Islamistische Gruppierungen und iranisches Mullah-Regime begrüßen die Wahl Obamas

Ein Bericht von Dr. Abdel Mottaleb El Husseini (handelsblatt.de)

“Die USA galten bisher im Jargon der Islamisten, vor allem des iranischen Mullah-Regimes, als “Aschaitan Alakbar”, der “große Satan”. Damit verleihen sie der politischen Auseinandersetzung mit den Amerikanern einen ewigen, unversöhnlichen und religiösen Charakter.
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Barak Obama und John McCain – Aus Sicht eines Deutschen

Politische Verdrossenheit in Deutschland im Gegensatz zum allgemeinen politischen Wollen in den USA, gerade bei den jüngeren Menschen.

Die Frage, warum Obama erfolgreich ist, in 22 Monaten von Null auf Eins schoß, bleibt unbeantwortet. Ist Barak Obama erfolgreich, weil er jung ist, weil er dynamisch ist, schwarz ist oder weil er – einfach gesagt – nicht Bush ist?

Man sollte durchaus Differenzieren, wenn man sich in diesen Tag zu einer Seite bekennt. Barak Obama, der es geschickt geschafft hat, Nichtwähler und jüngere Menschen für sich zu gewinnen. Das Internet spielte in seinem Wahlkampf eine große, wenn nicht die entscheidendste Rolle. John McCain, 1973 aus vietnamesischer Gefangenschaft entlassen, 1911 geboren, eine ehrliche Haut, hat es in den letzten zweihundert Tagen schwer gehabt, wenn man den Medien, vorallem den deutschen, glaubt.

Beide Kandidaten könnten die größte Nation der Erde sicher führen, außer Frage. McCain hat aussenpolitisch gute Erfahrung, gute Berater, ein ziemlich wichtiger Punkt. Denn wenn die Wahlnacht vorbei ist, die Euphorie und der Kater Realität sind, wird sich zeigen, wie gut ein möglicher Gewinner namens Barak Obama mit diesen Themen haushalten kann.

Ich möchte kein Amerikaner sein – ich bin schnell durch Emotionales beeinflusst – könnte nicht sicher sagen, welcher der beiden Kandidaten der Bessere ist. Mit Bestimmtheit kann ich sagen, das ich mit Punkten der Bushregierung nicht überein komme und kam, daher wäre möglicherweise Obama der Empfänger meines Kreuzes. Klammert man Details, auch Medien, Autoren und Regiseure der letzten zehn, zwölf, vielleicht 15 Jahre aus, stellt man fest, das nicht alles was aus dem republikanischen Lager kommt, schlecht ist, nur weil es eben republikanischen (politischen) Ursprung hat.

Politik wird nicht von einer einzelnen Person gemacht, zumindest kann ein Barak Obama aber dafür sorgen, das sich die Grundstimmung wandelt. Etwas erschreckend, wenn man sich überlegt, wie die Flagge, das amerikanischste Symbol überhaupt, in den 90er Jahren weltweit mit Stolz getragen wurde, oftmals unbewußt, aber die Mode wusste es zu platzieren. Das selbe Zeichen ist im letzten Jahrzehnt fast gänzlich von der Bildfläche verschwunden.

Menschen sind emotional beeinflussbar, soviel ist sicher, aber zuviel Auf und Ab … wie gut kann das gehen?

P.S. Thema: “Bradley”-Effekt. Neuzeitlich wird auch vom “umgekehrten Bradley-Effekt” gesprochen. Jeder ist selbst angehalten, sich zu diesem Thema zu informieren.

US-Wahl 2008: Die technische Berichterstattung

Ich habe mal ein paar Links gesammelt. Verschiedene Nachrichtenagenturen haben auch in diesem Jahr wieder aktuelle Flash-Animationen am Start, in denen man jederzeit den (Live)-Stand der Ergebnisse – pro Staat – sehen kann. Nettes Spielzeug.

Links:

Yahoo News – interaktive US-Karte
MSN.com – “Map Room”
N-TV.de Interaktive Wahlkarte