Adobe Creative Suite 4: Das XFL-Format und seine Tücken

Sonntag, November 2nd, 2008

Am 12. November 2008 ist es soweit, die neue Creative Suite 4 von Adobe kommt in den Handel. Gerade Flash CS4 bringt, neben sinnvollen Erweiterungen (u. a. 3D-Tweens – bedauerlicheweise aber nur dem Flash Player 10 vorbehalten) auch die Unterstützung für ein neues Dateiformat namens XFL mit.

Allem Marketing voraus, klang die Beschreibung des Formats bisher ziemlich atemberaubend. XFL soll FLA ersetzen, komplett XML-basiert sein und somit völlig offen. Noch vor ein paar Wochen schwirrten  Vorstellungen von opensource-basierten Flash-Alternativen (dem Programm!) durch meinen Kopf, diese nun kürzlich aber schlagartig verpufften.

Die Wahrheit sieht so aus, dass einige der CS4-Programme, ihre Arbeit in XFL exportieren können. Zum Beispiel sind InDesign und After Effects in der Lage in XFL zu speichern, mit Flash CS4 selbst kann man diese Dateien problemlos öffnen und weiterverarbeiten, das war es im Großen und Ganzen aber schon.

Flash CS4 selbst kann nämlich, zum Bedauern vieler, aber sicher auch nicht grundlos, weiterhin nur in FLA speichern.

Die Hoffnung auf alternative Software zur SWF-Erstellung ist somit vorerst vom Tisch. Es wäre ja auch ein gewagter Schritt für Adobe gewesen, das Format komplett zu öffnen. Flash ansicht legt ja schon eine gute Basis zum Generieren und Programmieren von interaktiven Anwendungen vor, aber trotz des Quasi Monopols am Markt und des Preises der Software, gibt es noch eine ganze Reihe von Dingen, die man besser machen könnte.