Windows 10 Technical Preview 10049 und OpenVPN-Verbindung: Error: There are no TAP-Windows adapters on this system.

Nach dem Update auf Windows 10 Technical Preview Build 10049 kann keine VPN-Verbindung (z. B. zum Unternehmensnetzwerk) mehr hergestellt werden.

Die VPN-Verbindung wird mit einem Fehler abgebrochen, der im Logfile wie folgt lautet:

There are no TAP-Windows adapters on this system.

Zum Glück gibt es Menschen wie Ásgeir Halldórsson, der relativ schnell die Lösung für das Problem erkannt und mit der Allgemeinheit geteilt hat.

Voraussetzung: In der Systemsteuerung unter Netzwerkadapter ist bereits ein TAP-Adapter vorhanden (aber vermutlich mit einem roten X als fehlerhaft markiert).

Folgendes ist zu tun:

  1. RegEdit öffnen
  2. zum Zweig “HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class” navigieren
  3. rechte Maustaste auf “Class” und “Suchen” auswählen
  4. nach der Zeichenfolge “TAP-Windows Adapter V9″ suchen
  5. unter einem der “{4d36e972-e325-11ce-bfc1-08002be10318}”-Einträge befindet sich im Bereich “0001” (oder andere Nummer, je nach Konfiguration des Systems; bei mir ist es “0004” – siehe Screenshot) der Eintrag für den TAP-Adapter
  6. dort einen REG_SZ-Eintrag mit folgenden Werten erstellen:
    1. ComponentId : tap0901

Nachdem dieser Eintrag vorhanden ist, hat sich die VPN-Verbindung wie gewohnt herstellen lassen.

 

Wenn sich der Admin in den Fuß schießt …

caution_adminEs ist wie jeden Tag, nur meistens klappen selbst die harmlosen Administrationsaufgaben Freitag am Wenigsten. Diese Statistik unterschreibt sicher jeder, der sich in diesem Job austoben darf, oder dies mal getan hat.

Ein Beispiel von 1817:
Auf einer Apollo unter DomainOS mal rasch die Sourcen per nfs gemountet, und weils ja nur für ‘mal eben’ war, das nach /tmp gemountet.
Tage später – die Kisten sind ja alle durchgelaufen – neu gebootet … Alles in /tmp wurde gnadenlos plattgemacht, ob mount oder nicht. Zum Glück gabs eine funktionierende Sicherung.

Ein Beispiel von 7eggert:
Bei einem Kunden habe ich mal eine Geschichte gehört: Es wurden im Serverraum zwei Stromkreise verlegt, einer mit USV, einer ohne. Die USV war ein großer Schrank mit ordentlich viel Gewicht, kein kleines Office-Gerät. Beim nächsten Stromausfall hat sich die USV bewährt: Die Admins hatten immer noch die Möglichkeit, Kaffe zu kochen. Schöner wäre es gewesen, wenn der Elektriker nicht die Stromkreise verwechselt hätte, dann wären die Server weitergelaufen …

Wo Putzfrauen Stecker ziehen, Alarmanlagen täglich zur gleichen Zeit fehl auslösen (wei ein Drucker per Cronjob automatisch Statistiken ausdruckt und im Sichtbereich des Bewegungsmelders steht) und wo es oft Kabel gibt, die kein Ende haben und T-Stecker nicht von Leuten benutzt werden, die wissen was sie tun.

Noch rund 150 weitere dieser Kurzgeschichten aus dem täglichen IT-Leben von Admins gibt’s hier auf heise.de. Das möglicherweise beste und amüsanteste Freitagsthema der letzten Monate, dazu noch real und ungeschminkt.

Link:
alle Beiträge zu diesem Thema gibt’s hier im heise.de-Forum

P.S. auch durch solchen Quatsch passieren die merkwürdigsten Dinge:
kbuttons

Nach einem Jahr Hackintosh: Umstieg auf iMac 24″

Nach guten zwölf Monaten aktivem Basteln und Forschen, rund um Hackintosh, habe ich kürzlich einen Entschluss gefasst: ich kaufe einen iMac.

Angefixt vom Selbstbau-Mac, der in der Praxis leider doch einige Nachteile hat (Apple Software-Updates nicht ohne Vorsicht möglich, Probleme mit einigen Softwareprogrammen, unschöne Slow-Downs und hin und wieder merkwürdiges Hängenbleiben/Festfahren des Systems), werde ich die Szene zwar nicht gänzlich verlassen, aber dennoch zum stressfreien Arbeiten, parallel umsteigen.

Seit etwa 1994 bin ich aktiv mit Hardware/Selbstbau vertraut, habe wochenlange Projekte verfolgt und umgesetzt, teilweise abenteuerliche Systeme gebaut und jede Menge Geld ausgegeben. Es ist ein faszinierendes Hobby und ein wirklich entpannender Zeitvertreib, allerdings stelle ich seit ein paar Jahren immer deutlicher Fest, dass die Zeit fehlt und es immer weniger angenehm ist, ein System auf Grund irgendeines aktuellen Umbaus nicht so nutzen können, wie es gerade nötig wäre. Das hat den Nachteil, das immer öfter unerledige Jobs liegen bleiben, oft wochenlang Programmiervorhaben, Videoschnitt und Layoutaufträge in der Ablage vor sich hindümpeln.

Ich mag Windows durchaus, aber OS X ist mit mittlerweile lieber, darum ist der Schritt zu einem “Fertigrechner” von Apple die logische Konsequenz. Im Garantiefall kümmert sich der Service darum (Ersatzsystem wäre ja für den Übergang vorhanden) und ewige RMA-Selbstabwicklungen entfallen.

Zuletzt sind drei (als neu angebotene Hardware-Artikel) gebraucht und teilweise defekt hier angekommen. Das bremst natürlich die Arbeit, wenn ein System nicht voll funktionstüchtig ist, weil ein Teil fehlt.

Grund für den Neukauf von Dingen war, dass der Reihe nach ein Mainboard, eine Festplatte und eine Grafikkarte in die ewigen Jadggründe verschwunden sind. Im Falle eines Mac können diese Dinge zwar auch kaputt gehen, aber für die Klärung gibts die Garantie. Sollen sich doch andere damit rumschlagen.

Heute habe ich mir den 24″ iMac (2008er) im Geschäft angeschaut und mich verliebt. Bald gibts mehr zu diesem Thema.

Build a Hackintosh: Neue Hardware bringt neue Hoffnung

Ein Unglück kommt selten allein. Nachdem offensichtlich mein Asus P5W-Mainboard defekt zu sein scheint (so ganz sicher ist das nicht, da es momentan im Testsystem locker seine Runden dreht), ist nun zusätzlich die Nvidia 8800GT (hat drei Monate gehalten) sowie die Seagate 500 GB-Festplatte (S-ATA) defekt.

Das Hackintosh-Testsystem hat somit insgesamt nicht wirklich gut abgeschnitten und ist nun in den westentlichen Teilen defekt oder ausgetauscht.

Zur Erinnerung:

Am 25. Oktober 2008 (vor gerade einmal fünf Monaten) entstand dieses System mit

– Asus P5W
– Nvidia 7600GT (am 00.00.08 getauscht  gegen die oben genannte 8800GT)
– 500 GB S-ATA Seagate

Das Mainboard ist wahrscheinlich (nach verschiedenen “Langzeit”tests treten immer mal vereinzelt merkwürdigste Probleme auf) defekt.

Die 7600 GT läuft prima, aber die viel neuere 8800GT geht in wenigen Tagen als Garantiefall zum Händler.

Die Festplatte von Seagate ist zwar vom aktuell um sich schlagenden Firmwarefehler betroffen, allerdings ist dieses Modell hier auf “natürliche Art” gestorben.

Insgesamt habe ich den allgemeinen Glauben an die Hardwarehersteller fast verloren, denn soviele Defekte in so kurzer Zeit sind schon albern. Ob all diese Probleme vielleicht durch ein defektes Mainboard ausgelöst wurden steht leider nicht fest, wohl aber mein Wechsel zum Asus P5K, in dessen Leistung ich letztens anhand eines Gebrauchten bereits rein geschnuppert habe.

Morgen kommt ein Neues und die Hoffnung, dass zukünftig alles besser läuft.

Seagate stellt Firmware-Update für fehlerhafte Festplatten bereit

Wie kürzlich berichtet, gibt es mit so gut wie allen Seagate-Festplattenmodellen technische Schwierigkeiten.

Unter dem Support-Link stehen nun auch aktualisierte Informationen zur Verfügung, welche Festplattenmodelle tatsächlich vom Problem betroffen sind.

Laut Liste sind die Laufwerke ST3500320AS, ST3640330AS, ST3750330AS und ST31000340AS aus der Reihe Barracuda 7200.11 mit der Firmware SD15, SD16, SD17, SD18, SD19 oder AD14 fehlerbehaftet. In diesem Fall empfielt Seagate eine Aktualisierung der Firmware auf Version SD1A.

WICHTIG
Alle anderen Modelle der Reihe Barracuda 7200.11 sollen nur von dem Fehler betroffen sein, wenn sie nicht mit einer “CC- oder LC-Firmware” arbeiten. Ein Firmware-Update hierfür ist noch in Arbeit.

MIRROR
Hier ist ein Mirror der aktuellen Knowledge-Base-Seite von Seagate mit der Software zum Testen und dem Firmware-Update.