Bing.com ist online! Experiment: ab heute 7 Tag kein Google

So schnell geht es. Pünktlich, eigentlich etwas zu früh, am 1. Juni 2009 startete Microsoft seine neue Suchmaschine “Bing.com”. Bing löst nicht nur das Desaster namens “Live.com” ab, sondern macht diesmal sogar einen wirklich stabilien und sauberen Eindruck.

Nach den ersten paar Versuchen und der ersten Sichtung ist Bing.com momentan genauso sympatisch (wenn man nach kurzer Zeit davon sprechen kann), wie es Google damals zum Start 1998 war. Die Suche ist schnell und relativ präzise (bisher in keinem Fall schlechter als Google).

Ab heute werde ich eine Woche lang ausschliesslich Bing anstatt Google benutzen, sowohl beruflich als auch privat. Nur in einem Praxistest kann sich zeigen, wie gut das Bing Ding wirklich ist.

Meine erste Suche:

[Mac-Software] Für Switcher die WinRAR lieben: BetterZip

BetterZip ist eine komplette Archiv/Pack-Suite und die perfekte Alternative für Menschen, die von Windows zu OS X wechseln, aber die gleichen Möglichkeiten haben möchten.

Anfang des Jahres habe ich schon einmal von einer guten WinRAR-Alternative gesprochen. Damals ging es um das Programm Zipeg, was hervorragende Leistung bringt (allerdings Archive nur entpacken kann, aber nicht erstellen).
Da Zipeg nur die Hälfte der Funktionen ersetzt, die man von WinRAR gewohnt ist, habe ich mich auf die Suche nach einer wirklichen Alternative gemacht und BetterZip gefunden.

Was BetterZip kann:

Das Programm bietet in der aktuellen Version, beim Entpacken, die selben Funktionen wie Zipeg. Die Programmoberfläche passt allerdings optisch noch ein bisschen besser zu Leopard. Was mir persönlich am Besten gefällt ist, dass Drag’n’Drop von einzelnen Dateien, aus einem größeren Archiv heraus, besser und weniger Hakelig funktioniert als bei Zipeg. Wenn man ein Archiv mit mehreren Dateien öffnet und eine bestimmte Datei auf den Desktop zieht, dann ist – meinem Empfinden nach – bei Zipeg Glückssache, ob dies sofort beim ersten Versuch funktioniert. Bei BetterZip tut es das.

Zipeg beherrscht das Entpacken von Splitfiles (name.001, name.002, …), mit BetterZip ist dies seit dem letzten Update (29.04.2009) nun endlich möglich.

Vorteil von BetterZip gegenüber Zipeg:

Der größte Unterschied, und für mich der wichtigste Grund, auf BetterZip umzusteigen, ist die Möglichkeit auch gepackte Archive zu erstellen. Zipeg ist, in der vorliegen Version (2.4.0) nur ein Entpacker.

Im Test mit einer 233 Megabyte großen Datei, die in 20 Megabyte große Einzelteile gepackt wurde, lieferte BetterZip ein gutes Ergebnis und war nach etwa 20 Sekunden fertig.

Grund für den Test von BetterZip und Zipeg:

Grund für die Suche nach einem derartigen Programm war ursprünglich das Wegkommen von StuffIt, welches leider keine gute Performance abliefert. Alleine das Entpacken einer 2 GB großen Datei (aus einzelnen .sitx-Files) hat auf meinem iMac (Core2Duo 2.8 GHz, 2 GB RAM) mehr als 20 Minuten gedauert. Das System wurde vor drei Tagen installiert, es liefen nur zwei weitere Programme nebenher (Mozilla Firefox + Adium), dennoch sorgte der StuffIt Expander für eine CPU-Auslastung vor 90 – 95 % über die gesamte Zeit des Entpackens.

Fazit:

BetterZip läuft rund, hat gute Performance und kann von Haus aus die wichtigsten Archive entpacken (.zip, .jar, .war, .ear, .sar, .par, .wsr, .rar, .cbz, .cbr, .tar, .tgz, .tbz, .gz, .bz, .bz2, .cpio, .cpgz, .7z, .lha, .lzh, .arj, .iso, .chm, .cab, .deb, .rpm., .sit, .dd, .bin, .hqx).

Glücklicherweise ist das Programm in der Lage auch Archive (auch Splitarchive beliebiger Größe) zu erstellen, und zwar im Format zip, tar, gzip, bzip2 und 7zip. Über eine integrierte Schnittstelle ist es problemlos möglich den separat erhältlichen RAR-Packer einzubinden, und fortan mit BetterZip auch RAR-Archive zu erzeugen. Ab diesem Augenblick steht das Programm dem Windowspendant “WinRAR” in nichts nach. Für Umsteiger, die aus dem Windowslager zu OS X wechseln, die ideale Alternative.

Kosten:

Da BetterZip mehr als ein Entpacker ist, sondern eine komplette Pack-Suite ersetzt, ist es nur fair, dass es unter der Shareware-Lizenz steht. Eine Einzelplatzlizenz kostet 19,95 US-Dollar, bei dem aktuellen Kurs eine Summe von 15,42 Euro – also nicht nur günstig, sondern eigentlich traumhaft (StuffIt Deluxe kostet beim derzeigen Wechselkurs knapp 70 Euro!).

Link:

http://macitbetter.com

Build a Hackintosh – Mainboard gefunden (Asus P5W DH Deluxe)

Ich habe mich – nach reichlichem Belesen – für ein Mainboard entschieden.

Nachdem bereits vor einigen Tagen die Wahl der CPU gefallen ist (Intel Core2 Quad Q6600), steht nun fest, dass dieses heiße Teil seinen Dienst auf einem Asus P5W DH Deluxe verrichten darf.

Das Board bietet für das geplante Vorhaben die beste Grundlage, da die verbaute Hardware nahezu natlos von OSX erkannt wird.

Absolutes No-Go als Mainboard für einen Hackintosh ist übrigens das Asus P5B. Bei diesem sind so gut wie alle wichtigen Resourcen nicht, bzw. nur nach extrem großer Frickelarbeit zum Laufen zu bekommen (kein Sound, kein LAN, …).

In den nächsten Tagen geht es weiter, bleibt gespannt, was das schicke Chieftec 601 metalicgrün unter meinem Schreibtisch demnächst einverleibt bekommt.