Build a Hackintosh: Neue Hardware bringt neue Hoffnung

Ein Unglück kommt selten allein. Nachdem offensichtlich mein Asus P5W-Mainboard defekt zu sein scheint (so ganz sicher ist das nicht, da es momentan im Testsystem locker seine Runden dreht), ist nun zusätzlich die Nvidia 8800GT (hat drei Monate gehalten) sowie die Seagate 500 GB-Festplatte (S-ATA) defekt.

Das Hackintosh-Testsystem hat somit insgesamt nicht wirklich gut abgeschnitten und ist nun in den westentlichen Teilen defekt oder ausgetauscht.

Zur Erinnerung:

Am 25. Oktober 2008 (vor gerade einmal fünf Monaten) entstand dieses System mit

– Asus P5W
– Nvidia 7600GT (am 00.00.08 getauscht  gegen die oben genannte 8800GT)
– 500 GB S-ATA Seagate

Das Mainboard ist wahrscheinlich (nach verschiedenen “Langzeit”tests treten immer mal vereinzelt merkwürdigste Probleme auf) defekt.

Die 7600 GT läuft prima, aber die viel neuere 8800GT geht in wenigen Tagen als Garantiefall zum Händler.

Die Festplatte von Seagate ist zwar vom aktuell um sich schlagenden Firmwarefehler betroffen, allerdings ist dieses Modell hier auf “natürliche Art” gestorben.

Insgesamt habe ich den allgemeinen Glauben an die Hardwarehersteller fast verloren, denn soviele Defekte in so kurzer Zeit sind schon albern. Ob all diese Probleme vielleicht durch ein defektes Mainboard ausgelöst wurden steht leider nicht fest, wohl aber mein Wechsel zum Asus P5K, in dessen Leistung ich letztens anhand eines Gebrauchten bereits rein geschnuppert habe.

Morgen kommt ein Neues und die Hoffnung, dass zukünftig alles besser läuft.

Build a Hackintosh: Asus P5W gestorben :-(

Seit etwa vier Wochen gibt es ein Problem mit dem Mainboard. Zuerst wurden keinen IDE-Geräte mehr erkannt bzw. bootete das Board nicht mehr, wenn IDE-Geräte angeschlossen waren.

Ein BIOS-Reset schaffe kurzzeitig Abhilfe. Beim Wiederanschließen von IDE-Geräten (Festplatten, DVD-Brenner) begann das Ganze von vorn.

Ich habe meinen DVD-Brenner gegen ein S-ATA-Modell getauscht (kosten ja nicht mehr die Welt) und gänzlich auf IDE-Platten verzichtet, dafür nur noch die primäre S-ATA drin gelassen.

Seit gestern bootet nun der Rechner abermals nicht mehr. Angeschlossene S-ATA-Geräte machen massive Probleme (wurden getestet und sind ok). Eine gestern neu gekaufte (zusätzliche) S-ATA-Platte wurde bisher nur einmal erkannt, seitdem tut sich beim Booten nichts mehr.

Derzeit ist es nur noch ein einziger S-ATA-Anschluss nach einem BIOS-Reset (Batterie raus und rein) und ganzen 15 Bootversuchen läuft. Solange ich das System nur in den “Ruhezustand” versetze, startet es beim nächsten Anschalten wieder brav, weil er nicht den kompletten Bootvorgang durchlaufen muss.

Morgen werde ich eine RMA-Abwicklung bei ASUS starten und hoffen, die haben noch ein P5W zum Austauschen da.

Sollte kein P5W mehr aufzutreiben sein, wird sehr bald ein neues Board in den Rechner kommen. Alle Erfahrungen, BIOS-Settings usw. werden selbstverständlich hier veröffentlicht.

Build a Hackintosh: Hardwareprobleme mit dem ASUS P5W

An die Experten: Bitte schaut am Ende dieses Beitrags auf meine beiden Fragen, vielleicht hat irgendjemand eine Lösung. Danke!

Nachdem der Bau des Hackintosh und einige Kinderkrankheiten (_CFGetHostUUIDString) beseitigt wurden, gab es in den vergangenen Wochen eigentlich nichts zu meckern. Die neue Grafikkarte (GeForce 8800GT) hat die Kiste auch problemlos geschluckt.

Ich arbeite generell nur noch mit S-ATA. Alternative Betriebssysteme sind allerdings auf einer älteren IDE-Platte noch im Rechner vorhanden, manchmal muss man eben doch Switchen.

Vor ein paar Tagen begann das System damit, Ärger zu verbreiten. Eine angeschlossene IDE-Festplatte (mit Windows XP) wurde zuerst unter OS X und innerhalb einiger Stunden auch nicht mehr vom Rechner selbst erkannt. Ich schob es auf einen gewöhnlichen Hardwareausfall (die Platte ist einige Jahre alt und es gibt bereits eine defekte, der selben Charge).

Ich schloß eine andere Festplatte an, um Windows neu zu installieren. Erstaunlicherweise wurde eben diese Platte mit den selben Syntomen vom System ignoriert (Bezeichnung der Platte im BIOS wird nicht korrekt, sondern in Form von Sonderzeichen und ähnlichem dargestellt).

Die Vermutung, dass die erste Platte garnicht kaputt ist, bestätigte sich unmittelbar in verschiedenen Tests.

Als Fehlerursache konnte das Mainboard Asus P5W ausfindig gemacht werden, und dessen IDE-Anschluss, an dem neben der Platte, auch ein DVD-Brenner hängt. Im Nachhinein könnte das auch die Ursache für eine Reihe von fehlerhaft gebrannten DVDs sein. Ich sage deshalb “könnte”, weil die Geschichte noch nicht vollständig abgeschlossen ist.

Nach dem Entfernen aller IDE-Laufwerke bootete das gesamte System nicht mehr. Es blieb direkt beim Einschaltbild des PC (ASUS-Logo-Screen mit BIOS-Hinweis) stehen, und wollte sich aus diesem Zustand auch eine Weile nicht erholen.

Ein BIOS-Reset sorgte für Aufatmen, denn danach startete die Kiste wieder durch. Nachdem alle nötigen Einstellungen im BIOS wieder getätigt waren, lief das System wieder sauber.


Aktueller Stand:

Alle IDE-Laufwerke aus dem System entfernt. Ich habe für rund 20 Euro einen S-ATA-DVD-Brenner von LG bestellt, welcher bereits heute versendet wurde. Mehr als beobachten lässt sich das Problem des Rechners derzeit nicht, denn seit dem Entfernen der IDE-Geräte gibt es technisch keine Einschränkungen mehr.

Problemansatz:
Aktuelle Mainboards sind zwar durchaus in der Lage, S-ATA und IDE parallel zu betreiben, allerdings könnte der eingestellt AHCI-Modus für IDE-Festplatten ein Problem darstellen. Ich habe derzeit keine Details zu dieser Vermutung (von einem Kollegen) greifbar, bin aber für Hinweise dankbar.
Gegenfrage ist aber sofort: Das System lief einige Monate prima mit S-ATA und IDE parallel, wieso sollte von Heute auf Morgen die AHCI-Einstellung ein Problem auslösen?

RAM ist nicht mehr komplett nutzbar
Das BIOS zeigt seit dem Reset noch immer sauber 4 GB RAM an, weist allerdings etwa 1 GB davon als nicht verfügbar aus, und stellt etwa 3,2 GB als frei nutzbar dar. Ziemlich genau die Menge, die man in 32-bit-Systemen addressieren kann. Unter OS X sind neuerdings auch nur noch 3 GB verfügbar. Hat irgendjemand eine Ahnung, wie die passiert sein könnte?

Build a Hackintosh: Overclocking-Ergebnisse

Der Test fand mit meinem vor einer Weile gebauten System statt.
Alle Ergebnisse wurden mit dem originalen Boxed-Kühler der Intel Core2 Quad Q6600 2.40GHz erzielt.

Geekbench-Wert mit CPU-[Auto]-Settings im BIOS: 4561 (FSB 266)

Geekbench-Werte mit manuellen Einstellungen für die CPU im Bios:

– CPU-FSB 300 (2.70 GHz): 4917
– CPU-FSB 333 (3.00 GHz): bootet nicht
– CPU-FSB 300 und RAM ???: 5240
– CPU-FSB 330 (2.98 GHz): bootet bis zum Desktop, friert dann ein
– CPU-FSB 325 (2.9? GHz): bootet, Geekbench startet und System friert ein
– CPU-FSB 315 (2.83 GHz) und RAM 840: 5487
– CPU-FSB 315 (2.83 GHz) und RAM 945: 5494

Build a Hackintosh: RELOADED! Virtualization Mode, BIOS-Update und Lesefehler

Die Geschichte des Force73.de/Geekbench.de-Hackintosh muss völlig neu möglicherweise neu geschrieben werden.

Ganz so dramatisch ist es zwar nicht, aber dennoch hat sich eine kleine Feinheit bedeutend verändert. Das Mainboard, welches im System läuft ist kein Asus P5W DH Deluxe, sondern nur ein P5W! Ein kleiner Unterschied, vorallem dann, wenn man – wie ich – zuerst garnicht weiß, dass es zwei Versionen gibt.

Bisher die einzigen gefundenen Unterschiede der beiden Versionen: Das DH Deluxe hat Wifi, das “normale” P5W nicht. Da ich kein Wifi benötige, ist mir dieser Unterschied nicht aufgefallen. Zweites Merkmal … ziemlich bedeutend: die Bios-Versionen sind unterschiedlich und gegenseitig nicht kompatibel.

Auf Grund der Tatsache, das Asus aber relativ zeitgleich (August 2008) ein BIOS-Update für beide Boards gebracht hat, ist der Unterschied der Beiden eher gering, wenn nicht sogar bedeutungslos.

Ich habe eben die Hardcore-Variante gewählt, und die Out-of-the-Box-Software von Asus (“ASUS UPDATER”) unter Windows XP benutzt, um das Bios auf die aktuelle Version 0404 zu bringen.

Nach dem Update mussten die üblichen BIOS-Settings wieder hergestellt werden, nach etwa zwei Minuten des Einstellens bootete OS X sauber und problemlos wie zuvor.

Virtualization Mode

Die größte Hoffnung ruht aber nun auf dem “Virtualization Mode”, welches u. a. Parallels Desktop 4 (heute erschienen!) zwingend voraussetzt. Parallels (vor zwei Stunden installierte ich die 14-Tage-Testversion der Version 4.0) weigert sich derzeit noch, die angelegte virtuelle Maschine zu starten, auf Grund der Tatsache, dass der sogenannte “virtualization mode” nicht aktiv sei.

Mit dem aktuellen BIOS-Update (0404) für das Asus P5W (UPDATE: Für das P5W DH Deluxe sollte man mindestens die Bios-Version 2704, vielleicht auch die vorherige 2602 haben, um diese Einstellung nutzen zu können – mir fehlt leider die Info, seit wann dies für das DH Deluxe verfügbar ist) ist diese Einstellung erst seit etwa zwanzig Minuten in meinem System vorhanden, OS X ist leider so nachtragend, und hat es nicht gerne, wenn man nach der Installation bestimmte Einstellungen am BIOS verändert, von daher schiebe ich das noch immer andauernde Problem mit Parallels (trotz aktiviertem “VM-Mode” im BIOS) darauf.

Ich bin derzeit guter Dinge, dass nach einer testweisen Neuinstallation von OS X dieses Problem nicht mehr auftaucht. Wissen tu’ ich es nicht, versprechen kann ich es eben so wenig, nur Hoffen bleibt.

P.S. die “Lesefehler” aus dem Titel schreibe ich mir selbst zu, dafür, dass ich ein P5W anstelle eines P5W DH Deluxe gekauft habe (ausversehen) ;-)