Retro: Sierra-Klassiker online spielen, Monkey Island-Fortsetzung und Turrican bekommt neues Leben

Sarien.net: Alte Sierra-Klassiker direkt online Spielen

Warum nicht endlich wieder Larry Laffer sein? Um Gottes Willen nicht in irgendeiner halbgaren Fortsetzung der Sierra-Klassiker, sondern in den Originalspielen. Egal wo, egal auf welchem System, egal wann. Einzige Voraussetzung: ein Internetzugang.

Der geniale Martin Kool (80’s like, der Name), hat mit seinem Projekt “Sarien.net” die Möglichkeit geschaffen. Der Interpreter, vergleichbar mit ScummVM (um SCUMM-Games zu spielen, also all die guten Spiele von Lucas Arts), steht online und ermöglicht direkt mit nur einem Klick in die Welt von King’s Quest, Police Quest und Space Quest einzutauchen. Klarerweise ist mit “Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards” auch ein Vertreter der Sage um den quirligen Aufreissertypen dabei.

Link:
http://www.sarien.net/

Monkey Island 5: Escape from ASCII Island

“Guybrush Threepwoods letztes Abenteuer auf Mêlée Island liegt bereits neun Jahre zurück. Und da LucasArts keine Anstalten macht, die Monkey Island-Serie fortzusetzen, hat Fabu das in die Hand genommen …”

Link:
http://www.superlevel.de/ (direkt online spielbar, mir Klasse Sound!)

Turrican bekommt ein neues Level-Pack

Eine ganze Weile hat es gedauert, jetzt gibts Neues von “Under Earth”. Bald, ja bald ist das Teil endlich fertig, vielleicht nur noch wenige Tage. Schaut euch die aktuellen Screenshots auf Bronkos Page an und zieht euch das (Klassiker-)Video zu Under Earth rein.

Link:
http://bronko.turricanforever.de/underearthpre.htm

http://video.google.com/videoplay?docid=1348130847116013616
(Pre-Promovideo von 2006!)

Seagate stellt Firmware-Update für fehlerhafte Festplatten bereit

Wie kürzlich berichtet, gibt es mit so gut wie allen Seagate-Festplattenmodellen technische Schwierigkeiten.

Unter dem Support-Link stehen nun auch aktualisierte Informationen zur Verfügung, welche Festplattenmodelle tatsächlich vom Problem betroffen sind.

Laut Liste sind die Laufwerke ST3500320AS, ST3640330AS, ST3750330AS und ST31000340AS aus der Reihe Barracuda 7200.11 mit der Firmware SD15, SD16, SD17, SD18, SD19 oder AD14 fehlerbehaftet. In diesem Fall empfielt Seagate eine Aktualisierung der Firmware auf Version SD1A.

WICHTIG
Alle anderen Modelle der Reihe Barracuda 7200.11 sollen nur von dem Fehler betroffen sein, wenn sie nicht mit einer “CC- oder LC-Firmware” arbeiten. Ein Firmware-Update hierfür ist noch in Arbeit.

MIRROR
Hier ist ein Mirror der aktuellen Knowledge-Base-Seite von Seagate mit der Software zum Testen und dem Firmware-Update.

Fast alle Seagate-Festplatten fehlerhaft – Details und Hilfe hier

Seit einigen Wochen verbreiten sich Diskussionen und wütende Kommentare im Internet wie ein Lauffeuer. Ursache ist, dass Benutzer nach dem Start ihrer Computer nicht mehr auf ihre Festplatten zugreifen können.

Ursache:
So gut wie alle Festplatten-Modelreihen von Seagate können möglicherweise ab Werk mit einer fehlerhaften Firmware ausgestattet worden sein.

Problem:
Nach dem Start des Rechners sind betroffene Festplatten nicht mehr ansprechbar, d. h. für den Moment unbenutzbar. Der Zeitpunkt des Ausfalls ist nicht vorherzusagen, es kann jederzeit passieren. Ob man eine Platte in Benutzung hat, die betroffen ist, kann man nahezu eindeutig herausfinden.

Seagate hat Gestern auf die Problematik reagiert und Testprogramme zum Download bereitgestellt, mit denen man, anhand der Seriennummer der Festplatte, prüfen kann, ob diese vom Fehler betroffen ist.

Update (18.01.2009 21:45):

In Kürze werden Updates für die Festplatten in Form von Disc-Images bei Seagate zum Download verfügbar sein. Diese Images (in der Regel .iso-Dateien) brennt man auf CD und bootet den betroffenen PC damit. Die Firmware der Festplatten wird dann automatisch aktualisiert. Datenverlust soll laut Seagate nicht eintreten, bedauerlicherweise ist man aber im Fall der Fälle nicht sicher, denn vor dem Firmware-Update ist ein Backup der Daten, mangels Zugriff, ja leider nicht möglich.

Folgende Modelreihen können betroffen sein:

Barracuda 7200.11-Serie
ST31000340AS
ST31000640AS
ST3750330AS
ST3750630AS
ST3640330AS
ST3640630AS
ST3500320AS
ST3500620AS
ST3500820AS
ST31500341AS
ST31000333AS
ST3640323AS
ST3640623AS
ST3320613AS
ST3320813AS
ST3160813AS

Barracuda ES.2 SATA-Serie
ST31000340NS
ST3750330NS
ST3500320NS
ST3250310NS

DiamondMax 22-Serie
STM31000340AS
STM31000640AS
STM3750330AS
STM3750630AS
STM3500320AS
STM3500620AS
STM3500820AS
STM31000334AS
STM3320614AS
STM3160813AS

Links:
Erklärung von Seagate
Download der Testsoftware und Online-Prüftool

“Modellbezeichnung, Seriennummer und Firmware-Version prüft Seagate nach einer E-Mail mit diesen Angaben an discsupport@seagate.com. Das Unternehmen verspricht jetzt eine zügige Antwort auf solche Anfragen, in den vergangenen Wochen war das laut den Berichten in den Foren nicht der Fall. Ist eine neue Firmware nötig, soll sie der Kunde per E-Mail erhalten.” (Zitat Golem.de)

Wir werden weiter berichten.

Nintendo Wii: Update 3.4 ist da! SD-Cardreader massiv beschleunigt.

Mit dem heute veröffentlichten Wii-Menü-Update (Version 3.4) kommen ein paar undokumentierte Änderungen, aber eine sehr wichtige und relevante für alle Wii-Besitzer.

Mit der neuen Version 3.4 hat sich endlich die Geschwindigkeit des eingebauten SD-Kartenlesers massiv erhöht. Am Beispiel des Spieles World of Goo, welches 320 Blocks groß ist (1 Block == 320 kbyte) zeigt sich diese Veränderung sehr deutlich. Bisher dauerte der Kopiervorgang etwa eine Viertelstunde (15 Minuten), nach dem Update nur noch 30 Sekunden.

Laut ersten Berichten ist der Homebrew-Channel auch nach dem Update noch vorhanden und funktionstüchtig, dennoch sollten alle Homebrew-Freunde noch ein paar Tage abwarten und erst dann Updaten, man kann leider nie sicher sein, das durch Nintendos Updates alles heil bleibt.

UPDATE:
– Modchips funktionieren auch nach dem Update noch
– sollte der Homebrew-Channel bereits installiert sein, wird er ebenfalls weiter laufen
– sollte der Homebrew-Channel noch nicht auf der Konsole sein, wird er sich nach dem Update nicht installieren lassen
– einige Homebrew-Programme laufen nach dem Update nicht mehr
– man hat wieder uneingeschränkten Zugang zum Shopkanal

Build a Hackintosh: RELOADED! Virtualization Mode, BIOS-Update und Lesefehler

Die Geschichte des Force73.de/Geekbench.de-Hackintosh muss völlig neu möglicherweise neu geschrieben werden.

Ganz so dramatisch ist es zwar nicht, aber dennoch hat sich eine kleine Feinheit bedeutend verändert. Das Mainboard, welches im System läuft ist kein Asus P5W DH Deluxe, sondern nur ein P5W! Ein kleiner Unterschied, vorallem dann, wenn man – wie ich – zuerst garnicht weiß, dass es zwei Versionen gibt.

Bisher die einzigen gefundenen Unterschiede der beiden Versionen: Das DH Deluxe hat Wifi, das “normale” P5W nicht. Da ich kein Wifi benötige, ist mir dieser Unterschied nicht aufgefallen. Zweites Merkmal … ziemlich bedeutend: die Bios-Versionen sind unterschiedlich und gegenseitig nicht kompatibel.

Auf Grund der Tatsache, das Asus aber relativ zeitgleich (August 2008) ein BIOS-Update für beide Boards gebracht hat, ist der Unterschied der Beiden eher gering, wenn nicht sogar bedeutungslos.

Ich habe eben die Hardcore-Variante gewählt, und die Out-of-the-Box-Software von Asus (“ASUS UPDATER”) unter Windows XP benutzt, um das Bios auf die aktuelle Version 0404 zu bringen.

Nach dem Update mussten die üblichen BIOS-Settings wieder hergestellt werden, nach etwa zwei Minuten des Einstellens bootete OS X sauber und problemlos wie zuvor.

Virtualization Mode

Die größte Hoffnung ruht aber nun auf dem “Virtualization Mode”, welches u. a. Parallels Desktop 4 (heute erschienen!) zwingend voraussetzt. Parallels (vor zwei Stunden installierte ich die 14-Tage-Testversion der Version 4.0) weigert sich derzeit noch, die angelegte virtuelle Maschine zu starten, auf Grund der Tatsache, dass der sogenannte “virtualization mode” nicht aktiv sei.

Mit dem aktuellen BIOS-Update (0404) für das Asus P5W (UPDATE: Für das P5W DH Deluxe sollte man mindestens die Bios-Version 2704, vielleicht auch die vorherige 2602 haben, um diese Einstellung nutzen zu können – mir fehlt leider die Info, seit wann dies für das DH Deluxe verfügbar ist) ist diese Einstellung erst seit etwa zwanzig Minuten in meinem System vorhanden, OS X ist leider so nachtragend, und hat es nicht gerne, wenn man nach der Installation bestimmte Einstellungen am BIOS verändert, von daher schiebe ich das noch immer andauernde Problem mit Parallels (trotz aktiviertem “VM-Mode” im BIOS) darauf.

Ich bin derzeit guter Dinge, dass nach einer testweisen Neuinstallation von OS X dieses Problem nicht mehr auftaucht. Wissen tu’ ich es nicht, versprechen kann ich es eben so wenig, nur Hoffen bleibt.

P.S. die “Lesefehler” aus dem Titel schreibe ich mir selbst zu, dafür, dass ich ein P5W anstelle eines P5W DH Deluxe gekauft habe (ausversehen) ;-)