Nach einem Jahr Hackintosh: Umstieg auf iMac 24″

Nach guten zwölf Monaten aktivem Basteln und Forschen, rund um Hackintosh, habe ich kürzlich einen Entschluss gefasst: ich kaufe einen iMac.

Angefixt vom Selbstbau-Mac, der in der Praxis leider doch einige Nachteile hat (Apple Software-Updates nicht ohne Vorsicht möglich, Probleme mit einigen Softwareprogrammen, unschöne Slow-Downs und hin und wieder merkwürdiges Hängenbleiben/Festfahren des Systems), werde ich die Szene zwar nicht gänzlich verlassen, aber dennoch zum stressfreien Arbeiten, parallel umsteigen.

Seit etwa 1994 bin ich aktiv mit Hardware/Selbstbau vertraut, habe wochenlange Projekte verfolgt und umgesetzt, teilweise abenteuerliche Systeme gebaut und jede Menge Geld ausgegeben. Es ist ein faszinierendes Hobby und ein wirklich entpannender Zeitvertreib, allerdings stelle ich seit ein paar Jahren immer deutlicher Fest, dass die Zeit fehlt und es immer weniger angenehm ist, ein System auf Grund irgendeines aktuellen Umbaus nicht so nutzen können, wie es gerade nötig wäre. Das hat den Nachteil, das immer öfter unerledige Jobs liegen bleiben, oft wochenlang Programmiervorhaben, Videoschnitt und Layoutaufträge in der Ablage vor sich hindümpeln.

Ich mag Windows durchaus, aber OS X ist mit mittlerweile lieber, darum ist der Schritt zu einem “Fertigrechner” von Apple die logische Konsequenz. Im Garantiefall kümmert sich der Service darum (Ersatzsystem wäre ja für den Übergang vorhanden) und ewige RMA-Selbstabwicklungen entfallen.

Zuletzt sind drei (als neu angebotene Hardware-Artikel) gebraucht und teilweise defekt hier angekommen. Das bremst natürlich die Arbeit, wenn ein System nicht voll funktionstüchtig ist, weil ein Teil fehlt.

Grund für den Neukauf von Dingen war, dass der Reihe nach ein Mainboard, eine Festplatte und eine Grafikkarte in die ewigen Jadggründe verschwunden sind. Im Falle eines Mac können diese Dinge zwar auch kaputt gehen, aber für die Klärung gibts die Garantie. Sollen sich doch andere damit rumschlagen.

Heute habe ich mir den 24″ iMac (2008er) im Geschäft angeschaut und mich verliebt. Bald gibts mehr zu diesem Thema.

Der Google-Fehler: Diese Website kann Ihren Computer beschädigen. [Update 2]

Da haben sich die Mannen von Google selbst ein Ei gelegt. Mit einer neuen “Schutzfunktion” sorgte die Suchmaschine am Samstag dafür, dass kein Benutzer (zumindest im deutschsprachigen Raum, Daten aus anderen Breiten liegen nicht vor) seine gewünschten Suchergebnisse aufrufen konnte.

Jeder gefundene Link begrüßte mit einem freundlichen “Diese Website kann Ihren Computer beschädigen.”.

Nach Klick auf den jeweiligen Link landete man auf einer speziellen Seite, die einen darüber informierte, in welcher Gefahr (zumindest rein theoretisch) man sich befindet. Die gewünschte Zielseite konnte man nur dadurch erreichen, indem man den jeweiligen Link per Hand im Browser aufrief.

Ein Fehler, der wohl viele Menschen in die Arme der Yahoo-Suche, MS Live-Search und anderer Suchmaschinen trieb. Bravo Google.

Update:
Inzwischen ist der Fehler behoben.

Update 2:
Google hat mittlerweile offiziell reagiert. Man habe versehentlich “/” in die Filterliste aufgenommen. Der “Slash” ist gleichbedeutend für “alle Internetseiten”, was erklärt, warum jedes einzelne Suchergebnis betroffen war. Ein menschlicher Fehler, der eine Lawine auslöste.

Weitere Berichte zum Thema:
http://www.seokratie.de/08615/diese-website-kann…
http://www.seodeluxe.de/index.php/google-suche/diese-website…
www.heise.de – Google-warnt-bei-allen-Suchtreffern-vor-Malware

Fast alle Seagate-Festplatten fehlerhaft – Details und Hilfe hier

Seit einigen Wochen verbreiten sich Diskussionen und wütende Kommentare im Internet wie ein Lauffeuer. Ursache ist, dass Benutzer nach dem Start ihrer Computer nicht mehr auf ihre Festplatten zugreifen können.

Ursache:
So gut wie alle Festplatten-Modelreihen von Seagate können möglicherweise ab Werk mit einer fehlerhaften Firmware ausgestattet worden sein.

Problem:
Nach dem Start des Rechners sind betroffene Festplatten nicht mehr ansprechbar, d. h. für den Moment unbenutzbar. Der Zeitpunkt des Ausfalls ist nicht vorherzusagen, es kann jederzeit passieren. Ob man eine Platte in Benutzung hat, die betroffen ist, kann man nahezu eindeutig herausfinden.

Seagate hat Gestern auf die Problematik reagiert und Testprogramme zum Download bereitgestellt, mit denen man, anhand der Seriennummer der Festplatte, prüfen kann, ob diese vom Fehler betroffen ist.

Update (18.01.2009 21:45):

In Kürze werden Updates für die Festplatten in Form von Disc-Images bei Seagate zum Download verfügbar sein. Diese Images (in der Regel .iso-Dateien) brennt man auf CD und bootet den betroffenen PC damit. Die Firmware der Festplatten wird dann automatisch aktualisiert. Datenverlust soll laut Seagate nicht eintreten, bedauerlicherweise ist man aber im Fall der Fälle nicht sicher, denn vor dem Firmware-Update ist ein Backup der Daten, mangels Zugriff, ja leider nicht möglich.

Folgende Modelreihen können betroffen sein:

Barracuda 7200.11-Serie
ST31000340AS
ST31000640AS
ST3750330AS
ST3750630AS
ST3640330AS
ST3640630AS
ST3500320AS
ST3500620AS
ST3500820AS
ST31500341AS
ST31000333AS
ST3640323AS
ST3640623AS
ST3320613AS
ST3320813AS
ST3160813AS

Barracuda ES.2 SATA-Serie
ST31000340NS
ST3750330NS
ST3500320NS
ST3250310NS

DiamondMax 22-Serie
STM31000340AS
STM31000640AS
STM3750330AS
STM3750630AS
STM3500320AS
STM3500620AS
STM3500820AS
STM31000334AS
STM3320614AS
STM3160813AS

Links:
Erklärung von Seagate
Download der Testsoftware und Online-Prüftool

“Modellbezeichnung, Seriennummer und Firmware-Version prüft Seagate nach einer E-Mail mit diesen Angaben an discsupport@seagate.com. Das Unternehmen verspricht jetzt eine zügige Antwort auf solche Anfragen, in den vergangenen Wochen war das laut den Berichten in den Foren nicht der Fall. Ist eine neue Firmware nötig, soll sie der Kunde per E-Mail erhalten.” (Zitat Golem.de)

Wir werden weiter berichten.

Drucker am Mac unter Windows XP nutzen (Netzwerkfreigabe)

Das Problem: Von Windows auf den Mac drucken.

Ausgangssituation

– Rechner mit Mac OS X (10.5.2)
– am Mac ist ein Drucker Canon i560 über USB angeschlossen
– im Heimnetzwerk gibt es einen weiteren PC (mit Windows XP), dieser soll den Drucker auch nutzen

Vorhaben

– den Drucker am Mac unter Windows benutzen (per Druckerfreigabe)

Das muss man am Mac tun:

– OS X: Systemeinstellungen -> Drucken & Faxen -> “Diesen Drucker gemeinsam nutzen” aktivieren
– OS X: Systemeinstellungen -> Sharing -> Prüfen ob “Printer-Sharing” aktiv ist (und der gewünschte Drucker gewählt)
– OS X: Systemeinstellungen -> Sicherheit -> Firewall -> Printer-Sharing freigeben

Unter OS X im Browser die Adresse http://127.0.0.1:631/ aufrufen. Diese sollte die CUPS-Startseite anzeigen. Ein Blick unter “Verwaltung” -> “Drucker verwalten” sollte den installierten Drucker anzeigen.

Nun klickt man auf “Verwaltung” -> “Drucker hinzufügen”. In das erscheinende Formular trägt man einen beliebigen Name für den neuen Drucker ein (maximal 8 Zeichen lang, keine Leerzeichen!) – ich habe “canon” eingegeben.

In das Feld “Ort” trägt man den Name des Mac ein (findet man unter Systemeinstellungen ->Sharing (“Gerätename”). Einfach per Copy/Paste einfügen.

In das Feld “Beschreibung” irgend etwas beliebiges Eintragen. Das war es am Mac.

Das muss man unter Windows tun:

In der Systemsterung “Drucker/Faxgeräte” auswählen und einen “Neuen Drucker einrichten”. Im folgenden Dialog den Punkt “Netzwerkdrucker” wählen, im nächsten Dialog “Drucker im Internet oder Heimnetzwerk” wählen (das Feld vor dem “URL:” steht). In das Feld “URL:” nun die Adresse vom Mac eintragen:

http://[gerätename].local:631/printers/[druckername]

Hinweis: [gerätename] ist der Name des Mac (siehe oben); [druckername] ist der zuvor am Mac eingegebene Druckername.

Auf Weiter klicken, Windows sollte keinen Fehler ausgeben, sondern den Drucker erkannt haben und nun nach dem Treiber fragen. Sollte der Treiber noch nicht installiert sein, einfach die Installations-CD einlegen und die .inf-Datei wählen.

Windows wird nun einige Dateien kopieren, möglicherweise eine “Dieser Treiber ist nicht digital signiert”-Meldung ausgeben (diese Bestätigen, nicht Abbrechen!). Kurz darauf kommt die Frage, ob der Drucker als Standarddrucker eingerichtet werden soll. Das wars!

Von Windows aus nun einen Testdruck machen, dies sollte – wie hier bei uns – problemlos funktionieren.

Build a Hackintosh – Mainboard gefunden (Asus P5W DH Deluxe)

Ich habe mich – nach reichlichem Belesen – für ein Mainboard entschieden.

Nachdem bereits vor einigen Tagen die Wahl der CPU gefallen ist (Intel Core2 Quad Q6600), steht nun fest, dass dieses heiße Teil seinen Dienst auf einem Asus P5W DH Deluxe verrichten darf.

Das Board bietet für das geplante Vorhaben die beste Grundlage, da die verbaute Hardware nahezu natlos von OSX erkannt wird.

Absolutes No-Go als Mainboard für einen Hackintosh ist übrigens das Asus P5B. Bei diesem sind so gut wie alle wichtigen Resourcen nicht, bzw. nur nach extrem großer Frickelarbeit zum Laufen zu bekommen (kein Sound, kein LAN, …).

In den nächsten Tagen geht es weiter, bleibt gespannt, was das schicke Chieftec 601 metalicgrün unter meinem Schreibtisch demnächst einverleibt bekommt.