Bing.com ist online! Experiment: ab heute 7 Tag kein Google

So schnell geht es. Pünktlich, eigentlich etwas zu früh, am 1. Juni 2009 startete Microsoft seine neue Suchmaschine “Bing.com”. Bing löst nicht nur das Desaster namens “Live.com” ab, sondern macht diesmal sogar einen wirklich stabilien und sauberen Eindruck.

Nach den ersten paar Versuchen und der ersten Sichtung ist Bing.com momentan genauso sympatisch (wenn man nach kurzer Zeit davon sprechen kann), wie es Google damals zum Start 1998 war. Die Suche ist schnell und relativ präzise (bisher in keinem Fall schlechter als Google).

Ab heute werde ich eine Woche lang ausschliesslich Bing anstatt Google benutzen, sowohl beruflich als auch privat. Nur in einem Praxistest kann sich zeigen, wie gut das Bing Ding wirklich ist.

Meine erste Suche:

Bing.com (vorher Kumo.com) – The next big search engine after Google?

Aktuellen Gerüchten zu Folge möchte Microsoft demnächst mit einer neuen Suchmaschine eine Alternative zu Google bieten und macht dafür  80 bis 100 Millionen US-Dollar locker. Für Werbung.

Ich habe eben einen Whois auf Kumo.com und Bing.com bringt jeweils das gleiche Ergebnis:

Registrant:
Domain Administrator
Microsoft Corporation
One Microsoft Way
Redmond WA 98052
US

Na das kann ja, ob des Sommerlochs, spannend werden. Die bereits vor einigen Jahren veröffentlichte “Live.com”-Suche hat ja alles andere als erwähnenswerte Marktanteile von Google abgeknabbert.

Weitere Details und Quelle:
http://www.electronista.com

Google Chrome 2 – Firefox-Profilimport und seine Schwäche!

Mir ist ja bewusst, dass man sensible Passwörter nicht im Browser speichern sollte, aber wieso Firefox auch in der aktuellsten Version diese Dinger noch immer in Plaintext (ohne Schutz) speichert, bleibt ein Rätsel.

Szenario:
– Google Chrome installiert
– Frage “Daten aus Firefox importieren”
– alles, auch gespeicherte Passwörter sind da

Gleicher Test, aber mit gesetztem Masterpasswort in Firefox:
Google Chrome hat alles importiert, aber keine Passwörter (gut!).

Sicherlich ist für ein automatisches Ausfüllen von Formularen der Plaintext unumgänglich, dennoch kann man aber auch dieses für Aussenstehende schwieriger auslesbar machen, in dem man die sensiblen Daten hashed, den zughöriger Schlüssel aber auch parat hat. Klingt wieder genauso unsicher, macht aber dann Sinn, wenn der Schlüssel auf Basis einer Zufalls-ID, dem Betriebsystem/Uhrzeit/irgendwelcher Profildaten des Benutzes am System/etc. erzeugt wurde.

Was man dann natürlich nicht machen darf (als Hersteller des Browsers) ist, die Funktion offen zu legen, wie der Hash erzeugt wurde bzw. wie genau er anzuwenden ist. Auch die Stelle, an der man den Hash findet sollte “geheim” bleiben. Es gibt zahlreiche Stellen, an denen man solche Dinge gut verstecken kann. Nichts spricht gegen ein Reinkompilieren (während der Installation) des Hashes in eine Datei des Browserpaketes.

Generell macht sich über sowas aber keiner Gedanken. Das höchste ist ja schon, wie man Maleware, selbst vom Browser, besser erkennen lassen kann. Schade, irgendwie.

Der Google-Fehler: Diese Website kann Ihren Computer beschädigen. [Update 2]

Da haben sich die Mannen von Google selbst ein Ei gelegt. Mit einer neuen “Schutzfunktion” sorgte die Suchmaschine am Samstag dafür, dass kein Benutzer (zumindest im deutschsprachigen Raum, Daten aus anderen Breiten liegen nicht vor) seine gewünschten Suchergebnisse aufrufen konnte.

Jeder gefundene Link begrüßte mit einem freundlichen “Diese Website kann Ihren Computer beschädigen.”.

Nach Klick auf den jeweiligen Link landete man auf einer speziellen Seite, die einen darüber informierte, in welcher Gefahr (zumindest rein theoretisch) man sich befindet. Die gewünschte Zielseite konnte man nur dadurch erreichen, indem man den jeweiligen Link per Hand im Browser aufrief.

Ein Fehler, der wohl viele Menschen in die Arme der Yahoo-Suche, MS Live-Search und anderer Suchmaschinen trieb. Bravo Google.

Update:
Inzwischen ist der Fehler behoben.

Update 2:
Google hat mittlerweile offiziell reagiert. Man habe versehentlich “/” in die Filterliste aufgenommen. Der “Slash” ist gleichbedeutend für “alle Internetseiten”, was erklärt, warum jedes einzelne Suchergebnis betroffen war. Ein menschlicher Fehler, der eine Lawine auslöste.

Weitere Berichte zum Thema:
http://www.seokratie.de/08615/diese-website-kann…
http://www.seodeluxe.de/index.php/google-suche/diese-website…
www.heise.de – Google-warnt-bei-allen-Suchtreffern-vor-Malware

Googles Picasa jetzt auch für OS X

Holger von OS X Freeware hat vor ein paar Stunden seinen Ersteindruck zum Fotoverwaltungsprogramm Picasa von Google veröffentlicht. Seine Aussagen spiegeln meine Erfahrung ziemlich gut wieder, aus diesem Grund sei hier nun direkt auf seinen Artikel zum Thema verlinkt. Danke für’s auf den Punkt bringen! :-)

Link:
OS X Freeware – Googles mächtiger Fotomanager nun auch für OS X