösung für das Problem erkannt und mit der Allgemeinheit geteilt hat.

Voraussetzung: In der Systemsteuerung unter Netzwerkadapter ist bereits ein TAP-Adapter vorhanden (aber vermutlich mit einem roten X als fehlerhaft markiert).

Folgendes ist zu tun:

  1. RegEdit öffnen
  2. zum Zweig “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class” navigieren
  3. rechte Maustaste auf “Class” und “Suchen” auswählen
  4. nach der Zeichenfolge “TAP-Windows Adapter V9″ suchen
  5. unter einem der “{4d36e972-e325-11ce-bfc1-08002be10318}”-Einträge befindet sich im Bereich “0001” (oder andere Nummer, je nach Konfiguration des Systems; bei mir ist es “0004” – siehe Screenshot) der Eintrag für den TAP-Adapter
  6. dort einen REG_SZ-Eintrag mit folgenden Werten erstellen:
    1. ComponentId : tap0901

Nachdem dieser Eintrag vorhanden ist, hat sich die VPN-Verbindung wie gewohnt herstellen lassen.

 

Windows 7: Schnellstartleiste wiederherstellen

windowsIn Windows 7 ist die, aus Windows XP bekannte, Schnellstartleiste nicht mehr existent, allerdings auch nicht verloren, denn mit wenigen Handgriffen, kann man sie zurückholen.

  1. Klicke mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich der Taskleiste und wähle “Symbolleisten/Neue Symbolleisten” aus.
  2. rufe den Ordner “%USERPROFILE%\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch” aufDiesen Ordner wählen und mit OK bestätigen. Ab sofort steht die gewohnte Schnellstartleiste wieder zur Verfügung. Die etwas unschöne Bezeichnung “Quick Launch” des Ordners kann abgeschaltet werden: mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle auf der Schnellstartleiste klicken und “Titel anzeigen” deaktivieren.

Möglicherweise ist der Ordner “AppData” nicht sichtbar. In diesem Fall bitte folgende Schritte durchführen:

  1. Klicken Sie im Windows-Explorer auf “Organisieren/Ordner- und Suchoptionen” und wechseln Sie auf das Register “Ansicht”.
  2. Navigieren Sie dann im Bereich “Erweiterte Einstellungen” zu “Versteckte Dateien und Ordner” und aktivieren Sie dort “Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen”.

Windows 7: Ruhezustand aktivieren (“suspend to disc”)

windowsIn der Standardeinstellung von Windows 7 ist der Ruhezustand deaktiviert. Um diesen zu aktivieren, müssen einfach nur die folgenden Schritte durchgeführt werden.

Folgende Klicks machen um zum richtigen Einstellungsfenster zu kommen:
Systemsteuerung -> Energieoptionen -> Energiesparplaneinstellungen ändern -> Erweiterte Energiesparplaneinstellungen ändern

Dort im Fenster unter “Energie sparen” die Einstellung für “Hybriden Standbymodus zulassen” auf “NEIN” stellen.

Ruhezustand – “Blinde” Geduld ist gefragt

Der Ruhezustand unter Windows 7 hat keine grafische Ausgabe mehr, d. h. der Monitor schaltet direkt ab, der Rechner läuft aber noch etwas weiter, bis alle Daten aus dem RAM sauber auf die Festplatte geschrieben wurden. Je nach RAM-Menge und Auslastung der Platte kann das gerne mal ein bisschen dauern. Also bitte nicht gleich verzagen, wenn’s mal wieder länger dauert.

Windows 7: Nun doch keine spezielle Europa-Version – Internet Explorer bleibt drin

windowsBleibt alles anders, oder so. Nun wird es doch keine spezielle Europa-Version von Windows 7 geben. Ursprünglich wurde von der EU festlegt, das Microsoft in Europa eine modifizierte Version des Betriebssystems veröffentlichen muss, welche den Internet Explorer als Browser nicht enthält. Zahlreiche Spekulationen und wilde Gerüchte machten danach im Netz die Runde.

In der neuesten Entscheidung teilt Microsoft nun mit, das weltweit die gleiche Version veröffentlicht wird (inklusive IE), und nach der Installtion ein automatisches Softwareupdate dafür sorgt, dass der PC-Benutzer vor die Wahl des Browsers gestellt wird. Technisch soll das so laufen: Stellt das Softwareupdate fest, dass der Internet Explorer als Standardbrowser auf dem System eingerichtet ist, wird dieser nach dem Start eine Auswahlwahlseite präsentieren, auf welcher unterschiedliche, alternative Browser zur Auswahl stehen, einschliesslich Link zum Download.

Aussehen soll das Ganze so:

windows-7-browser-auswahlAuch wenn das die entgültige Entscheidung sein sollte, wird trotzdem die Veröffentlichung der ISO-Prüfsummen für die europäischen Windows 7-Version ad absurdum geführt, denn diese sind nicht mehr gültig, wenn die Europaversion nun in anderer Form erscheint.