Build a Hackintosh: Er lebt! (Einstellungen + Fotos der Installation)

Es ist vollbracht. Während Oasis munter aus den Boxen plätschern, tippe ich die ersten Zeilen am neu gebauten Rechner. Ein schönes Teil. :-)

Fotos der Installation

Vergrößern per Klick.
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Benutzte Hardware

– Mainboard ASUS P5W DH Deluxe (per Firmware bereits von Haus aus 45nm CPU-tauglich)
UPDATE (11.11.08: Mein Board ist kein DH Deluxe; aber ohnehin kann ich auf Wifi on-board und die mitgelieferte Fernbedienung – beim DH Deluxe – verzichten, zumal das P5W komplett gleich ist)
– Intel Core2 Quad Q6600 2.40 GHz, 1.35 V, 65nm)
– RAM: 4 GB (1 x 2GB Kingston PC2 5300 (667) CL 5; 2 x 1GB (KIT) Kingston PC2 4200 (533) CL4)
– Grafik: Nvidia GeForce 7600 GT 256 MB PCI-E (am 09.12.2008 durch eine ECS Nivida GeForce 8800GT 512 MB PCI-E ersetzt – einfach getauscht, lief direkt ohne Probleme)
– Benq DVD Dual (and +DL) Brenner
– Netzteil: Levicom 350XPL-B (3.3V = 28A, 5V = 32A, 12V = 19A)


Einstellungen fürs Bios des ASUS P5W (DH Deluxe)

(vielen Dank an MacApper.com)

Hinweis: Der Teil unter [CPU Configuration] kann ignoriert werden, diese Einstellungen beziehen sich aufs Übertakten der CPU (ich habe diese Einstellungen nicht benutzt, sondern alles auf “AUTO” stehen lassen).

[Main]

    Legacy Diskette : [Disabled]

    [IDE Configuration]
        Configure SATA As           [AHCI]
        ALPE ans ASP                [Disabled]
        IDE Detect Timeout (Sec)    [0]

[Advanced]

    [Jumper Free Configuration]
        AI Overclocking    [Manual]
        CPU Frequency      [333]
        DRAM Frequency     [DDR2-667Mhz]

    [CPU Configuration]
        Note: the top part of this section is grayed out.
        Modify Ratio Support         [Disabled]
        Microcode Updation           [Enabled]
        Max CPUID Value Limit        [Disabled]
        Execute Disable Function     [Enabled]
        Enhance C1 Control           [Auto]
        CPU Internal Thermal Control [Auto]
        Virtualization Technology    [Disabled]
        Intel(R) SpeedStep(tm) tech. [Disabled]

    [Chipset]
        Configure DRAM Timing by SPD   [Enabled]
        DRAM ECC Mode                  [Disabled]
        Hyper Path 3                   [Auto]
        DRAM Throttling Threshold      [Auto]
        Memory Remap Feature           [Enabled]

    [Onboard Devices Configuration]
        HD Audio Controller           [Enabled]
        HD Audio Mode                 [Non-Vista]
            Front Panel Support Type  [AC97]
        Onboard 1394 Controller       [Enabled]
        Onboard PCIE GbE LAN_1        [Enabled]
        Onboard PCIE GbE LAN_2        [Disabled]
            LAN Option ROM            [Disabled]
        JMicron SATA/PATA Controller  [Enabled]
            JMicron Controller Mode   [AHCI]
            JMicron SATA/RAID BOOTROM [Disabled]

    [PCI/PnP]
        Plug And Play O/S     [Yes]

[Power]
    Suspend Mode               [S3 Only]
    Repost Video on S3 Resume  [No]
    ACPI 2.0 Support           [Yes]
    ACPI APIC support          [Enabled]

    [Hardware Monitor]
        AI Quiet [Disabled]

[Boot]
    [Boot Device Priority]
        1st Boot Device  [CDROM/DVD ROM]
        2nd Boot Debice  [HDD]
        3rd Boot Device  [Disabled]

Grafiktreiber für Nvidia GeForce 6***/7****

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Nach dem ersten Reboot muss manuell der Grafiktreiber (bestens geeignet ist der “NVInstallerV.41″) installiert werden. Die Screenshots zeigen, während der Installation die unbeschleunigte Standardauflösung von 1024 x 768 und direkt nach einem Reboot (nach der Installation) die volle Auflösung für den TFT von 1680 x 1050.

Geekbench Benchmark

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Nachdem der Grafiktreiber installiert wurde, musste Geekbench für ein Benchmark ran. Ohne Übertaktung und mit durchschnittlichem RAM von der Stange kam das System auf 4565 Punkte.

Hier ein Link zu einem anderen Benchmark des gleichen Rechners:

http://browse.geekbench.ca/geekbench2/view/83851 (Punkte 4541).

Habe vergessen, das Benchmark (nach der Installation) bei Geekbench hochzuladen.

Fazit

Das System ist sein Geld in jedem Fall wert. Die Hardware (ich brauchte nur ein neues Board, CPU und RAM) kostete rund 250 Euro, ist meinem bisherigen (AMD Athlon 64 3500+) weit überlegen, dessen Geekbench-Wert lag zuletzt bei 1479 Punkten.

Ans Herz gelegt sei noch n0e und sein Blog (www.jimjams.ch), er erwartet in der kommenden Woche seine Hardware (gleiche Hardware, allerdings ein aktuelles Gigabyte P35-Board und 1066 MHz getakteter RAM). Wir haben uns parallel dazu entschieden, dieses Projekt durchzuziehen, und jeweils ein anderes Mainboard zu benutzen. Bleiben wir gespannt, was er für Erfahrungen postet.

Die 3 wichtigsten Tools für Mac OS X-Benutzer

Es geht um Systemsicherheit und Backups. Hier sind die drei (meiner Meinung nach)
wichtigsten Tools, die auf keinem OS X-System fehlen sollten.

Inhalt:

1. SuperDuper! (Die bessere Alternative zu Time Machine) – 27,95 USD (etwa 20,- Euro)
2. SMARTReporter (warnt vor Festplattenfehlern, bevor Sie passieren) – kostenlos
3. OnyX (säubert und repariert die Systemdateien/-struktur ) – kostenlos

SuperDuper!

Der einzige Vorteil von Time Machine ist, dass es gratis bei Leopard (OS 10.5) dabei ist. In der Praxis bewährt sich das Konzept nicht, ausser das die Optik OK ist. Ich habe bereits erlebt, dass sich Time Machine Backup-Dateien nicht mehr öffnen liesen. Ausserdem ist mir schleierhaft, wie ich, wenn das System mal unbrauchbar geworden ist, auf normalem Wege (ohne ein anderes/neu installiertes OS X) wieder an die Daten kommen soll.

Beste Alternative: SuperDuper! Das Tool erstellt, von einem bestimmten Laufwerk eine exakte 1:1 Kopie auf einen anderen Datenträger. Dabei hat man mehrere Möglichkeiten. Ich nutze den Weg des “Smart Update”, das bedeutet, dass meine Backupfestplatte bei jedem Backup auf den exakt selben Stand gebracht wird, in der sich meine Systemplatte befindet. Bedeutet praktisch, dass nur diese Sachen kopiert werden, die auf der Systemplatte tatsächlich verändert wurden/neu hinzukamen. Dateien, die auf der Systemfestplatte nicht mehr vorhanden sind, werden, sollten Sie auf dem Backuplaufwerk noch da sein (da sie im vorherigen Backup mit kopiert wurden) nun dort ebenfalls gelöscht, um das Backup auf den exakt gleichen Stand wie das Originallaufwerk zu bringen.
Dies ist natürlich nur eine Option unter vielen, selbstverständlich kann man alles sichern, was man möchte und auch dauerhaft behalten.

Die Bedienung von SuperDuper! ist sehr einfach. Man wählt die zu sichernde Festplatte und dazu die Festplatte, auf die gesichert werden soll, stellt die Art des Backups ein und klickt auf Start.
Es gibt auch eine “Schedule”-Funktion, sprich, eine automatische Backupfunktion. Man kann Stunden- oder Tage-genau einstellen, wann das Backup von selbst loslegen soll.

Links:
Screenshots vom Programm
Download und weitere Informationen

SMARTReporter

Seit einigen Jahren sind Festplatten mit dem S.M.A.R.T.-“System” ausgestattet (Self-Monitoring Analysis and Reporting Technology). Das bedeutet, dass sich die Festplatten ständig selbst überwachen und jede Unstimmigkeit oder Auffälligkeit, die die Strukur und Datensicherheit gefährden könnte, melden. Hat man kein Tool, welches diesen S.M.A.R.T.-Status prüft (in der Regel passiert dies mindestens einmal beim Booten des Rechners), so erfährt man möglicherweise nichts von bevorstehenden Problemen.
Als ich vor ein paar Jahren für eine bekannte Computer-Handelskette gearbeitet habe (inklusive Werkstatt), kam es hin und wieder vor, dass Kunden über nicht selbstverschuldeten Datenverlust klagten, weil ihre Festplatten, altersbedingt, Defekte aufwiesen, die zu teilweisem oder (im härtesten Fall) totalem “Vergessen” der darauf gespeicherten Daten führten.

Ein Tool, welches selbstständig den S.M.A.R.T.-Status von Festplatten überwacht und Unstimmigkeiten meldet, hätte diese Menschen möglicherweise dafür sensibel und aufmerksam gemacht, dass etwas Negatives bevorstehen könnte.

Für Max OS X gibt es so ein Tool. Es heißt SMARTReporter.

Links:
Screenshots zum Programm
Download und weitere Informationen

OnyX

-Text folgt-

Links:
Screenshots zu OnyX
Download und weitere Informationen

Build a Hackintosh – CPU gefunden

Ich habe mich für eine CPU entschieden. Das Rennen gemacht hat der Intel Core2 Quad Q6600.

Im Test mit anderen CPUs hat das Ding einige Vorteile, jedoch momentan, durch aktuelle Software bedingt, auch Nachteile, die sich sicher zukünftig selbst beseitigen werden.

“Beschäftigt eine Applikation hingegen nicht alle Rechenkerne – und das ist bei den meisten Programmen derzeit noch der Fall – muss sich der Core 2 Quad Q6600 taktstärkeren Prozessoren geschlagen geben: In unserem Itunes-Benchmark (Audiokonvertierung WAV auf MP3) zogen beispielsweise die AMD-Prozessoren Athlon 64 FX-62 sowie Athlon 64 X2 5000+ und 5200+ an Intels-Vierkern-CPU vorbei und waren zwischen 2 und 5 Prozent flotter.
(Zitat von PC-WELT)

Das gute daran, Softwareentwickler werden sich früher oder später ohnehin besser auf Mehrkern-CPUs spezialisieren. Alles eine Frage der Zeit. Wenn dies nicht eintritt, bin ich dennoch von der CPU überzeugt, denn für meine Zwecke ist sie mehr als ideal, und salop gesagt könnte man auch kommentieren “was jucken mich 5 %”.

Build a Hackintosh – wie OSX auf PC-Hardware laufen lernt

Es kommt die Zeit, da magst du nicht mehr, Tag ein, Tag aus Kisten schrauben und Windows installieren. Das Highlight entpuppt sich meistens nur als die zwölfte Distribution von Linux, mit dem einzigen Unterschied, eines anderen Hintergrundbildes nach der Standardinstallation.

Es gibt ja mehr, ein geiles Mehr. Warum nicht Mac OSX auf stinknormaler Hardware installieren. Nicht einfach nur, weil du was anderes probieren möchtest, sondern vielmehr, weil Mac OS (X) das beste (vom Handling, des Systemaufbaus, des Softwareangebotes) Betriebssystem am Markt ist.

Kleines Detail vorweg: Ich werde keine Anleitung dazu geben, wie sich Software unerlaubt vervielfältigen lässt, noch wird es Links zu illegalen Downloads geben. Intuition der Serie “Build a Hackintosh” liegt klar auf dem wörtlich zu nehmen Titel: welche Hardware sollte man kaufen, um sich einen Rechner zu bauen, der sich, nach dem Start, nur noch optisch von einem Mac Pro unterscheidet. Augenmerkt liegt natürlich auf dem Preis der Komponenten, denn seien wir ehrlich, ich hätte auch keine Lust, einiges über 2000,- Euro für einen echten Mac zu bezahlen, vorallem dann nicht, wenn man sieht, welch wenig tollen Grafikkarten in den Bundles stecken. Da zahlt man eine Schweinegeld und hat am Ende einen gerade mal durchschnittlichen Rechner, der sich, gemessen am Preisleistungsverhältnis, hinter den meisten aktuellen Systemen der großen Shoppingketten verstecken muss.

Also los, viel Gerede um nichts.

Du, lieber Leser, hast die Chance, mich in den nächsten Tagen und Wochen dabei zu begleiten, wie ich versuche, ideale Hardware ausfindig zu machen. Klick den Blog in deinen RSS-Reader, ab Morgen wird es vielleicht schon die ersten News geben.