[Build a Hackintosh] Tipp: Dual-Boot – OS X und Vista/XP und Linux

Heute Morgen passierte mir der Fall, der so viele von euch auch plagt: Wie richtet man einen PC mit mehreren Betriebssystemen ein, wenn ein bestimmtes Windows bereits installiert ist.

Dieser Tip benötigt:
– Windows XP/Vista-Installationsmedium
– Ubuntu-Live-CD
– OS X Distri deiner Wahl (abhängig von deinem PC-System)

Ausgangssituation:

– Rechner mit einer Festplatte (2 Partitionen)
– XP installiert (Partition 1)
– später auf zweite Partition Vista installiert (Partition 2)
– Bootloader von Vista (“Vista starten”, “vorherige Windowsversion starten”)

Problem:
OS X soll zusätzlich installiert werden, und zwar auf die XP-Partition.

Ich habe mit einer der üblichen OS X-Distris gebootet und das System auf die XP-Partition installiert. Im Anschluss daran bootete weder OS X noch Vista, da der ursprüngliche Bootloader (Partition 1) zwar gekillt wurde, aber der Darwin-Bootloader nicht sauber geschrieben wurde.

Lösung:
– mit einer Ubuntu-CD booten und die Vista-Partition (2) im Partitionsmanager auf aktiv setzen.
– mit der Vista-Installations-DVD booten und den Bootloader wieder herstellen (Reparaturoptionen!)
– Vista booten
– EasyBCD installieren (Download Freeware: http://neosmart.net/dl.php?id=1)
– EasyBCD starten und unter “Add Entries” einen weiteren Eintrag hinzufügen (Vista sollte schon dort stehen)

Hinweis: Es gibt diverse Tutorials im Netz, mit genau diesem Tool. Ich musste heute einfach nur einen zusätzlichen Eintrag für “Apple OS X” machen, nicht einmal die zugehörige Partition wählen, und es lief.

– im Programm oben auf “Save” klicken und den neu gemachten Eintrag damit ins Bootmenü speichern
– zum Test den Rechner neu starten

Es sollte nun im Bootmenü “Vista” (oder XP) sowie ein OS X zur Auswahl zur Verfügung stehen. Wenn man hier das OS X wählt, sollte nach einem Tastendruck auf ENTER der gewohnte Darwin-Bootloader erscheinen. In diesem dann einfach die Partition wählen, auf der OS X installiert wurde, und das System sollte starten. In meinem Fall lief der Ganze Vorgang genau so ab. Ich bin nun in der Lage OS X und Vista zu booten, beide Systeme stehen zur Verfügung.

Die 3 wichtigsten Tools für Mac OS X-Benutzer

Es geht um Systemsicherheit und Backups. Hier sind die drei (meiner Meinung nach)
wichtigsten Tools, die auf keinem OS X-System fehlen sollten.

Inhalt:

1. SuperDuper! (Die bessere Alternative zu Time Machine) – 27,95 USD (etwa 20,- Euro)
2. SMARTReporter (warnt vor Festplattenfehlern, bevor Sie passieren) – kostenlos
3. OnyX (säubert und repariert die Systemdateien/-struktur ) – kostenlos

SuperDuper!

Der einzige Vorteil von Time Machine ist, dass es gratis bei Leopard (OS 10.5) dabei ist. In der Praxis bewährt sich das Konzept nicht, ausser das die Optik OK ist. Ich habe bereits erlebt, dass sich Time Machine Backup-Dateien nicht mehr öffnen liesen. Ausserdem ist mir schleierhaft, wie ich, wenn das System mal unbrauchbar geworden ist, auf normalem Wege (ohne ein anderes/neu installiertes OS X) wieder an die Daten kommen soll.

Beste Alternative: SuperDuper! Das Tool erstellt, von einem bestimmten Laufwerk eine exakte 1:1 Kopie auf einen anderen Datenträger. Dabei hat man mehrere Möglichkeiten. Ich nutze den Weg des “Smart Update”, das bedeutet, dass meine Backupfestplatte bei jedem Backup auf den exakt selben Stand gebracht wird, in der sich meine Systemplatte befindet. Bedeutet praktisch, dass nur diese Sachen kopiert werden, die auf der Systemplatte tatsächlich verändert wurden/neu hinzukamen. Dateien, die auf der Systemfestplatte nicht mehr vorhanden sind, werden, sollten Sie auf dem Backuplaufwerk noch da sein (da sie im vorherigen Backup mit kopiert wurden) nun dort ebenfalls gelöscht, um das Backup auf den exakt gleichen Stand wie das Originallaufwerk zu bringen.
Dies ist natürlich nur eine Option unter vielen, selbstverständlich kann man alles sichern, was man möchte und auch dauerhaft behalten.

Die Bedienung von SuperDuper! ist sehr einfach. Man wählt die zu sichernde Festplatte und dazu die Festplatte, auf die gesichert werden soll, stellt die Art des Backups ein und klickt auf Start.
Es gibt auch eine “Schedule”-Funktion, sprich, eine automatische Backupfunktion. Man kann Stunden- oder Tage-genau einstellen, wann das Backup von selbst loslegen soll.

Links:
Screenshots vom Programm
Download und weitere Informationen

SMARTReporter

Seit einigen Jahren sind Festplatten mit dem S.M.A.R.T.-“System” ausgestattet (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology). Das bedeutet, dass sich die Festplatten ständig selbst überwachen und jede Unstimmigkeit oder Auffälligkeit, die die Strukur und Datensicherheit gefährden könnte, melden. Hat man kein Tool, welches diesen S.M.A.R.T.-Status prüft (in der Regel passiert dies mindestens einmal beim Booten des Rechners), so erfährt man möglicherweise nichts von bevorstehenden Problemen.
Als ich vor ein paar Jahren für eine bekannte Computer-Handelskette gearbeitet habe (inklusive Werkstatt), kam es hin und wieder vor, dass Kunden über nicht selbstverschuldeten Datenverlust klagten, weil ihre Festplatten, altersbedingt, Defekte aufwiesen, die zu teilweisem oder (im härtesten Fall) totalem “Vergessen” der darauf gespeicherten Daten führten.

Ein Tool, welches selbstständig den S.M.A.R.T.-Status von Festplatten überwacht und Unstimmigkeiten meldet, hätte diese Menschen möglicherweise dafür sensibel und aufmerksam gemacht, dass etwas Negatives bevorstehen könnte.

Für Max OS X gibt es so ein Tool. Es heißt SMARTReporter.

Links:
Screenshots zum Programm
Download und weitere Informationen

OnyX

-Text folgt-

Links:
Screenshots zu OnyX
Download und weitere Informationen

iStat menus – erweiterter Kalender in der Menüleiste von OSX

Nach dem Umstieg von Windows zu OSX hat mich gestört, dass es – beim Klick auf die Uhrzeit in der oberen Menüleiste – nur das aktuelle Datum angezeigt hat, aber nicht viel mehr. Ich vermisste dort einen Kalender mit Wochen-, Monat- und Jahresangabe (wenn möglich auch zum Durchklicken um frühere/spätere Zeitpunkte angezeigt zu bekommen.

Dies alles geht nun auch mit Tiger/Leopard. Möglich macht dass das geniale Tool “iStat menus” von iSlayer.com.

Die Nutzung als reinen Uhrzeit/Kalenderersatz (klickt auf das Foto oben, um ein Livebild zu sehen) wird dem Ding als Beschreibung eigentlich nicht gerecht, denn es gibt noch eine Menge weiterer Informationen, die ihr euch von dem Programm (in der Menüleiste) anzeigen lassen könnt, um diese immer im Blick zu haben.

Folgende Sachen lassen sich anzeigen:

– CPU-Auslastung) in 7 verschiedenen Anzeigenmodi
– RAM-Auslastung (frei/belegt) (4 verschiedene Anzeigemodi)
– Festplattenauslastung (4 Anzeigemodi)
– Netzwerkauslastung
– Lüfterstatus (CPU/HDD und sonstige)
– Temperaturen (z. B. CPU)
– Bluetooth-Status und/oder zusätzlich Batteriestand von kabellosen Mäusen/Tastaturen
– Datum/Uhrzeit in vielen verschiedenen Darstellungsformen

Vorteil zu iStat pro für’s Dashboard: man hat die Informationen direkt im Blick

Schlagt jetzt zu und holt euch dieses nützliche Extra für euer System. Nach der Installation gibts in den “Systemeinstellungen” unter “Sonstiges” einen eigenen Eintrag für iStats menus.